Forum: Politik
Mutmaßlicher Einsatz in Aleppo: Syrische Chemiewaffen werden für Obama zum Problem
AP/ Aleppo Media Center

Barack Obama gerät beim Thema Syrien unter Druck. Israelische Militärs und US-Abgeordnete vermuten, dass das Assad-Regime in Aleppo Chemiewaffen eingesetzt hat. Früher hatte der Präsident dies als rote Linie bezeichnet - was gilt nun?

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derberserker 20.03.2013, 12:06
1. und..

...... Da haben wir unsere false flag Aktion!

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peterregen 20.03.2013, 12:09
2.

Zitat von sysop
Barack Obama gerät beim Thema Syrien unter Druck. Israelische Militärs und US-Abgeordnete vermuten, dass das Assad-Regime in Aleppo Chemiewaffen eingesetzt hat. Früher hatte der Präsident dies als rote Linie bezeichnet - was gilt nun?
Endlich ein Grund! Wir ziehen in den Krieg! Juhu!!!

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ziegenzuechter 20.03.2013, 12:09
3. Obama

ist ein Schwätzer und wird überhaupt nichts machen. zumindest solange nicht, bis die "rebellen" kurz vor dem zusammenbruch stehen. dann wird sich schon eine senfgasgranate finden, die assad das genick bricht.
die behauptung im text, dass die "rebellen" keine chemiewaffen einsetzen könnten ist absurd, da sie dies bereits im irak getan haben. vllt keine hochkomplexen bomben, aber chemiewaffen sind es trotzdem.

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fhouseman 20.03.2013, 12:13
4. Ich halte es schon

für ziemlich unverfroren, den mutmaßlichen Giftgasangriff der Rebellen nunmehr der syrischen unterzuschieben und durch die Blume einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zu propagieren. Und das ist noch sehr freundlich ausgedrückt.

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tschautsen 20.03.2013, 12:13
5.

Zitat: "...Bereits vergangene Woche warnte General Aviv Kochavi, Chef des israelischen Militärgeheimdienstes, dass Syriens Diktator Baschar al-Assad nach wie vor die Kontrolle über die Chemiewaffen des Landes habe und ihren Einsatz vorbereite. "Er hat den Befehl dazu noch nicht gegeben, aber er bereitet sich darauf vor", sagte er der französischen Nachrichtenseite "Slate".

Gott sei Dank hat die Regierung noch die Kontrolle über die Waffen, will mir nicht ausmalen, was passiert, wenn die in die Hände der Rebellen gelangen.

Und was heißt eigentlich "bereitet sich vor.." Irgendjemand bereitet immer irgendwas vor. Das ist nichts weiter als der Versuch, den bevorstehenden Einsatz zu suggerieren. Großes Schmierentheater.

Und warum wird eigentlich immer wieder betont, die Rebellen könnten mit solcherart Waffen nicht umgehen oder diese einsetzen? Das ist doch auch Firlefanz. Noch dazu, wo immer betont wird, wieviele von Assads Soldaten übergelaufen wären. Das wäre dann statistisch mit Sicherheit einer dabei, der auch solche Waffen einsetzen könnte.

Wenn Assad die Waffe, sollte es eine chemische überhaupt gewesen sein, eingesetzt hätte, würden die schon in Syrien sein. Dass dem nicht so ist, zeigt, dass man sich in einer Zwickmühle befindet: Irgendjemand hat eventuell C-Waffen eingesetzt, Assad war es nicht. Da muss die Begründung schon gut gewählt sein, um einzumarschieren. Denn dann ist klar, auf welcher Seite der Westen stehen wird (stehen muss, so weit, wie er sich die vergangenen Monate aus dem Fenster gelehnt hat).

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lebenslang 20.03.2013, 12:14
6. obama denkt nach

Zitat von sysop
Barack Obama gerät beim Thema Syrien unter Druck. Israelische Militärs und US-Abgeordnete vermuten, dass das Assad-Regime in Aleppo Chemiewaffen eingesetzt hat. Früher hatte der Präsident dies als rote Linie bezeichnet - was gilt nun?
ich denke obama wird sich nicht vorschreiben lassen wie er diese rote linie handhabt weder von den republikanern noch vom spiegel.

eine reaktion wird in engster zusammenarbeit und abstimmung mit israel erfolgen.

ausgeschlossen scheint mir eine grossangelegte intervention mit bodentruppen zu sein, möglich sind kommandounternehmen, luftwaffen- und drohneneinsatz dazu materielle aufrüstung der rebellen.

obama scheint wenig neigung zu haben irgendetwas zu überstürzen am liebsten wäre ihm wohl syrien würde einfach im mittelmeer versinken - allerdings werden pläne für mögliche einsätze vorliegen bzw. sich in der planung nicht erst im anfangsstadium befinden.

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koala2 20.03.2013, 12:24
7. Der Grund für einen Einsatz

Es wird nach einem Grund für einen Militäreinsatz in Syrien gesucht.

Syrien ist im Besitz von Rohstoffen, die für Frankreich, Großbritannien und der USA interessant sind.

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whitewolfe 20.03.2013, 12:25
8. Man sollte erst mal nachdenken: Wem nützt das?

Warum sollte Asssad die westlichen Länder mit einem Chemiewaffeneinsatz zum handeln zwingen?Wer möchte das der Konflikt weiter eskaliert?Das kann nur jemand sein der entweder mit Waffen viel Geld verdient oder der sich erhofft nach einem Eingreifen der westlichen Länder an die Macht zu kommen.Also erst nachdenken dann handeln.Überprüft mal ob die Fremdenlegion noch alle Raketen hat die sie vor ein paar Tagen hatte....

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Hape1 20.03.2013, 12:26
9. ...

Zitat von sysop
Barack Obama gerät beim Thema Syrien unter Druck. Israelische Militärs und US-Abgeordnete vermuten, dass das Assad-Regime in Aleppo Chemiewaffen eingesetzt hat. Früher hatte der Präsident dies als rote Linie bezeichnet - was gilt nun?
Da behauptet doch Frau Salloum tatsächlich....

"Was gilt für die Opposition? Bisher gibt es keine Erkenntnisse darüber, dass Rebellen Chemiewaffen erobert haben. Da solche Waffen kompliziert zu bedienen sind, wären die Aufständischen zu einem Einsatz wohl kaum in der Lage. Allerdings sind Chemiefabriken in ihre Hände gefallen. Wie wollen die USA reagieren, wenn Rebellen mit Chemikalien versetzte Geschosse einsetzen?"

...vielleicht weis Sie es nicht, aber Chlorgas ist ein Chemischer Kampfstoff.


"Lungenkampfstoffe: Greifen direkt die Lunge an. Dadurch wird die Sauerstoffzufuhr des Körpers unterbrochen, was zum Tode führt. Darunter fallen zum Beispiel Chlor,...(...)"

Chemische Waffe


...und die "Aktivisten" haben laut eigenen Angaben im Dezember 2012 bei Aleppo.....


"Aktivisten verweisen darauf, dass eine Al Kaida nahe stehende Gruppe eine Chemiefabrik nahe Aleppo erobert hätte - wo Chlorgas hergestellt wird."

Syrien: Islamisten erobern Chlorfabrik: Regime warnt vor Chemiewaffen - n-tv.de

...also Frau Salloum, etwas mehr sorgfallt. Immerhin sind Sie Henri Nannen Preisträgerin und somit Vorbild für viele junge Journalisten.

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