Forum: Politik
Nach Botschafter-Leak: Trump teilt gegen britische Regierung aus
Stefan Rousseau/ Getty Images

Theresa May habe beim Brexit "Chaos" angerichtet, und mit dem britischen US-Botschafter werde man sich nicht mehr befassen: Donald Trump attackiert im Streit um geleakte Depeschen die Regierung in London.

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Nur ein Blog 09.07.2019, 03:16
1.

Na ja, zum Glück für die Briten ist die Regierung May Geschichte und US-Präsident Donald Trump schein den britischen Premier in spe Boris Johnson zu mögen. Was für ihn ein weiterer Vorteil gegenüber seinem Rivalen Jeremy Hunt sein könnte.

Allerding soll Donald Trump Nigel Farage noch mehr schätzen als Boris Johnson und ersterer hat vor letzterem eindringlich gewarnt. Was sich positiv für Jeremy Hunt auswirken könnte.

Anderseits steht Jeremy Hunt natürlich auch für die Regierung May und ihren nach Trump "vergeigten Brexit". Wäre also eine schwere Hypothek für das Verhältnis der USA zum UK.


Grossbritannien bleibt spannend

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raoul2 09.07.2019, 04:09
2. Soll er sich doch

ruhig auch mit den letzten verbündeten Demokratien überwerfen - dann steht das Riesenbaby irgendwann (und zwar sehr schnell) allein (bzw. nur noch mit den "befreundeten Staaten" wie Nordkorea, Saudi-Arabien und ähnlichen Unrechtsstaaten) da - vielleicht begreifen seine Anhänger ja dann zumindest in Teilen, daß sie einem selbstverliebten, törichten Typen aufgesessen sind.

Zumindest so viele, daß eine Wiederwahl unmöglich wird. TRÄUM.

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m_e_m 09.07.2019, 04:28
3. Das Problem ist nicht der Politclown ...

... sondern Wähler die offensichtliche Lügner wie Trump und Johnson wählen.
Es gibt leider zwischenzeitlich ein große Zahl an - es tut mir leid - ich kann es nicht anders sagen - Kaspern ohne die Fähigkeit komplexe Situationen zu akzeptieren.
Jede Sachlage erzwingt am Ende eine Entscheidung für eine Handlunsoption (plus Handlungen im Hintergrund).
Wenn hier auf Basis von Dummheit, Einfalt und was auch immer die falsche gewählt werden sich emmergiernde Optionen im Keim erstickt.
Genaudas machen

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titzck 09.07.2019, 04:41
4. Wechselhaftigkeit

Verlässlichkeit zählt zu den grossen Anforderungen in der Politik. Dies ist offensichtlich nicht die Stärke des amerikanischen Präsidenten. Hier zeigte er seine Wechselhaftigkeit. Wenn sein Ego betroffen ist, ist er zu allem bereit.

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YourSoul Yoga 09.07.2019, 05:17
5. Hunt oder Johnson....

Oh je, was für eine Wahl.
In einem Hunt Interview vom Freitag:
Reporter: was sagen Sie zu Donald Trump angesichts der katastrophalen Zustände in den Flüchtlingslagern an der Texanisch-Mexikanischen Grenze ?
Hunt: unsere Freundschaft mit den USA ist die beste in der Geschichte, das habe ich Trump bei meinem Besuch auch gesagt.
Reporter: Ja, aber da sind Kinder ohne Begleitung, unterversorgt und krank. Haben Sie das nicht angesprochen ?
Hunt: UK ist die älteste Demokratie der Welt, und unsere Freundschaft zu den USA sind ein hohes Gut.
Reporter: Können Sie nicht auf meine Frage nach den Zuständen in den Lagern antworten ?
Hunt: Wir sind Freunde Amerikas, das ist für unsere Zukunft wichtig und das wollen wir so beibehalten....

OH MEIN GOTT !!!

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c.PAF 09.07.2019, 05:40
6.

Auch hier poltert Trump einfach nur. Aber weder bezeichnet er das als "Fake News", noch widerspricht er ausdrücklich dieser Einschätzung.

Ein erster Weg zu Einsicht?

Ich denke nein... Eher Zufall.

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nonsense_forever 09.07.2019, 05:50
7.

Sir Darrows Analyse wird prompt bestätigt.

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menichetti 09.07.2019, 06:03
8. Großbritannien bekommt jetzt die Freunde die es wollte

Nachdem man auf der Insel vor gut zwei Jahren die vollkommen unausgegorene Idee der neuen Freunde mit den USA und Commonwealth sich in seinem Luftschloss aufhing, was die ehemaligen Kolonien Commonwealth-Staaten wie Indien oder Kanada umgehend abschlägig beschieden und diese Idee längst wieder im Mülleimer der Geschichte liegt, positionieren sich die USA gleich mal neu.
Umgehen nach den erschreckend politisch desorientierten Brexit-Verhandlungen der gesamten britischen Politkaste und der einhergehenden chaotisch verlaufenden britischen Außenpolitik, zieht nun Trump sichtbar die Daumenschrauben an. Die USA wollen jetzt den britischen Botschafter selber bestimmen und auf absehbare Zeit sicher auch die Wirtschaftsbeziehungen mit Britannien.
Was man in England (nicht Schottland) in den hübschen Luftschlösschen immer hübsch ausblended, ist dass die US-Linie lautet "USA first" und nicht "Brexit first" oder "Friendship first".
Schon jetzt zeigt sich wer Master und Servant sein wird.
Ein Paradebeispiel dafür wo der aktuelle Neo-Nationalismus enden wird: Genau dort, wo er geschichtlich herkommt:
In Abhängigkeit der Weltmächte, als Vasallen und Lehnstaaten.

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chaosimall 09.07.2019, 06:23
9. Wenn es der britische Spitzendiplomat

sagt wird es wohl stimmen. Umso erstaunlicher, dass sich die Clowns immer noch an der Macht halten. Wann kommt die USA bzw. wann kommen die Menschen dort endlich zur Besinnung.

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