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Nach Brexit: May erteilt EU-Milliardenforderungen Absage
REUTERS

Die EU könnte Großbritannien eine Brexit-Rechnung von bis zu 60 Milliarden Euro stellen. Doch die britische Premierministerin May bekräftigt, man werde nach dem Ausstieg keine "gewaltigen Summen" an Brüssel überweisen.

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echoanswer 10.03.2017, 07:32
1. Lasst sie ziehen

entlasst einfach ein paar hundert EU-Beamte, die sowieso nichts machen. Die Briten erpressen schon wieder. Sollen sie glücklich werden. Die Zeit des Empire ist vorbei. Geblieben ist eine kleine zänkische Insel, die aufpassen muss in Bälde nicht nur noch aus England und Wales zu bestehen.

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stefan.hemmer 10.03.2017, 07:32
2. Beleidigte EU-Bürokraten?

Die EU-Bürokraten scheinen den Brexit persönlich zu nehmen und verhalten sich wie bockige Kleinkinder. Vielleicht sollten sie sich klar machen, das Großbritannien auch nach dem EU-Austritt noch zu Europa gehören und man aufeinander angewiesen sein wird. Da sollte man sich schon bemühen, möglichst "freundschaftlich" zu scheiden und die Beziehungen nicht unnötig zu vergiften.

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Mach999 10.03.2017, 07:34
3. Ganz normal

Beide Seiten positionieren sich. Das ist gut, dann weiß man jeweils, woran man ist. Aber solche einzelnen Punkte wie diese 60 Mrd werden sowieso am Ende nicht auf dem Papier stehen. In den verschiedenen Verhandlungspunkten werden jeweils Kompensationen an die eine oder andere Seite gehen; die Briten werden hier etwas fordern, die Europäer da. Die 60 Mrd oder 30 Mrd oder 0 Mrd aus diesem Artikel werden in die Gesamtsumme einfließen. Ich glaube auch nicht, dass das Finanzthema am Anfang abschließend behandelt wird, sondern vor allem die Struktur der Finanzen. Die Zahlen kommen dann am Ende rein, wenn die Einzelposten durchverhandelt sind. Die Verhandlungen werden Europäer und Briten vermutlich ganz gut hinkriegen. Da sitzen auf beiden Seiten Profis. Wir sind ja nicht in Amerika.

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Braveheart Jr. 10.03.2017, 07:35
4. Theresa Traumtänzerin ...

sagt das wohl eher zur Beruhigung des heimischen Publikums. Immerhin scheint sie langsam zu begreifen, daß Brexit kein Zuckerschlecken wird. An ihrer Stelle hätte ich Neuwahlen angesetzt.

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fleischwurstfachvorleger 10.03.2017, 07:38
5. UK = Miet-Nomade

Ach, Frau May möchte also nicht zu vertraglich vereinbarten Zahlungen stehen, betont aber auch zukünftig ein verlässlicher Partner zu sein. Heißt das, sie schreibt zu Weihnachten und Ostern eine Postkarte?

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dernameistprogramm 10.03.2017, 07:41
6. Was meinen Sie ganz konkret?

Zitat von kopp
Statt immer klein beizugeben, des lieben Friedens Willen, ist mal ein kategorisches Nein ganz hilfreich.
Einfach mal (in Anspielung auf die Flüchtlingspolitik etwa?) was posten, oder wie?

Abgesehen davon: bereits eingegangenen finanziellen Verpflichtungen nicht nachzukommen, das nennen Sie eine gute Politik? Handhaben Sie das auch so in Ihrem Alltag?

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konstrukteur 10.03.2017, 07:43
7. Na dann gehe ich davon aus

das sämtliche Leistungen der EU an GB ebefalls eingestellt werden, was die Pensionen der Briten die im EU Parlament sitzen und dann saßen. mit einschließt.

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uglyripper 10.03.2017, 07:43
8.

Zitat von stefan.hemmer
Die EU-Bürokraten scheinen den Brexit persönlich zu nehmen und verhalten sich wie bockige Kleinkinder.
So ein klares Feinbild ist doch eine wirklich feine Sache, oder?
Warum bitte verhält sich die EU wie "bockige Kleinkinder" und gefährdet weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit, wenn doch das UK bereits gemachte Zusagen und Verpflichtungen mit einem recht bockigen "No" kassiert?
Sowas nennt man wohl "selektive" Wahrnehmung.

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fleischwurstfachvorleger 10.03.2017, 07:43
9. Genau!

Zitat von stefan.hemmer
Die EU-Bürokraten scheinen den Brexit persönlich zu nehmen und verhalten sich wie bockige Kleinkinder. Vielleicht sollten sie sich klar machen, das Großbritannien auch nach dem EU-Austritt noch zu Europa gehören und man aufeinander angewiesen sein wird. Da sollte man sich schon bemühen, möglichst "freundschaftlich" zu scheiden und die Beziehungen nicht unnötig zu vergiften.
Wenn einer meiner Mieter die Wohnung runter gewohnt hat, dann entlasse ich ihn natürlich aus seinen Zahlungsverpflichtungen und schicke ihn erstmal auf meine Kosten in den Urlaub. - Wir wollen ja nicht kleinkariert wirken.

Hallo, es geht hier um Geld, welches den Steuerzahlern aus der Tasche gezogen wird. Größtenteils aus deutschen Taschen. Und wir sollen das Alles einfach mittragen, weil wir einen Kuschelkurs mit Staaten wie UK und Polen fahren?

NIEMALS!

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