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Nach Botschafter-Leak: Trump teilt gegen britische Regierung aus
Stefan Rousseau/ Getty Images

Theresa May habe beim Brexit "Chaos" angerichtet, und mit dem britischen US-Botschafter werde man sich nicht mehr befassen: Donald Trump attackiert im Streit um geleakte Depeschen die Regierung in London.

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C. V. Neuves 09.07.2019, 06:30
10. Berechtigt

So sellten man auch geneigt ist Donald Trump zuzustimmen: seine Kritik an der Regierung May ist vollends gerechtfertigt. Auch in dieser form Das foreign Office hätte den Botschafter auch schon längst zur Berichterstattung nach Lonndo zurückholen müssen.

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siri_paibun 09.07.2019, 06:34
11. So was dummes.......

...da werden Informationen, (wie heisst das heutzutage?), geleakt, welche definitiv nicht in falsche Hände gehören. Und das in England. Wer könnte das gewesen sein....? Das ist doch rauszubekommen.
Wer profitiert denn davon?
Und der Aussenminister muss die Aussagen eines Berufsdiplomaten abschwächen, damit die kleine Insel am Rande Europas nicht der orange Zorn trifft. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, ein Berufsdiplomat schreibt in so klaren Worten. Und ein Aussenminister schreibt in seiner Stellungnahme genau das Gegenteil. Wenn ich vorhabe, mein Volk das letzte bisschen Vertrauen in die Politikerkaste zu nehmen, dann mache ich das ganz genau so. Lügen, verfälschen, duckmäusern, katzbuckeln, auf den eigenen Vorteil achtend.
Es gibt leider keine Alternative......

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dereuropaeer 09.07.2019, 06:54
12. Sir Kim Darroch gegen Trump

Sir Kim Darroch ist ein intelligenter und erfahrener Diplomat, ganz das Gegenteil von Trump. Trump meint,
dass er der einzige Mensch auf dieser Welt ist, der sich jede Peinlichkeit erlauben kann. Fuer Trump ist nichts peinlicher und verletzender als Kritik an seiner Person. Er kann austeilen, was er will, aber andere haben nach seiner Auffassung nicht das gleiche Recht. Er spielt den Big Boss, ist aber in Wirklichkeit ein ganz armes Wuerstchen. Die Zukunft wird das beweisen.

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neutralfanw 09.07.2019, 06:57
13. Leider Realität

Trump ignoriert Fakten und die Realität. Kritik und Meinungen anderer Personen treffen ihn persönlich. Das schwächt seine Position und sein geringes Selbstbewusstsein. Trump hat bewiesen, dass das Amt eines Präsidenten auch ohne Bildung, Erfahrung und Kenntnisse möglich ist. Das war eigentlich sein Grundgedanke. Jetzt steht er da, kann es nicht und muss dafür Kritik einstecken.

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wittchen2000 09.07.2019, 06:58
14. Karma

An Donald Trump wird man eines Tages sehen können ob es so etwas wie "Karma" gibt oder nicht.
Jedenfalls bricht er alle Karma-Regeln die mir so einfallen.
Irgendwann wird der ganze Unsinn zu ihm zurückschwappen, dann werden sich die Leute, die heute denken man dürfe sowas machen noch ganz schön umschauen.

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escherischiacoli 09.07.2019, 07:13
15. Landesverrat

nennt man wohl das Leaken so vieler diplomatischer Kommunikationen seit 2917, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war. Damit ist Darroch politisch begraben, weil die UK unter einem Boris Johnson ja aus wirtschaftlichen Gründen keine Kritik mehr an Trump äussern sollten. Trump hat es doch schon gesagt: er könne sich Nigel Farage als Botschafter in Washington vorstellen. Um der immer wieder geäusserten Meinung, dass solche Ansichten füe einen Botschafter

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claus7447 09.07.2019, 07:13
16. Wie dünnhäutig Donny doch ist...

... er zeigt wirkliche Charakterstärke. Austeilen auf die gröbste Art (lock her up) und dann wenn er den wahren Spiegel vorgehalten bekommt mimt er den Beleidigten.

Es ist eigentlich mit jedem Tag unglaublicher, wer dort ins weiße Haus gewählt wurde. Das seine Anhänger und Fans das anders sehen ist schon klar, aber man sollte schon mehr als eine Scheibe Brot unterm Pony haben.

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rskarin 09.07.2019, 07:16
17. Trump selbst

bestätigt die Meinung des britischen Botschafters aufs Eindrucksvollste. Kindisch beleidigtes zurückkläffen ist höchst unprofessionell und beweist nur die völlige Unfähigkeit dieses Präsidentendarstellers für dieses Amt.

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escherischiacoli 09.07.2019, 07:17
18. Nachtrag

es gibt übrigens kein internes Mässigungsgebot für Botschafter und diplomatisches Personal. Sie sind sogar zu einer ehrlichen Einschätzung verpflichtet. Das können nur die Landesverräter aus dem Umkreis des Leakers bestreiten, der der britischen Diplomatie solchen Schaden zugefügt hat. Darroch hat einfach seinen Job gemacht.

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Peletua 09.07.2019, 07:20
19. Selbstüberschätzung, Anmaßung und Frauenverachtung

"Ich habe ihr gesagt, wie es getan werden sollte...“ Die Polit-Veteranin May ist natürlich selbst schuld, wenn sie die Ratschläge des blutigen Anfängers Trump nicht befolgt. Selbstüberschätzung und Anmaßung, gepaart mit Frauenverachtung - mit dieser Haltung kommt der alte ..... Herr einige Jahrzehnte zu spät. Dies ist nicht mehr das Jahrhundert der USA.

Botschafter Darroch hat seine Einschätzung unter dem vermeintlichen Siegel der Verschwiegenheit übermittelt, während in Deutschland Trumps Botschafter Grenell seine bzw. Trumps Unverschämtheiten lauthals in die Gegend blökt.

Es wird interessant sein zu sehen, wie Trumps Botschafter in London nach dem Brexit mit einem devoten Premierminister Johnson oder Hunt umspringt.

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