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Mutmaßlicher Mord: Khashoggis Sohn soll Saudi-Arabien verlassen haben
DPA

Drei Wochen nach dem mutmaßlichen Mord an seinem Vater soll Salah Khashoggi Saudi-Arabien verlassen haben. Das meldet Human Rights Watch. Demnach ist er mit seiner Familie auf dem Weg in die USA.

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Dida 25.10.2018, 19:09
1. Armer Sohn

wie soll er sich und seine Familie fühlen, was seinen Vater brutal widerfahren ist?

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dr.könig 25.10.2018, 19:10
2. Der Sohn wird Rachegefühle haben

Alles Geld der Welt macht seinen Vater nicht mehr lebendig.
Jetzt erst mal weg, weit weg von Riad.

Man wird noch voneinander hören.

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knuffel 25.10.2018, 19:23
3.

Mich wundert erstens dass er noch so lange da geblieben ist und zweitens dass man ihn nicht an der Ausreise gehindert hat. Es überrascht mich dass so ein Schurkenstaat wie Saudi-Arabien so eine potenzielle Gefahrenquelle einfach so gehen lässt, denn in den USA angekommen wird er sicher nicht still sein.

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hugahuga 25.10.2018, 19:54
4.

Zitat von knuffel
Mich wundert erstens dass er noch so lange da geblieben ist und zweitens dass man ihn nicht an der Ausreise gehindert hat. Es überrascht mich dass so ein Schurkenstaat wie Saudi-Arabien so eine potenzielle Gefahrenquelle einfach so gehen lässt, denn in den USA angekommen wird er sicher nicht still sein.
Man darf vermuten, dass in nicht allzu ferner Zukunft ein Machtkampf unter den potentiellen Erben des alten Salman ausbrechen wird. Allerdings wird auch das nicht die Herrschaft der Sauds beenden. Dazu bedarf es wohl der Anstosses von außen - in Verbindung mit einer steigenden Arbeitslosig- und damit Perspektivlosigkeit eines großen Teiles der Bevölkerung. Dass mittlerweile viele Studenten keinen Job finden, dass es nahezu keine Mittelschicht gibt, dass "Handarbeit" meist von Ausländern verrichtet wird und man sich daran gewöhnt hat, sind weitere Merkmale, die einem Umsturz zuarbeiten könnten.
Ich würde - ganz im Gegensatz zu Merkel - hier nicht von einem Stabilitätsanker sprechen. Mal ganz abgesehen von den Verbrechen, die KSA im Jeman verübt.

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lasorciere 25.10.2018, 20:04
5.

Die EU und die USA werden vermutlich Wirtschaftssanktionen gegen Saudi-Arabien verhängen. Im Repräsentantenhaus der USA ist gestern jedenfalls ein Vorschlag dazu eingebracht worden. Man darf gespannt sein.

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thomaskeitel 25.10.2018, 20:09
6. @knuffel

Es wundert und überrascht mich auch nicht, wie in Saudi Arabien reagiert wird. Das ist alles viel zu sehr vom europäischen Empfinden her gedacht.

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keinname100 25.10.2018, 20:14
7.

Wenn er dabliebe, wäre er nicht Sohn dieses Journalisten. Er wird ja wohl nicht warten, bis ihm auch die Finger und der Kopf abgeschnitten werden. Es hat bestimmt sehr viel Mut gekostet die Entschuldigung dieses Prinzen vor den Kameras zum Schein anzunehmen. Doch er musste sie annehmen, um anschließend ausreisen zu können. Die Weltöffentlichkeit ist keine Hilfe, er musste sich selber helfen. Er hat sich diplomatisch verhalten und besonnen verhalten. Bewundernswert.

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Poli Tische 25.10.2018, 20:34
8. Wer möchte schon in einem Land leben,

auch wenn es die Heimat ist, in dem die Herrscherfamilie den Vater ermorden ließ und den Sohn zur Rehabilitation missbraucht.
Kronprinz Mohammed bin Salman kann keiner mehr rein waschen. Er muss entmachtet werden, an seinen Händen klebt Blut. Er ist weltweit eine Unperson - mit einer Neubesetzung seiner Position ist Saudi Arabien erst mal wieder aus der Schusslinie......

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dirkozoid 25.10.2018, 20:35
9. Das Bild ist ein Skandal!

MBS lässt den Vater umbringen und zwingt den Sohn zu solch einem Foto.

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