Forum: Politik
Nach AKK-Äußerungen: Zehntausende unterzeichnen Petition für Meinungsfreiheit
Sean Gallup/Getty Images

Mit ihren Äußerungen zu "Meinungsmache im Netz" hat Annegret Kramp-Karrenbauer Entrüstung ausgelöst. Nun haben zwei YouTuber eine Petition für Meinungsfreiheit gestartet.

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ErsGuterJunge 29.05.2019, 08:37
10. ... völlig sinnfreie Petition ...

Eine Petition für Meinungsfreiheit bzw. eine Petition gegen Zensur von Meinungsfreiheit macht nur Sinn, wenn eine Einschränkung bzw. Zensur der Meinungsfreiheit der IST-Zustand wäre. Ist er aber nicht - von daher ist die Petition völlig sinnfrei :-)

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schmidtffo 29.05.2019, 08:48
11. Sie beklagen hier ein Problem, das es nicht gibt.

Zitat von steffen_porzner
Was ist denn das für eine demokratische Einstellung über Meinungsfreiheit von den Youtubern? Ich bin bestimmt kein Fan von Frau Kramp Karrenbauer, jedoch gilt auch für Ihre Äußerungen das Recht der Meinungsfreiheit. Ich kann den Grund für Ihre Aussage voll verstehen, da hier Leute in Youtube minutenlange Äußerungen und Empfehlungen an die Zuschauer raushauen, ohne sich über die Tragweite Ihrer Reden im klaren zu sein. Das gleiche Recht hat aber auch Frau Kramp Karrenbauer, ihre Sicht der Dinge auszusprechen. Das muss auch das Volk der Youtuber aushalten! Im Übrigen finde ich auch die Methoden von einigen Youtubern sehr grenzwertig als Methode der Massenmanupulation. Hier wäre vielleicht der Film "die Welle" mal ein sehr guter Grund sich auch als Jugendlicher Gedanken darüber zu machen, wie manupulierbar einige Menschen sind. Im Netz wird leider nicht immer verantwortlich mit seiner Meinung umgegangen. Das ruft dann natürlich die extremen Kritiker auf, hier Verbote zu fordern - was ich selbst für Mist halte - Verbote müssen das allerletzte Mittel sein. Das fordert aber alle Beteiligten dazu auf mit seinen Äußerungen verantwortlich umzugehen. Die Freiheit des Einzelnen hört beim Nachteil des Anderen auf. Aber wenn man Austeilt, muss man auch Einstecken können !!! Die Kritik von Kramp Karrenbauer gehört eben auch zur Demokratie und freien Meinungsäußerung, auch wenn es manchen Leuten nicht passt.
Sie beklagen hier ein Problem, das es nicht gibt. Denn niemand hat AKK ihr Recht auf freie Meinungsäußerung abgesprochen. Wenn sie für ihre Meinung von vielen scharf kritisiert wird, schränkt das nicht ihre Rechte ein.

Ich ergänze mal Ihren letzten Satz:
Die Kritik an der Kritik von Kramp Karrenbauer gehört eben auch zur Demokratie und freien Meinungsäußerung, auch wenn es manchen Leuten nicht passt.

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J-B.N. 29.05.2019, 08:51
12. ich hätte

die gesamte Diskussion seitens AKK ja vielleicht noch ernst genommen, wenn sie sich genauso abfällig und öffentlich zum "Österreich-Video" geäußert hätte. Hat sie aber nicht, weil es ihr gut in den Kram gepasst hat und sie sich schätzungsweise insgeheim "Strahlkraft" gegen rechts vor der Europawahl bis nach Deutschland versprochen hat. Eine "Strahlkraft", die ihr jetzt auf einmal nicht mehr passt, weil es diesmal u.A. gegen ihre Partei geht. Ich nenne das ganz einfach nur scheinheilig !

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kecksen 29.05.2019, 08:53
13. Was soll

das dann werden, eine Präventivpetition?
Man kann wirklich auch alles auf die Spitze treiben, vor allem wenn man ungefiltert austeilt und dann schon weint, wenn sich jemand auf Regeln bezieht die es vielleicht gibt oder auch nicht, zum Beschneiden der Meinungsfreiheit gab es keinerlei Anhaltspunkte! Einfach mal die Kirche im Dorf lassen und das nicht immer nur von Anderen verlangen, Es wird immer absurder in der öffentlichen Diskussion, keiner kann bald mehr was sagen ohne dass es ihm irgendwie ausgelegt wird, die Gesellschaft wird bald schlimmer als die Politik und das ist ein Kunststück

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tdeckert 29.05.2019, 09:15
14. Eine Petition, ...

... welche sich gegen einen Zustand richtet, der bislang schlichtweg nicht existiert, ist ziemlicher Käse und wertet einmal mehr dieses an sich sinnvolle Instrument ab. Erschreckend finde ich, wie schnell den Influencern - unabhängig davon, aus welcher Ecke sie kommen - sofort massenhaft gefolgt wird. Das hat offenbar mehr mit Herdentrieb als mit Schwarmintelligenz zu tun.

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erlenstein 29.05.2019, 09:55
15. Angriffe auf die Meinungsfreiheit

die sich hier mokieren wie "Präventiv-Petition", alles halb so schlimm oder Petitesse, haben nichts begriffen. Sind entweder CDU-Wähler, nicht netzaffin, nicht vertraut mit der jüngeren Gesetzgebung und den Regelungswut-Tendenzen bzw. finden das alles o.k. Das findet sich leider öfter. Die Obrigkeit schafft sich ihre Instrumente bzw. hat schon damit begonnen, Meinungsfreiheit und nun auch die im Netz einzuschränken. Siehe Artikel 13 (17), siehe das unsägliche Netzwerkdurchsetzungsgesetz (Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken – NetzDG). Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet und unverständlich. Bei Böhmerrmann hat sich ja auch jeder gewundert, dass der Majestätsbeleidigungs-Paragraf noch existiert.

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franz.v.trotta 29.05.2019, 10:15
16.

Dass nicht nur Privilegierte und Funktionsträger, sondern auch "normale" Menschen ihre Meinung sagen und veröffentlichen dürfen, ist manchem ein Ärgernis. - Verständlich. Die große Maschinerie, die Meinung(en) "macht", arbeitet doch bislang bei uns perfekt.

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lieblos 29.05.2019, 10:18
17. Nun ja diese oberen

Sobald ihr nicht nach ihrer Pfeife Tanz oder zur jasagern werdet gibt's Zensur!!!

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leser66in 29.05.2019, 11:12
18. Es nervt!

Wegen jedem "Furz" eine Petition zu starten ist ja schon inflationär. Einfach mal die Kirche im Dorf lassen und nicht hinter jedem Satz eines Politikers einen Angriff, auf was auch immer, sehen.

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tom-pex 29.05.2019, 11:23
19. Diskussion im Wahlkampf regulieren ?

Was sind denn das für auffällig gleich geschaltete Beiträge hier zum Artikel: "Ich bin ja eher links, muss jetzt aber mal AKK verteidigen" ??
Der Youtuber Rezo hatte seine Argumente sauber recherchiert und belegt, es gibt bis heute keine sachlich begründete Widerlegung dieser Fakten durch die CDU. Nur einen peinlichen Beißreflex der Hauptverantwortlichen, die die angeführten Fakten als Meinungsmache "regulieren" (also gern ausblenden) möchte - was tatsächlich kein Fakt, sondern eine (autoritäre) Einzelmeinung der zur offenen Diskussion offenbar tatsächlich unfähigen CDU-Führung ist. Victor Orban lässt grüßen..

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