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Nach Attentat in Christchurch: Neuseeland verbietet Sturmgewehre und halbautomatische
REUTERS

Der Anschlag in Christchurch ist noch keine Woche her, da hat Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern ihre Ankündigung bereits umgesetzt und bestimmte Waffen und Zurüstteile verboten - ab sofort.

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toninotorino 21.03.2019, 07:50
20. Richtig so!

Ja. Weg mit diesen Waffen. Die haben in privater Hand nichts zu suchen. Gute Entscheidung.

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ansprechpartner 21.03.2019, 07:51
21. ....klare Ansage....

Das ist doch mal eine klare Ansage und angemessen noch dazu, nach dem Attentat, diese Art Waffen zu verbieten.
Ob es aber in Zukunft solche Attentate verhindern wird, kann mal dahin gestellt bleiben.
Orange wird das gar nicht gefallen. Kein Waffen mehr nach Neuseeland... klare Ansage an die NRA.
Und das kleine im Laufstall wird kochen vor Wut, weil es ausgerechnet von einer Frau und jungen Mutter kommt. Ganz starke Nummer...... Daumen hoch....

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Orthoklas 21.03.2019, 07:51
22. Dafür ist sie gewählt worden

Ardern wird jetzt vermutlich mit Gandhi auf eine Stufe gestellt - weil sie ihren verdammten Job macht. Dafür ist sie PM. Spon und viele andere Medien tun ständig so, als müssten Trumpsche Handlungen folgen. Und weil Ardern es nicht tut, sich betroffen zeigt und vor allem weil sie alle sieben Minuten ihr Baby in die Kameras hält, wird sie regelrecht vergöttert. Anerkennung wäre angemessener.

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gehteuchnichtsan 21.03.2019, 07:53
23. Naja

Ich halte diese Aktion für ungerechtfertigt und übereilt, natürlich ist der Amoklauf schrecklich gewesen und ich hege großes Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer. Doch sollte man als Staatsoberhaupt sich nicht von seinem Mitgefühl dazu verleiten lassen, seine unbescholtenen Bürger zu bestrafen, denn nichts anderes tut dieses neue Gesetz. Sie hätte besser damit angefangen Waffenregister einzuführen bzw die Hürde eine Waffe zu kaufen generell zu heben. Es versteht sich von selbst das nicht einfach jedem Bürger das Recht haben sollte eine Waffe zu besitzen, doch wenn der Bürger unbescholten und genügend geschult wurde, sollte der Staat seinen Bürgern schon zutrauen eine Waffe zu besitzen. Besonders dann, wenn er diese dazu verwendet um zu jagen oder sich gegen Wildtiere zu verteidigen (Schlangen oä). Halbautomaten sind für diese beiden Aktivitäten übrigens bestens geeignet.

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DirtyDuck 21.03.2019, 08:03
24. Der Attentäter hat gewonnen

Nachdem es ja erklärtes Ziel des Attentäters war, durch seine Tat eine Verschärfung des Waffenrechts auszulösen, hat er durch diese vollkommen unnötige Maßnahme des neuseeländischen Parlaments an dieser Stelle gewonnen.
Das neue Waffenrecht wird wirksam die Freiheit in Neuseeland einschränken - die Freiheit Hunderttausender unbescholtener Waffenbesitzer. Nicht eingeschränkt werden hingegen Kriminelle, denn denen ist ein Waffengesetz völlig egal. Attentate wird das Gesetz in keinem Fall verhindern. Auch das von Christchurch wäre nicht verhindert worden, denn der Täter hat ja bereits geschrieben, dass ihm viele andere Tatmittel zur Verfügung gestanden hätten.
Die Verschärfung des Waffengesetzes ist Schlafsand in die Augen der Bevölkerung. Das böse Erwachen wird beim nächsten Attentat kommen. Per Lkw, Flugzeug, Messer, Benzinkanister, Sprengstoff oder einem von zig anderen Tatmitteln.
Gut gemacht, Neuseeland, das ist Populismus in seiner reinsten Form.

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Sonne80 21.03.2019, 08:11
25.

.... gratuliere! SO sieht effiziente Politik im Interesse der Wähler aus!! Ein Beschluss/Verbot - egal zu welchem Thema (außer Steuererhöhungen - das geht schnell u klammheimlich) würde in Deutschland JAHRE dauern (beinhaltet ergebnislose Diskussionen, Sitzungen) u am Ende käme dabei wie immer nichts heraus - siehe Tempolimit - in der Schublade auf Nimmerwiedersehen verschwunden
Neuseelands Regierung ist wirklich VORBILDLICH in Sachen handeln, Deutschland hingegen in Sachen aussitzen u vertagen. Setzen. Sechs! Schade

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latimer 21.03.2019, 08:12
26. Bravo!

Zwar ist NZ ein im Weltmaßstab gesehen kleines Land, aber das ist vielleicht auch sein Vorteil, wenn es darum geht sich aus den Klauen einer Waffenlobby, wie in den USA, zu entziehen.
Aus Katastrophen muss man eben konsequent die Schlüsse ziehen, um ein nächstes Mal unmöglich zu machen, statt das nächste Mal mit vorzubereiten.

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Partyzant 21.03.2019, 08:16
27. Respekt

so schnell kann es gehen wenn man sich nicht vor einer Lobby abhängig macht. Diese Frau ist einfach nur sehr gut.

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new#head 21.03.2019, 08:18
28.

@gehtunsnichtsan
Ich denke diese Entscheidung basiert nicht auf Mitgefühl. Verantwortungsbewusstsein scheint mir näher zu liegen. Aber ich denke die Diskussion ist exemplarisch zu betrachten. Diese Frau macht das was man von einer demokratisch gewählten Regierung erwartet, sie entscheidet klar im Sinne und zum Wohle der Mehrheit. Sie lässt sich nicht von Lobbyisten und lauten Minderheiten beirren.

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claus7447 21.03.2019, 08:21
29.

Zitat von static_noise
Bedauerlich, ich unterstütze eine Kontrolle aber nicht so. Die nun verbotenen Waffen oder Zurüstteile haben keine direkte Auswirkungen auf "Attentate". Das ist alles veböte man Autos mit Spoiler um Verkehrstote wegen Geschwindigkeitsüberschreitung zu verhindern. Der Zusammenhang ist so gering bzw konstruiert, dass man nichts erreicht und nur Menschen die sich eh an Gesetze halten (die anderen lassen sich vom Verbot ja nicht beeindrucke) benachteiligt. Waffenbesitz muss sozial eingebettet werden, Sportschützen müssen in Vereine, Jäger gehören an Landwirtschaft/Forstbehörden, Sammlungen müssen kurratiert werden. Welche Waffe er kauft und wo er sie herbekommt um Menschen zu töten (Halbautomat, Machete, Beil, Kanister Benzin, Gift) ist dem Täter egal. Aber wenn er in der Gesellschaft eigebettet ist, fallen Radikalisierungen auf und man könnte reagieren. ZB durch soziale Kontrolle in Vereinen die für ihre Mitglieder "verantwortlich" sind
Mal wieder ein perfekter Nonsenses Beitrag!

Offensichtlich halten sie sich klüger wie eine Regierung in Neuseeland. Dazu gehört schon eine gewisse Selbstherrlichkeit.

Wenn Waffen dieser Art verboten werden, der Besitz strafbar ist, wird dies erst einmal zu einer deutlichen Reduzierung dieser Waffen in der Bevölkerung führen. Damit automatisch dass u. U. diese weitergereichte werden. Ein Rückkauf von Waffen ist ebenfalls in Vorbereitung.

Klar ist, dass man Waffen im darknet weiterhin u. U. bekommen kann, nur es ist illegal, der Staat hat die Möglichkeit düs ggf. vorab bereits zu entdecken und damit die Verbreitung massiv einschränken.

Aber vermutlich verstehen Sie das nicht, oder wollen es nicht.

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