Forum: Politik
Nach dem Austritt: Wie die EU die Briten für den Brexit bestrafen würde
REUTERS

Nach dem EU-Austritt ginge es Großbritannien besser - sagen die Brexit-Befürworter. Europapolitiker und Experten erwarten hingegen, dass Brüssel ein Exempel statuieren würde.

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romeo_mike 02.06.2016, 14:14
160. Sorry

Zitat von ackergold
.... Die Engländer sind nicht "blockiert", sondern sie sind raus, weil sie raus wollen. Kaufen können sie natürlich trotzdem alles, was von der EU kommt. Nur müssen sie dann halt mit Zöllen leben. ....
Aber gerade für den Exportweltmeister Deutschland wird eher umgekehrt ein Schuh draus: England kann bestimmen wie hoch deutsche Waren besteuert werden, damit sie ins Land gelassen werden. Und wenn England von Deutschland mehr Waren importiert als nach Deutschland (das dann ja auch Zoll erheben darf) exportiert, wo ist dann wohl der "schwarze Peter" ?

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af17555 02.06.2016, 14:14
161.

Zitat von Darwins Affe
Ja, die Pleitestaaten der EU werden näher zusammenrücken, um euch Deutschen noch mehr abzukassieren. Die anderen nördlichen EU-Staaten werden wohl den Weg von GB gehen. Nebenbei: Das Hegemonialstreben Deutschlands über Europa wird auch diesmal .....
Och je, Sie schon wieder...mehr als dummes Geschwätz haben Ssie nicht drauf? Dann passt ja Ihr Pseudo..

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eternalchii 02.06.2016, 14:15
162.

Zitat von bekkawei
Wer denkt, der Austritt von GB hätte keine gravierenden Nachteile für die EU, ist auch sehr naiv. Deshalb reagiert man so hysterisch.
Natürlich hat der Austritt GBs negative Folgen sowohl für GB als auch die EU. Das leugnen eigentlich nur die EU-Basher, die sich exklusiv über die rechten Lügen- und Hetzpresse informieren. Der Rest der Menschen versteht, dass viele kleine unabhängige Nationalstaaten eine veraltetes Konzept ist, dass den Menschen so viel mehr schadet als nützt.

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igelei 02.06.2016, 14:15
163. Der Begriff ist falsch gewählt!

Zitat von iffelsine
"Bestrafen"
Heißt es doch einfach, dass ihre- meiner Ansicht nach- unfairen Privilegien wegfallen. Das ist nur fair. Hat aber generell nichts mit einer Bestrafung zu tun, sondern ist eine logische Konsequenz. Wer die Vorteile des 'Clubs' genießen will muss auch Mitverantwortung tragen. Wer das nicht will muss eben das beste daraus machen. Allerdings zeigt das auch wieder, dass die EU keine Staatengemeinschaft ist sondern ein reines Wirtschaftsbündniss. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass wir EU-Bürger uns also gar nicht wundern brauchen, wenn gegen unsere Interessen entschieden wird in Brüssel. Ich bin für einen Neuanfang, bei dem Wirtschaftsintressen nicht das hauptargument ist sondern der freiwillige Zusammenschluß der Bürger der EU.

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ariane2006 02.06.2016, 14:17
164. Sie kennen halt andere Leute.... ;-)

Zitat von Bürger Icks
Möchten Sie, dass Ihr Land in der EU bleibt? Deutschland, 54% für den Verbleib. Na gut, ist ja auch nur knapp über die Hälfte, aber wenn ich persönlich, egal wo, wahllos 10 Deutsche nach Verbleib oder Austritt aus der EU frage, dann sind ca. 8 von 10 für einen Austritt. (...)
Also, in meinem (großen, auch EU-internationalen) Bekanntenkreis sieht es ganz anders aus: Wenn ich 10 Leute frage, sind 10 Leute für Europa, die Mehrzahl sogar für ein intensiveres, möglichst federales Europa - natürlich auch mit mehr demokratischen Strukturen als heute. Eine gemeinsame Wirtschafts- und Sozialordnung, eine gemeinsame Armee sowie Außenpolitik, gemeinsames Budget... etc. Wir sind uns klar, dass wir nur Träumer sind. Mir wurde es mal wieder klar, als ich diese ganzen widerlichen Anti-Europäischen Kommentare las in diesem Forum. Die haben es einfach nicht begriffen, das genau diese "Anti-Europa-Haltung" an einem besseren Europa schuld ist: je mehr das Volk mosert, desto egoistischer werden die jeweiligen nationalen Politiker (um ja nicht ihre Stimmen zu verlieren) und diese stellen sich dann gegen ein "Enger Werden von Europa". Und je spießiger/nationalistischer die Politiker werden, desto weniger funktioniert Europa im Alltag und gibt wieder Wasser auf die Mühlen der Anti-Europäer. Ein Teufelskreislauf!!! Kann nur unterbrochen werden durch weitsichtige und europa-überzeugte Politiker. Nicht weniger Europa ist angesagt, sondern mehr!

Mein Vorschlag: Alle Länder, die raus wollen, sollen endlich raus und diejenigen (b) nicht blockieren, die mehr Europa wollen. Und alle Anti-Europäer sollten dann in die Länder ziehen, die eben "raus" sind ;-)

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rloose 02.06.2016, 14:18
165.

Zitat von Reiner_Habitus
Ihnen ist schon klar dass sie hier über eine Institution reden die auf so viele Mitarbeiter kommt wie die Stadt München und das bei einem Wirtschaftsraum von 400 Millionen Mitgliedern. Ich finde sie als EU Hasser sollten mal anfangen das Ganze in Relation zu betrachten.
Außerdem sollten die sich mal ihre Existenzberechtigung anschauen, wenn es keine EU mehr geben würde. Bei manchen der Kommentatoren hier muß man sich echt fragen, ob sie nicht mal einen Facharzt konsultieren sollten.

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eternalchii 02.06.2016, 14:18
166.

Zitat von shokaku
Völlig? Meinen Sie nicht, dass das Länder, die z.Z. ihre eigenen Probleme mit der EU haben, durchaus anders sehen könnten. Polen, Ungarn, die gebeutelten Griechen, Portugiesen, Spanier.
Also soll GB anstatt eines starken EU-Market sich mit den Verlierern zusammentun, die schon herabgewirtschaftet sind - oder derzeit von den rechten Populisten mittels dumpfen wirtschaftsfeindlichen Nationalismus heruntergewirtschaftet werden? Super Idee.

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hugetin 02.06.2016, 14:18
167. EU = Elitenmonarchie?

Der letzten Grafik kann man entnehmen, dass nur verschwenderisch haushalten kann, wer undemokratisch dafür aber arrogant, unnahbar und unehrlich regiert. Tolle Zukunftsaussichten in der EU. Somit ist belegt, dass die Eurokraten in Brüssel und die Regierungseliten der einzelnen Länder sich keinen Deut um die Anliegen und Wünsche der Bevölkerung scheren. Die für sich alle auf wie kleine Sonnenkönige.

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maxmarius 02.06.2016, 14:18
168.

Der einzige Nutzen von GB innerhalb der EU ist doch, dass über diesen Umweg der steuer- und zollfreie Import aus China möglich ist.

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gerd0210 02.06.2016, 14:20
169.

Zitat von Reiner_Habitus
Der größere Handelspartner bestimmt hier nunmal wo es lang geht und keine Leistung ohne Gegenleistung. Will sagen GB wird am Ende gezwungen beispielsweise seinen Markt für Produkte die nach chinesischen Standards gefertigt wurden zu öffnen, nur um evtl. überhaupt noch gnädigerweise in China Banken eröffnen zu dürfen..... Die Schweiz ........
Wenn China Waren nach Deutschland exportiert, dann doch nur solche, die den hiesigen Vorschriften entsprechen. Also wirken unsere Vorschriften direkt auf den chinesischen Arbeitsplatz ein. Was liegt also näher, als Vereinheitlichungen zu schaffen. Bei einem Handel mit Rohstoffen mag der Einfluss geringer sein.

Und so wie Handel und Produktion verwoben sind, so ist die Wirtschaft auch mit dem Finanz- und Steuerwesen verknüpft. Das lässt sich weiter herunter brechen bis auf
Sozialsysteme, z.B. europaweite Krankenversicherung, Rentenversicherung usw. Warum sollte ein Urlauber nicht mit einer Krankenkarte zum Arzt gehen können, überall in Europa. Oder ein deutscher Rentner nicht in Spanien leben und dort seine Rente bekommen.

Alternativ hätten wir geschlossene Grenzen, geschlossene Gesellschaften und auch geschlossene Fabriken. Man wird sich entscheiden müssen. Offenbar sieht jeder nur Nachteile für sich und die Vorteile nur bei den anderen.

Schade.

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