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Nach Aussage des JU-Chefs zur "Gleichschaltung" : "Kuban spielt den kleinen Seehofer"
Michael Kappeler / dpa

Der neue Junge-Union-Chef Tilman Kuban nutzt das Nazi-Wort "Gleichschaltung" in Bezug auf die CDU. Inzwischen hat er es zurückgenommen - doch die Kritik aus Union, SPD und den Grünen bleibt scharf.

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Korbinian 23.03.2019, 16:54
1. Oh weia

".., er kandidiert auf einem aussichtsreichen Listenplatz bei der Europawahl Ende Mai..."
Er ist der Beweis die Wahl zu ignorieren!!!

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tropfstein 23.03.2019, 16:56
2. Wenn Linke gegen Nazi-Vergleiche sind

Es ist schon seltsan: fast täglich hört man Nazi-Vergleiche von “linker” Seite. Und wenn jetzt ein Konservativer so was sagt, sind sie empört. Vielleicht, weil sie dachten, sie hätten ein Monopol drauf. Oder vielleicht weil Kuban den Finger in die Wunde gelegt hat.

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hansgustor 23.03.2019, 16:58
3. Recht hat er

Zu den europaweiten Demonstrationen heute ist man z.B. kein Wort.

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sailor60 23.03.2019, 17:01
4. von "Gleichschaltung" innerhalb der CDU kan zwar keine Rede sein

aber wer in der CDU die falsche Meinung vertritt wird eben kein Deligierter....
Welches Thema, hat es innerhalb der CDU von unten nach oben geschafft? CDU Mitglieder sind dazu da, die Großkopferten zu bestätigen.

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ratxi 23.03.2019, 17:03
5. Ein wenig Entspannung...

Ich hab noch nie ein Land erlebt, in dem so verkrampft auf gefühlt jedes zehnte Wort reagiert wird wie in dem unseren.
Natürlich haben wir andere historische Vorbelastungen, aber auch die braunen Geister der Vergangenheit haben in unserer Sprache kommuniziert.
Da ist es wohl kaum möglich, alle Worte zu vermeiden, die irgendwann irgendwo ein Nazi irgendwie mal benutzt hat oder aber spätere Generationen in ihren Beschreibungen jener Zeit.
Ich denke, ein wenig Entspannung hilft uns da allen weiter.

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Mehrleser 23.03.2019, 17:04
6.

Da hat die Empörungstour wieder funktioniert: Kuban dürfte seinen Bekanntheitsgrad vervielfacht haben, mit minimalem Aufwand. „growth hacking“ nennt man das, für den jungen Unionisten kein Neuland. Ein paar Empörer haben auch Airtime bekommen und die Medien wieder einen Aufreger zum Anklicken. Eine win-win-win Situation für alle Beteiligten.

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b.pross 23.03.2019, 17:05
7. AfD-Masche Kubans

Wie schrieb doch Karl Kraus: "Sprechen und Denken sind eins, und die Schmöcke sprechen so korrupt wie sie denken[…]". Seiner Auffassung nach verrät das falsch benutzte Wort die wahre Gesinnung des „Sprachtäters”. Dem ist nichts hinzufügen. Da nutzen auch alle Entschuldigungen oder Relativierungen nichts. Erst sprachlich und inhaltlich vollkommen deplatzierte Vergleiche bringen und sich dann windelweich davon distanzieren, so agiert auch die AfD. Nettes Kerlchen dieser Kuban.

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jdirker 23.03.2019, 17:06
8. Hysterie

Gutes Interview in der WELT, der Mann zeigt Kante und bringt Bewegung in die Union. Das Wort "Gleichschalten" kann man nach 70 Jahren ruhig wieder gebrauchen. Der alten Politkaste schmeckt Kiban nicht. Jetzt wird die Nazi-Keule herausgeholt und darauf geschlagen. Im Politikbetrieb herrscht nur noch Hysterie

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haresu 23.03.2019, 17:08
9. Wie klein muss man sich eigentlich fühlen?

Wie klein sieht man sich selber, wenn man sich innerhalb eine demokratischen Partei als Opfer einer Gleichschaltung empfindet? Und wie klein ist man eigentlich wenn man dieses Wort gebrauchen muss um sich sein Mütchen zu kühlen? Lächerlich das eine, verkommen das andere.

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