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Nach Brexit: May erteilt EU-Milliardenforderungen Absage
REUTERS

Die EU könnte Großbritannien eine Brexit-Rechnung von bis zu 60 Milliarden Euro stellen. Doch die britische Premierministerin May bekräftigt, man werde nach dem Ausstieg keine "gewaltigen Summen" an Brüssel überweisen.

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thomasco 10.03.2017, 12:09
130.

Die Briten haben lange genug ihre "Sonderwünsche" durchgesetzt, jetzt müssen sie mal zu ihren Vereinbarungen stehen und zahlen. So ist das Leben, jeder Bürger muss auch seine Verphlichtungen erfüllen.

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rudig 10.03.2017, 12:13
131. naja,

Zitat von uglyripper
So ein klares Feinbild ist doch eine wirklich feine Sache, oder? Warum bitte verhält sich die EU wie "bockige Kleinkinder" und gefährdet weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit, wenn doch das UK bereits gemachte Zusagen und Verpflichtungen mit einem recht bockigen "No" kassiert? Sowas nennt man wohl "selektive" Wahrnehmung.
ich würde auch kein Geld für Pensionszahlungen für EU-Beamten
überweisen.
Die Briten müssten ja bescheuert sein und das sind sie ganz sicher
nicht.

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percystuart 10.03.2017, 12:24
132.

Zitat von SenseofHumour
Das gilt sowohl für GB als auch die EU
...nein, gilt in puncto Europa-Politik nicht mehr; Stichworte z.B.: Maastricht-Abkommen, Haftungs- und Schuldenunion, Griechenlandrettung EZB-Geldschwemme, Dublin 2 oder unkontrollierte Zuwanderung.
mfg

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haresu 10.03.2017, 12:30
133. Nicht alles Verhandlungsmasse

May zockt auf gute Konditionen für ihr Land, da ist es ganz hilfreich wenn man damit drohen kann seine Schulden nicht mehr zu bezahlen. Die Premierministerin scheint aber völlig zu verkennen, dass es das vitale Interesse der EU ist, es den Briten nicht leicht zu machen sondern im Gegenteil mögliche Nachahmer abzuschrecken. Vielleicht ist May auch nicht so naiv, dann aber macht sie ihrem Volk etwas vor. Glaubt sie ernsthaft, dass die Sache gut ausgeht? Oder geht es ihr um etwas anderes? Mir scheint sie fährt eine Doppelstrategie: der Brexit soll bis zur nächsten Unterhaus- Wahl unumkehrbar gemacht worden sein und gleichzeitig sollen die negativen Folgen noch nicht spürbar sein. Ein Spiel auf Zeit also und nicht nur ein Kampf um die Brexit- Bedingungen.

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Fragen&Neugier 10.03.2017, 12:41
134.

Zitat von foerster.chriss
Trotzdem existieren rechtliche Verpflichtungen. Renten bzw. Pensionen erledigen sich beispielsweise ja nicht, nur weil man austritt. Und wenn diese Personen für Großbritannien arbeiteten, muss Großbritannien auch die Kosten dafür übernehmen.
Ganz genau, Renten und Pensionen beruhen auf einem Beschäftigungsvertrag einer EU-Institution mit einem konkreten Arbeitnehmenden oder Beamten oder Funktionär, jedenfalls einer natürlichen Person, die für die EU tätig geworden ist oder bis zum Brexit noch sein wird.
Die EU kann diese Verpflichtungen nicht einfach streichen, nur weil sich die britische Regierung zwar EU-vertragemäss, aber nicht EU-erwartungsgemäss verhält.

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gabriel6000 10.03.2017, 12:44
135. Schande für EU

Man kann sich über Details aufregen, mit alten Vorurteilen ("typisch Empire") kommen. Aber dass die EU es nicht geschafft hat, England in der Union zu halten, ist mehr als nur eine Schande. Es greift den Kern der Union an (indem es einen der wichtigsten Partner verliert) und ist einzig und allein auf die unrühmliche (alles im Alleingang) Rolle Deutschlands, nicht nur in der Flüchtlingsfrage, sondern auch in Feldern wie der europäischen Finanz-, Umwelt- und Sozialpolitik. Die Deutschen werden es nie kapieren.

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klangschmied 10.03.2017, 12:50
136. @rudig nr.133

Die Briten zahlen die Pensionszahlungen nicht an die EU, werden aber ihre Pensionen für ihre EU abgeordneten schön von der EU kassieren (weil die EU Verträge einhält und nicht einseitig kündigt). Entweder sind sie Brite oder es macht ihnen nichts aus aus ihrem Steuergeld den Briten ihre Pensionen zu zahlen, obwohl diese dies für die EU nicht tun... oder sie haben einfach von null komma nix Ahnung.
Suchen sie sich's aus.

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bschaich 10.03.2017, 12:52
137. Wie großzügig von einigen hier!

So so, wir sollen uns also nicht so habne und sie großzügig ziehen lassen. Wenn Sie das bei Vepflichtungen so sehen.... Bitte Personalien feststellen und denen allen Hartz4 und Rente streichen. Der Rest zahlt eine Brexit Steuer mit der die EU Kosten getragen werden.
Alles paletti!

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Entsetzen 10.03.2017, 13:09
138. Ich fände es auch super,

wenn ehemalige britische EU-Beamte dicke Pensionen kassieren können, die dann von den verbliebenen Ländern in der EU (also auch von Deutschland) bezahlt werden müssen. Es gibt langfristige Verpflichtungen. Wir als private Personen können auch nicht einfach aufhören, solche Verpflichtungen zu bedienen. Denn dann kommt der Gerichtsvollzieher... Deshalb verstehe ich hier einige Meinungen beim besten Willen nicht!

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razer 10.03.2017, 13:14
139.

Zitat von bstendig
Und selbstverständlich werden weiterhin 28 Länder abstimmen bis zum Austritt Was jetzt schon teilweise nicht gemacht wurde. Beim letzten Gipfel "Abendessen der 27" - da sieht man die komplette Kleinkariertheit der EU. Das wird so oder so nichts.
Völliger Quatsch. UK hat sich schon kurz nach der Brexit-Abstimmung unter Premier May freiwillig nicht mehr an bestimmten EU-Abstimmungen beteiligt-das hat mit "Kleinkariertheit der EU" absolut nichts zu tun. UK kann als "Nochmitglied" von den ehemaligen Partnern, aufgrund von EU-Bestimmungen, definitiv nicht einfach ausgeschlossen werden.
Im Übrigen sind Mays Aussagen, vor allen Dingen, aus innenpolitischen Gründen erfolgt. Mays Forderungen sind momentan noch nicht mal als festgefügte Verhandlungsgrundlagen der Briten in den Austrittsverhandlungen zu sehen.

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