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Nach Attentat in Christchurch: Neuseeland verbietet Sturmgewehre und halbautomatische
REUTERS

Der Anschlag in Christchurch ist noch keine Woche her, da hat Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern ihre Ankündigung bereits umgesetzt und bestimmte Waffen und Zurüstteile verboten - ab sofort.

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michael_weste 21.03.2019, 08:22
30.

Zitat von DirtyDuck
Nachdem es ja erklärtes Ziel des Attentäters war, durch seine Tat eine Verschärfung des Waffenrechts auszulösen, hat er durch diese vollkommen unnötige Maßnahme des neuseeländischen Parlaments an dieser Stelle gewonnen. Das neue Waffenrecht wird wirksam die Freiheit in Neuseeland einschränken - die Freiheit Hunderttausender unbescholtener Waffenbesitzer. Nicht eingeschränkt werden hingegen Kriminelle, denn denen ist ein Waffengesetz völlig egal. Attentate wird das Gesetz in keinem Fall verhindern. Auch das von Christchurch wäre nicht verhindert worden, denn der Täter hat ja bereits geschrieben, dass ihm viele andere Tatmittel zur Verfügung gestanden hätten. Die Verschärfung des Waffengesetzes ist Schlafsand in die Augen der Bevölkerung. Das böse Erwachen wird beim nächsten Attentat kommen. Per Lkw, Flugzeug, Messer, Benzinkanister, Sprengstoff oder einem von zig anderen Tatmitteln. Gut gemacht, Neuseeland, das ist Populismus in seiner reinsten Form.
Offensichtlich sind sich manche wirklich für nix zu schade, wenns um Ideologie geht.
Vllt. sollten Sie sich mal die Kriminalstatistik der USA anschauen, eine der höchsten Mordraten, eine der höchsten Gefängnisraten, eine der höchsten Rückfallquoten und last but not least wöchentliche Mehrfachmorde durch s.g. "Amokschützen" (beschönigend), über die hierzulande, schon aus Platzmangel in den Zeitungen, gar nicht mehr berichtet wird. Und bei knapp einer Waffe pro Einwohner wird davon nix verhindert ... merkwürdig.

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architekt 21.03.2019, 08:22
31. So gut und so einfach.

Es geht ganz einfach und schnell, die Premierministerin muss es nur wollen. Es braucht nicht einmal eine Raute, oder ist die bei kurzfristigen Entscheidungen im Weg?

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chichawa 21.03.2019, 08:25
32. Frau Ardern hat nachgedacht und

klug gehandelt. Solche Waffen, die theoretisch mehrere hundert Schuss in der Minute abfeuern können braucht keine Privatperson. Allerdings ist unser deutsches Waffenrecht noch deutlich restriktiver (bereits seit Jahrzehnten) und m.E. auch besser. Leider verhindert dies nicht jeden Ausraster, aber grundsätzlich gilt, je weniger Waffen, desto weniger passiert damit.

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hirlix 21.03.2019, 08:26
33. Und wieder vergessen alle,

dass NZ ein ganz anderes Land mit einer ganz anderen Gesellschaft und geographischen Lage als Deutschland oder die USA ist. In Deutschland wird es immer auch "leicht" verfügbare illegale Waffen geben, da über die vielen Grenzen hinweg gerade aus dem Osten viele illegale Waffen ins Land fließen. In den USA sind mehr Waffen im Umlauf als es Einwohner gibt. Waffen würden also auch nach einem Verbot weit verbreitet und verfügbar bleiben. Zu Glauben, dass alles mit einem Verbot behoben werden kann, ist utopisch.

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oldman2016 21.03.2019, 08:31
34. Die richtigen Schlüsse

Die neuseeländische Ministerpräsidentin handelt schnell, glaubwürdig und entschlossen. Sie hat aus dem Massaker die einzig richtigen Schlüsse gezogen. Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie? Egal, es gibt genug andere sinnvolle Arbeit.

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friedrich_eckard 21.03.2019, 08:35
35.

Angesichts dessen, was geschehen ist, schätze ich die Stimmung in Neusseland so ein, dass die Waffenlobbyisten der "Freie Mordwerkzeuge für freie Bürger"-Fraktion besser daran tun, in Deckung zu bleiben, und dass Frau Ardern i.S. "Verschärfung des Waffenrechtes" gegen wenig Widerstand ziemlich viel durchsetzen könnte - und genau das tut sie auch in beeindruckendem Tempo, womit sie beweist, dass sie nicht nur Trauernden gegenüber den richtigen Ton zu treffen weiss, welche Gabe auch schon selten genug anzutreffen genug ist. "Es gibt nichts Gutes, ausser: man tut es!" - Frau Ardern tut, und ich beneide Neuseeland um diese Regierungschefin.

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Thaddäus S. 21.03.2019, 08:37
36. Sinnlos

Ein Verbot würde, und wird, so einen Attentat nicht verhindern.

Wer sich in den Kopf gesetzt hat viele Menschen zu töten, wird sich von einem Waffenverbot ganz sicher nicht aufhalten lassen.

Solche Verbote sind sinn- und nutzlos.

Wenn ein Attentäter mit einem Mercedes in die Menge fährt, verbieten wir doch auch nicht den verkauf aller Mercedes Fahrzeuge.

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Beat Adler 21.03.2019, 08:38
37. Zur Freiheit gehoert ein halbautomatisches Sturmgewehr? UNSINN!

Zitat von DirtyDuck
Nachdem es ja erklärtes Ziel des Attentäters war, durch seine Tat eine Verschärfung des Waffenrechts auszulösen, hat er durch diese vollkommen unnötige Maßnahme des neuseeländischen Parlaments an dieser Stelle gewonnen. Das neue Waffenrecht wird wirksam die Freiheit in Neuseeland einschränken - die Freiheit Hunderttausender unbescholtener Waffenbesitzer. Nicht eingeschränkt werden hingegen Kriminelle, denn denen ist ein Waffengesetz völlig egal. Attentate wird das Gesetz in keinem Fall verhindern. Auch das von Christchurch wäre nicht verhindert worden, denn der Täter hat ja bereits geschrieben, dass ihm viele andere Tatmittel zur Verfügung gestanden hätten. Die Verschärfung des Waffengesetzes ist Schlafsand in die Augen der Bevölkerung. Das böse Erwachen wird beim nächsten Attentat kommen. Per Lkw, Flugzeug, Messer, Benzinkanister, Sprengstoff oder einem von zig anderen Tatmitteln. Gut gemacht, Neuseeland, das ist Populismus in seiner reinsten Form.
Zur Freiheit gehoert ein halbautomatisches Sturmgewehr? UNSINN!

Die Freiheit der Menschen in der Umgebung der Besitzer dieser Waffen wird eingeschraenkt. Sie koennen damit aus Versehen oder aus Absicht erschossen werden!

Eine durchgeladenen und entsicherte Schusswaffe ist ein harmloses Stueck Metall, ausser das Gehirn der Person mit dem Finger am Abzug tickt nicht richtig. Genau das kann niemand AIUSSCHLIESSEN! Der beste sogenannte Hiintegrundcheck auch nicht, denn wer mit 18 geistig gesund ist, muss es mit 20 nicht immer noch sein!

Mit einer halbautomatischen Pistole kann jeder, der ein bisschen damit ausgebildet wurde, ebenfalls grosser Schaden anrichten. Auch diese Waffen gehoeren nicht in die Haende Privater.
mfG Beat

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michael_weste 21.03.2019, 08:38
38.

Zitat von hirlix
dass NZ ein ganz anderes Land mit einer ganz anderen Gesellschaft und geographischen Lage als Deutschland oder die USA ist. In Deutschland wird es immer auch "leicht" verfügbare illegale Waffen geben, da über die vielen Grenzen hinweg gerade aus dem Osten viele illegale Waffen ins Land fließen. In den USA sind mehr Waffen im Umlauf als es Einwohner gibt. Waffen würden also auch nach einem Verbot weit verbreitet und verfügbar bleiben. Zu Glauben, dass alles mit einem Verbot behoben werden kann, ist utopisch.
"Zu Glauben, dass alles mit einem Verbot behoben werden kann, ist utopisch."

Das glaubt auch keiner, aber wie kommen Sie darauf, dass es darum geht.
Es geht darum den Besitz und vor allem Verkauf dieser Waffen, unter Strafe zu stellen. Somit den Verkauf einzuschränken und das Potential solcher Massenmörder zu verringern.
Mit Ihrer Argumentation dürfte es auch keine Rauchverbote, Geschwindigkeitsbeschränkungen etc. geben.

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NixAlsVerdruss 21.03.2019, 08:43
39. Wo ist das Gekrähe von POTUS45?

hier wird ganz offen gegen die wirtschaftlichen Interessen der US-Amerikanischen Waffenindustrie und -lobby agiert und ev. ein Präzidenzfall / Template für die USA geschaffen. Wo ist das Gekrähe sorry Getwittere von Trump, das dieses eine Einschränkung der Freiheit ist?

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