Forum: Politik
Nach Boston-Anschlag: Friedrich will Videoüberwachung ausweiten
DPA

Die mutmaßlichen Täter von Boston sind auch deshalb so schnell identifiziert worden, weil sie von vielen Kameras gefilmt wurden. Jetzt flammt in Deutschland die Diskussion darüber neu auf: Innenminister Friedrich fordert eine Ausweitung der Überwachung an öffentlichen Plätzen.

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glasperlenspieler 20.04.2013, 15:26
10. Vorbeugend

Es spricht nichts dagegen, an neuralgischen Punkten auf Kameras zu setzen. Zum einen wirken sie abschreckend, zum anderen können sie bei der Täterermittlung im Ernstfall hilfreich sein. Im normalen Alltagsablauf wird sich auch sicher keiner die Mühe machen, diese Bilder auszuwerten. Die Angst vor dem Verlust der Anonymität kann ich nicht nachvollziehen, ob der Normalbürger von A nach B läuft interessiert keinen.

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oneeurocent 20.04.2013, 15:29
11. ne ist ja klar

schaut man sich das Foto zum Artikel an ist schon alles klar. Und immer wiedr geht es in Richtung Totalüberwachung, ist ja auch gleichzeitig für Wirtschaft, Werbung und Umsatz gut. Alleine schon dafür müsste man für ein iPhone nicht bezahlen müssen, sondern eigentlich noch eine saftige Belohnung dazu bekommen müssen. Die USA stehen novh bei der Waffendiskussion, Deutschland bei der total-Versklavung

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kostverächter 20.04.2013, 15:33
12. Eine Art pawlowscher Reflex...

Die Reaktion des Ministers Friedrich war so sicher wie das Amen in der Kirche. Wie schön, dass es noch einen Politiker gibt auf den man sich verlassen kann. Aber dann bitte auch Überwachungskameras einschalten, damit die Polizei nicht wieder, wie im Bonner Hauptbahnhof auf die Videos einer Imbisskette angewiesen ist. Ist der Täter von damals, der mit der blauen Tasche, eigentlich mal gefunden worden? Nix mehr gehört.

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isaban 20.04.2013, 15:35
13. Jeder Mensch trägt doch schon eine Kamera bei sich

Zitat von sysop
Die mutmaßlichen Täter von Boston sind auch deshalb so schnell identifiziert worden, weil sie von vielen Kameras gefilmt wurden. Jetzt flammt in Deutschland die Diskussion darüber neu auf: Innenminister Friedrich fordert eine Ausweitung der Überwachung an öffentlichen Plätzen.

War ja klar, dass unser Innenministe gleich mal bei Gelegenheit nach weiteren Überwachungsschritten schreien würde, jetzt wo unsere Medien die Massen mit dem amerikanischen Terror zubombardiert hat. Dass zufällig am Ziel Kameras zwangsläufig aufgestellt waren und dazu viele Menschen gerade mit ihren Kameras filmten erwähnt er natürlich nicht. Als ob nicht ohnehin viel Überwachung herrscht, da hätte die DDR nur davon träumen können.

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otto1890 20.04.2013, 15:37
14. Pawlowscher Reflex

Es war nicht anders zu erwarten. wie auf Kommando jaulen sie auf die Totalversager Maaßen, Friedrich, und Zierke. Man könnte es ja erstmal wieder mit Blockwarten versuchen anstatt mit Videokameras.

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dasistdasende 20.04.2013, 15:40
15. Super Idee

Ich empfehle dazu den Film 1984, dann weiss man auch gleich wo das endet. Schöne Zukunft, und weit entfernt sind wir davon nicht mehr.

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Whitejack 20.04.2013, 15:43
16. Bitte den Firmen nicht das Geschäft verderben!

Es ist sehr wichtig, eine möglichst lückenlose allgemeine Überwachung zu haben. Auf diese Weise können weitgehend fehlerfreie Bewegungs- und Aktionsprofile erstellt werden, die dazu führen, dass jedem von uns maßgeschneiderte Werbeangebote zugestellt werden können. Außerdem können Firmen dann zukünftig gegen ein entsprechendes Entgelt bei darauf spezialisierten Firmen erfahren, was ihre derzeitige Arbeitnehmer (oder die Bewerber) so in der Freizeit unternehmen und ob sie geeignete Angestellte sind. Das darf man doch nicht einschränken!

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baumuster 20.04.2013, 15:45
17. mehr direkte Demokratie

Irgendwie sind solche Diskussionen müssig. Was gab es für Aufschreie, als der neue Personalausweis um 1990 eingeführt wurde. Man bekäme den totalen Überwachungsstaat...alles Blödsinn irgendwelcher reflexhafter Ideologen.
Kameraüberwachung bietet nur Vorteile, wenn dadurch nicht tatsächliche Polizeipräsenz reduziert wird.
Die politischen Parteien sind viel zu oft handlungsunfähig. Soll man doch zu einer solchen Frage eine Volksabstimmung machen. Ich denke, eine Mehrheit wäre für Kameraüberwachung.

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götzvonberlichingen_2 20.04.2013, 15:48
18. Typisch

Natürlich versuchen jetzt wieder die üblichen Verdächtigen auf der Welle der Angst und Verunsicherung schnell wieder die üblichen Instrumente der Überwachung durchzudrücken, die in normalen Zeiten in der abgeschlossenen Schublade lagern.
Der gläserne Bürger, von dem man immer weiß wo er sich aufhält, was er macht, was seine Verhaltensweisen sind - da kriegen unsere Innenminister immer wieder glänzende Augen. Alles nur zu unserem Schutz. Selbstverständlich. Nur wer etwas zu verbergen hat, fürchtet die Kontrolle des Staates....

Wann werden auch einmal Politiker transparent? Nebeneinkünfte und Lobbyarbeit wird immer hübsch verdeckt gehalten. Kommt ja auch niemand zu schaden. Solange man es hier nicht einmal schafft, Abgeordnetenbestechung strafbar zu machen, brauchen die feinen Herren mit solchen Ideen nicht ankommen. Wenn Big Brother, dann bitte ausnahmslos für alle.

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chinchilla110 20.04.2013, 15:50
19. ..... wir brauchen keine ....

kameras, sondern friedenspolitik und keine kriegseinsätze und waffenlieferungen irgendwo auf der welt und keine westliche arroganz. oder glaubt jemand ernsthaft, man könnte diesen hass, den der westen bei seinen "missionen" sät, mit ein paar kameras bekämpfen. die dienen nur der bürgerüberwachung.

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