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Mutmaßlicher SU34-Überflug: Neuer Luftraum-Streit - Erdogan fordert Treffen mit Putin
AFP

Die Spannungen zwischen der Türkei und Russland eskalieren erneut: Laut Regierung in Ankara ist wieder eine SU-34 in den türkischen Luftraum vorgestoßen. Präsident Erdogan drängt auf ein Treffen mit Kreml-Chef Putin, auch die Nato schaltet sich ein.

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heinz_schmitz 30.01.2016, 21:12
50.

Zitat von aristo32
Wieso dankbar? Nur weil die Russen einfach alles wegbomben wer gegen Assad ist. Ganze turkmenische Dörfer.
Sie sollten sich mal genauer informieren, was das da für "Turkmenen" sind, "die gegen Assad sind". Wenn Assad tatsächlich - wie in unseren Medien rauf und runter "gemeldet" wird, "seine eigene BEvölkerung auszurotten versuchte", hötten wir schon vor Jahren ein UN-Mandat für eine zwangsweise Befriedung Syriens bekommen.

Hammwer aber nicht. Warum nicht? Weil in Syrien ein ziemlich unübersichtlicher Bürgerkrieg am Laufen ist, in dem so ziemlich jede Gruppe, die "gegen Assad" ist, Waffen aus Saudi-Arabien, Katar, der Türkei, Jordanien und den USA erhält, um Krieg gegen alles was dort kreucht und fleucht zu führen. Und daß sich die syrische Regierung mit der Armee, Polizei und allem was ihr zur Verfügung steht, gegen diese Terrorbanden wehrt - dagegen bekommen Sie nunmal kein UN-Mandat.

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Pragmatischer Optimist 30.01.2016, 21:13
51. Nicht wirklich.

Zitat von kral1905
Nachdem Abschuss des russischen Jets(was meiner Meinung nicht wirklich sinnvoll war), lässt Russland die Muskeln spielen. Russland provozieren erneut, da es den Abschuss noch immer nicht verkraften konnte. Ich finde es um ehrlich zu sein falsch von Russland, da weiter zu provozieren und für weitere Eskalationen zu sorgen, es ist eine sehr kindische und zugleich gefährliche Aktion. Hoffen wir, dass alle wieder zu Vernunft kommen.
Was Russland macht, ist die Schmugglerroute abzusichern. Und das machen sie schon seit anbeginn.
Sie fliegen mit den Bombern regelmäßig entlang der Grenze auf der offiziellen syrischen Grenzseite.
Dies missfällt Türkei aus viellerlei Punkten - jedoch (ohne sich in Mutmaßungen hereinzusteigern) wäre eins der Kernpunkte die berechtigte Intolleranz der türkischen Pufferzonen, die sie ohne die Beachtung jeglichen Völkerrechts "beansprucht" haben.

Nur weil ich sage, dass es mir gehört und bereit bin es zu verteidigen, bin ich noch lange nicht im Recht.

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Justitia 30.01.2016, 21:14
52.

Zitat von Havenpirat
Griechenland meldet, dass türkische Kampfjets regelmäßig den griechischen Luftraum verletzen würden. Im vergangenen Jahr soll es 2.224 Vorfälle gegeben haben.
Das hat vor allem damit zu tun, dass die Alliierten sämtliche türkisch-küstennahen Inseln in der Ägäis, die teilweise nur wenige Kilometer vom türkischen Festland, aber meilenweit vom griechischen Festland, entfernt sind, Griechenland zugeschlagen hatten. Das hat die Türkei aus meiner Sicht verständlicherweise bis heute nicht akzeptiert.

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AndreasWolf 30.01.2016, 21:18
53. Ich freue mich erwartungsvoll

...auf die Solidarität der NATO-Partner, wenn Erdogan sie versucht einzufordern. Im Falle eines weiteren Abschusses durch die türkische Air Force wird es allen Bündnispartnern sicherlich eine wahre Freude sein, die "deeskalierende" türkische Regierung gegen Russland zu unterstützen ;-)

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rus.-ukrain.-deutscher 30.01.2016, 21:20
54. Hier liest man wieder,...

dass es gerechtfertigt war das Flugzeug vom Himmel zu hohlen. Hier mal ein Bericht von PANORAMA da werden die internationalen Verhaltensregeln noch mal genau erklärt.
https://www.youtube.com/watch?v=JDhgkHVn8bk
Die Türken werden es sich nicht trauen erneut ein russisches Flugzeug abzuschießen. Bin mir ziemlich sicher, das die NATO hinter den Kulissen Erdogan den Kopf gewaschen hat, obwohl es nach außen anders aussieht.
Keiner will einen Krieg wegen "Lapalien".

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infox3000 30.01.2016, 21:20
55. Denken Sie mal

Zitat von aristo32
Denken Sie wirklich Russland wird am Ende beim Wiederaufbau helfen?? Die können nur Bomben abwerfen. Aber die Flüchtlinge und den Wiederaufbau muss wohl die Türkei und der Westen stemmen! Aber egal. Die Russen bekämpfen unter anderem den IS.
in eine andere Richtung: Syrien ist nach dem Krieg die potentielle Schweiz des Mittelmeers. Es gibt Öl- und Gas-Vorkommen, auch unerschlossene, riesenhafte, im Seegebiet vor der Levante-Küste, und viele Dutzende Milliarden $ aus souveränen chinesischen Entwickungsfonds, deren Überführung aus virtuellen Computerzahlen in riesige Anlageninvestitionen eigentlich ziemlich eilig ist, vorausgesetzt, ein einheitliches Staatsterritorium und eine souveräne Regierung (ja, Assad, was oder wer sonst?) bleiben erhalten. Die wohltätige Türkei und der Westen wird dort überhaupt nichts aufbauen. Sie sind es, die lediglich bomben können - das gesamte 20. Jahrhundert lang, Einzelheiten entbehrlich. Russlands neue Rolle ist auch für die Russen selbst gewöhnungsbedürftig, aber dass sie auch aufbauen können, haben sie bereits in Dutzenden Ländern der 3. Welt unter Beweis gestellt - im Unterschied zu den Amis. Das Einzige, was die effektiv organisieren können, sind Waffen- und Drogenschmuggel. Ihre sämtlichen Kriege waren Flops, und das Wort Wiederaufbau sollte man in Verbindung mit ihnen entschieden nicht in den Mund nehmen.

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heinz_schmitz 30.01.2016, 21:22
56.

Zitat von Justitia
Sowohl vom irakischen als auch vom syrischen Staatsgebiet aus agieren Milizen, die auf türkischem Staatsgebiet Terroranschläge verüben und Teile des türkischen Staatsgebiets beanspruchen. Was schlagen Sie vor, wie soll sich Erdogan verhalten, nachdem weder der irakische noch der syrische Staat in der Lage ist, diese Angriffe auf die Türkei zu unterbinden? Weder der Irak noch Syrien sind Staaten, in denen die Regierungen die Staatsgewalt im erforderlichen Umfang innehaben.
Sie wissen hoffentlich, daß es ZUERST islamistische Terrorbanden von FSA, Al Nusra etc. waren, die VON TÜRKISCHEM STAATSGEBIET aus Syrien terrorisierten???

Was glauben Sie, warum die Bundeswehr und die Niederländer vor Jahren diese Patriot-Batterien im türkischen Grenzland stationieren mußten? Wegen möglicher Mörsergranatenangriffe, wie offiziell behauptet wurde?? Natürlich nicht! Gegen Granatwerfer richten Sie mit einer Patriot genausoviel aus, wie mit einer Panzerfaust gegen eine Mücke. Die Patriot-Batterien standen (und stehen?) da, um Syrien daran zu hindern, die logistischen Stützpunkte der Terrorbanden auf türkischem Gebiet mit Raketen anzugreifen!

Das war der einzige Grund!

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maksakow 30.01.2016, 21:22
57.

Auf alle Fälle, die Situation ist dies, dass \"\" Ankara schon rächen nicht kann, schreibt Business Insider.
Es ist damit verbunden, dass Russland auf Grund von Chmejmim den Flakraketenkomplex С-400 aufgestellt hat, sowie hat die Bomber in Syrien mit den Raketen \"die Luft-Luft \" ausgestattet, es hat türkischer Militärexperte Metin Gjurdschan bezeichnet. \"Daraufhin hat die Türkei die Fähigkeit als unabhängiger Spieler verloren, die strategische Situation in Syrien wie auf der Erde zu ändern, als auch in der Luft \", — bringt die Ausgabe des Wortes Gjurdschana.

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orula48 30.01.2016, 21:28
58. Wahscheinlich...

Zitat von theodor_st
war es eine SU-34 ,...und die S400 Raketensysteme sind inzwischen in Syrien... Demzufolge kann man davon ausgehen dass Russland gezielt die Konfrontation gesucht hat um dabei von ihrem "Verteidigungsrecht" gebrauch zu machen
meint die Türkei den Syrischen Luftraum, den die Türken gerne beanspruchen wollten. Jedoch haben die Russen seit letzten September die Expansionspläne von Erdogan gründlich vermasselt. Und wo sind die Beweise???

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hugahuga 30.01.2016, 21:33
59. Der Unsinn

Zitat von cembaransel
Demokratisch gewählt? Das ist der Witz des Tages oder? An einem einzigen Tag wo Tausende Menschen Kinder Babys Frauen von Assads Fassbomben getötet werden!!!!
mit den "Fassbomben" wird auch durch Wiederholungen nicht wahrer. Letztlich werden die Syrer über ihre Regierung zu entscheiden haben und dass keiner dieser vom Ausland protegierten Möchtegern-Syrer, die in Syrien selbst völlig unbekannt sind - gewählt wird, dürfte auch klar sein. Und wenn die Mehrzahl sich für Assad entscheiden sollte, so ist auch das Sache der Syrer und hat niemanden sonst etwas anzugehen.

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