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Nach Boykottaufruf in Deutschland: Österreich warnt Erdogan vor Wahl-Einmischung
DPA

Der türkische Präsident Erdogan stößt mit seiner Wahlempfehlung für Türken in Deutschland auch in Österreich auf Widerstand. Außenminister Kurz warnt vor einer Einmischung.

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mwroer 20.08.2017, 08:49
1.

Theater - ich würde einfach bei türkischen Wahlen das gleiche machen. Faktisch machen es doch ohnehin alle - auch die deutschen Politiker (Referendum Türkei,m Wahlen USA, Wahlen Frankreich) in dem sie die Spitzenkandidaten selbst 'beurteilen'.

Das ist nichts anderes als Wahlempfehlung, der Rest ist doch eher Semantik.

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ronald1952 20.08.2017, 08:58
2. Menschen wie Erdogan

die dem Größenwahn unterliegen, wird das kaum Intressieren glaubt der Herr doch Gottgleich zu sein.Das Aufwachen solcher Menschen in die Realität endet oft sehr schlimm.Es gibt genug Beispiele in der Menschheitsgeschichte und leider ist es so, daß dabei immmer sehr viel Unschuldige zu Schaden kommen.Fakt ist auch, daß diejenigen die das Ausführen was so ein Despot will meist auch noch Ungeschoren davon kommen, obwohl Sie oft die schlimmsten Verbrechen begehen. Diesen Irrsinn den Erdogan gerade Anzettelt sollte man im Kein ersticken.
schönen Tag noch,

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Atheist_Crusader 20.08.2017, 09:00
3.

Hört doch mal auf mit der nationalen Ebene. Erdogan lässt sich sowieso nichts sagen, aber ganz besonders nicht von einem Land das so viel kleiner ist als die Türkei.

Das Thema gehört in die EU. Einmal eine breite Front gebildet, eine klare Ansage an Erdowahn, eine klare Ansage an die hier lebenden Türken (anpassen oder abdampfen) und ein klarer Maßnahmenkatalog um diese pubertierende Regierung in ihre Schranken zu weisen.

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dirk1962 20.08.2017, 09:07
4. Erdogan kann nicht Denken

Der möchte gerne Sultan aus Ankara ist scheinbar zu dumm, die Folgen seines Handelns realistisch einzuschätzen. Jedem denkenden Menschen wäre klar gewesen, dass ein Frontalangriff auf die Demokratie anderer Länder nicht zu gewinnen ist. Schon gar nicht bei Ländern, von denen er wirtschaftlich abhängig ist. Ohne den guten Willen der EU fällt die Türkei in den Staatsbankrott.

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theodtiger 20.08.2017, 09:09
5. Klare Worte

Wichtig ist, dass jetzt so klare Ansagen von den Regierungen der EU Länder kommen. Vielleicht findet jetzt Österreich weitere Mitgliedstaaten, die auch der Empfehlung des Europaparlaments folgen wollen, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei auszusetzen. Bisher scheiterte dies an der zögerlichen Haltung fast aller Mitgliedstaaten, nicht zuletzt der der Bundesregierung in Berlin. Den Abbruch dieser Verhandlungen kann man dann Erdogan überlassen, der dann vielen Türken erklären kann, warum er deren europäische Perspektiven vernichtet.

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Luna-lucia 20.08.2017, 09:09
6. Außenminister Kurz warnt

obwohl er dieses "geistige Nix" aus dem Türkenland, damit auch nicht beeindrucken wird - leider! Für politisch Unbelehrbare wie u.A. Erdogan und Trump, sollte es eine gemeinsame, internationale "Ächtung" geben! Was Erdogan seinen Landsleuten außerhalb der Türkei rät, ist (leider sehen wir es so) fast schon ein Aufruf zur Destabilisierung des friedlichen Miteinanders! Blöd nur, dass das auch viele Imame in den Moschen, wenn auch nicht wörtlich, so doch in, für Türken verständlichen Begriffen, predigen werden! Österreich wird sich niemals dem Ansinnen eines Erdogan beugen! Denn mit seinen hohlen Phrasen möchte dieser Irre nur von seinen innenpolitischen Problemen ablenken! Nur, diese werden dadurch auch nicht kleiner!

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simonweber1 20.08.2017, 09:10
7. Man

sollte solche Forderungen an andere nur stellen, wenn man diese selbst auch befolgt. Auch österreichische Politiker, genauso wie deutsche und EU Politiker haben sich massiv zum Thema türkisches Präsidentenreferendum und auch in den US amerikanischen Wahlkampf eingemischt. Es ist immer ein bißchen Heuchelei wenn man sich über andere erregt, die das Gleiche tun, was man kurz vorher selbst gemacht hat.

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browserhead 20.08.2017, 09:11
8. Schlagzeilen-Terror

Was haben Terroristen und Populisten gemeinsam? Es geht um maximale Aufmerksamkeit. Dass solche Strohfeuer-Akte hinterher ergebnislos verpuffen ist egal, solange die gereizte Grundstimmung nach dem nächsten Impuls lechzt. Ob das Trumps Skandal-Twieets oder irgendwelche Mietwagen-Dschihadisten-Massaker sind (wer kann die noch alle behalten?) das Ganze wirkt inflationär. Solange die quotengeilen Medien (mit Null-Info-Spontan-Analyse-Terrorexperten) und Mitgefühl-besessenen Politiker (derzeitiger Sprachregelungsstandard: "Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen....") mit Betroffenheitsexzessen mitspielen, läuft die Kiste.
Da ist Erdogan mit seinen osmanischen Weltmacht-Ambitionen und diesen absurden Wahlempfehlungen doch noch ganz putzig. Was soll denn dabei herauskommen? Dass die Deutsch-Türken nun AFD wählen, na denn Petra heil! Lasst den kranken Mann am Bosporus einfach in der Soße seiner selbst angerührten Probleme schmoren. Was ist denn schon "unser" Flüchtlingsproblem, bei dem er uns so "großzügig" hilft gegen seine exponierte Lage mitten im Pulverfass Naher Osten, umgeben von argwöhnischen Neidern, die alle dieselben Regionalmachtphantasien haben. Da bleibt der deutsche Markt für Erdogan doch nur noch als vergleichsweise harmlose Spielwiese für Ablenkungsmanöver, die dem stets verletzten Stolz Linderung versprechen.
Als hätten wir Erdogan nicht selbst am Wickel! Wir "schicken" halt keine Touristen mehr, das ist viel wirkungsvoller als Terrorismus/Populismus.

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flieger7 20.08.2017, 09:12
9. Kurz

Ist jemand mit Rückrad und Format, wie hoch ist die Ablösesumme?

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