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Mutmaßlicher Angriff auf Journalisten: Hamburger Senat fordert von Türkei Aufklärung
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Beim Auftritt des türkischen Außenministers in Hamburg soll ein "Zeit"-Journalist attackiert worden sein. Stadt-Politiker fordern die Regierung in Ankara auf, sich zu den Vorwürfen zu verhalten.

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hugahuga 08.03.2017, 18:57
1.

Das verwundert doch hoffentlich niemanden, oder? Wer der Meinung ist, dass alle in Deutschland lebenden Türken nur friedfertig sind, versteht nichts von der Wahrscheinlichkeits-Berechnung. Man sollte es nicht über dramatisieren, denn die Presseleute können auch ganz schön penetrant sein. Allerdings - sollten sich türkische Politiker weiterhin unflätig gegenüber unserem Staat benehmen und sollten sich türkische Mitbürger hier in Deutschland bemüßigt fühlen, gegeen Andersdenkende vorzugehen, dann könnte es schon noch sehr ungemütlich auf unseren Strassen werden. Das hat dann allerdings auch mit der weichgespülten deutschen Politik gegenüber der Türkei zu tun.

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ympertrymon 08.03.2017, 19:02
2. Langsam ...

... sollte er mit einem Schild "demonstriert" haben, greift wohl kaum die Pressefreiheit - oder ist er dabei offiziell als Pressevertreter aufgetreten? Wohl kaum. Meinungsfreiheit? Sehe ich nur teilweise, er hat sich auf Privatgelände aufgehalten, Stichwort Hausrecht. Man kann gerne darüber streiten ob eine Gewaltanwendung angemessen war, aber daraus einen Skandal zu konstruieren? Bitte lasst die Kirche im Dorf, das hilft nicht weiter ...

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dirk1962 08.03.2017, 19:05
3. Es ist doch sinnlos

Freundschaft mit der Türkei? Das war vor Erdogan. Ich denke wir sollten akzeptieren, dass die Türkei keine Freundschaft zu Deutschland will. Also wozu noch? Vergessen wir die Türkei, vergessen wir die peinlichen Auftritte von Ministern, die offensichtlich nicht einmal Umgangsformen haben. Jeder dieser Auftritte beschleunigt den wirtschaftlichen Niedergang der Türkei, da sich sowohl potentielle Investoren wie auch Touristen mit Grauen abwenden. Also wozu noch?

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rips55 08.03.2017, 19:10
4. Bestätigung

Damit bestätigt sich doch, dass diese Veranstaltungen genau dazu führen, was alle Kritiker befürchten: Die türkische Innenpolitik wird nach Deutschland getragen und gefährdet die innere Sicherheit und Ordnung. Wenn es eines Grundes für ein Verbot dieser Veranstaltungen bedarf, so liegt er jetzt wohl vor.

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kakadu 08.03.2017, 19:10
5. Schlammschlacht Runde 2

Erdogan wird rufen "Lüge, Unterstellung, Vwrschwörung" und auch die liberalen Türken werden dadurch aufgefordert sich uneingeschränkt hinter Erdogan zu stellen, damit sie kein Hofverrat begehen. Na klasse. Der Gewinner steht bereits fest.

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frank1980 08.03.2017, 19:12
6. Offensichtlich

war es richtig die Wahlkampfveranstaltungen in den anderen Städten zu verbieten, falls dies war ist. Brutale AKP Anhänger prügeln in Hamburg auf Journalisten ein ? Soweit ist es schon gekommen....

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lopezzz 08.03.2017, 19:12
7. Journalist oder Demonstrant?

Hat Sebastian Kempkens nun dort in seiner Freizeit demonstriert (free Deniz, ganz dafür!) oder war er beruflich als Journalist vor Ort? Wenn er als Journalist da war, hat er kein Schild hochzuhalten, sondern zu arbeiten, und zwar möglichst neutral. Keine Ahnung, warum er dann irgendwelche Schilder schwenken sollte - wenn überhaupt, hätte er mit dem Notizblock wedeln können.

War Kempkens jedoch als Demonstrant da, musste er - wie alle anderen free-Deniz-Menschen und Anti-türkischer-Wahlkampf-Akteure auch - damit rechnen, eins auf die Nase zu kriegen. Brille hin oder her, das war schon zu Zeiten des kleinen Nick so, wenn es hoch her ging.

Finde ich zwar nicht toll, hat aber nichts mit der Behinderung freier Presse zu tun. Schließlich ist es in letzterem Fall völlig irrelevant, ob Kempkens sein Geld als Journalist, Klempner oder Babysitter verdient.

Also was jetzt? Journalist oder Demonstrant?

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doc.brown 08.03.2017, 19:19
8. Wenn...

... es sich wirklich genauso abgespielt hat , wie der Journalist es berichtet, dann ist es eine Schand , dass man im eigenen Land nicht mehr seine Meinung oder Position deutlich machen darf. Auch wenn der Ort für ein "Free Deniz" Schild als Demostration "heikel" gewählt ist, leben wir hier in Deutschland noch immer in einer Demokratie. Und diese erlaubt es , auch einen anderen Meinung haben zu dürfen und dafür zu demonstrieren falls es nötig ist. Und zwar OHNE Angst haben zu müssen, dass man hoffentlich aus Güte nicht getötet wird, weil dem Anderen das nicht gefallen könnte.

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ghanima23 08.03.2017, 19:20
9.

Ich denke mal, das die Türken "auf dem Gelände der Residenz des Generalkonsuls" Hausrecht haben. Und wenn er dort mit irgendwelchen Schildern rumgefuchtelt hat, war er eben auch als Demonstrant und nicht als Journalist dort und wurde entsprechend vor die Tür gesetzt. Kein Grund sich jetzt hinter Pressefreiheit verstecken zu wollen.

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