Forum: Politik
Nach dem Austritt: Wie die EU die Briten für den Brexit bestrafen würde
REUTERS

Nach dem EU-Austritt ginge es Großbritannien besser - sagen die Brexit-Befürworter. Europapolitiker und Experten erwarten hingegen, dass Brüssel ein Exempel statuieren würde.

Seite 6 von 35
schlamassel_hoch_12 02.06.2016, 12:46
50. Das Imperium schlägt zurück

Der Juncker wird immer dem Großmoff Tarkin immer ähnlicher, habituell wie mental. Er wird den Todesstern einsetzen, ohne Zweifel. Furcht soll die lokalen Systeme gefügig machen, die Furcht vor dieser Kampfstation.

Beitrag melden
stevie25 02.06.2016, 12:47
51. Austritt wörtlich nehmen

Bestrafen ist hier der falsche Ausdruck. Man wird den Wunsch nach einem Austritt vollumfänglich erfüllen !
Wer gegen einen Verbleib in der EU ist, ist auch gegen die Teilnahme am Binnenmarkt, gegen die Freizügigkeit usw. . Sind die Briten das, müssen sie bekommen, was sie wollen.

Demokratie bedeutet eben auch, die Konsequenzen einer mehrheitlich getroffenen Entscheidung zu akzeptieren.
Wirtschaftlich ist die EU weniger auf die Briten angewiesen als die Briten auf die EU.
Ich bin mir sicher, dass der Kopf pber den Bauch siegen wird und GB gegen den Austritt stimmen wird.

Beitrag melden
neo91 02.06.2016, 12:47
52.

"Der Deserteur wird nicht mit offenen Armen empfangen". Was soll diese Militär-Polemik? Kommt dann eine Europäische Exekution und greift ein? Man hat das gefühl es handelte sich hier mitlerweile um das Europäische "Reich".

Beitrag melden
Reiner_Habitus 02.06.2016, 12:48
53.

Zitat von derinvestigator
Es ist interessant und - vor allem - entlarvend, mit welchen Druckmitteln und "Bestrafungen" die Briten bei der Stange gehalten werden sollen....
Welche Bestrafung erkennen sie darin, das die Briten das bekommen was sie wollen? Ich dachte dafür wäre der Volksentscheid, der ein hochkomplexes Thema auf ein scheinbar einfaches JA/NEIN runterbricht, doch da....
Ein Austritt aus der EU ist halt ein Austritt aus der EU.

Der hat in vielerlei Hinsicht ziemlich negative Folgen, um die man sich nach einem Austritt in der EU nicht mehr kümmern müsste. Dafür ist nämlich dann London zuständig.
Nur ob man dann für die Belange Londons überhaupt noch großartig Zeit hat ist ne andere Frage. Experten die Freihandelsabkommen verhandeln können sind auch in der EU recht dünn gesät und nach TTIP kommt der Freihandel mit den Japanern und Korea auf den Tisch, die sind nämlich jeder für sich wichtiger als GB....
Den BREXIT Befürwortern wird aber ohne Unterlass suggeriert, dass es sowas wie ein gewaschen werden ohne nass zu werden gibt....

Beitrag melden
barrakuda64 02.06.2016, 12:49
54. So demokratisch ist die EU!

Da sieht man, mit welchen Typen es man in der EU zu tun hat. Wenn jemand sein gutes Recht wahrnimmt, wird er bestraft. Ich stelle mir vor, wie das im "normalen" Leben laufen würde. ich kündige meine Mitgliedschaft in einem Verein und werde dafür bestraft? Seltsame Auffassung von Recht! Es wird Zeit, dass dieser Misthaufen EU "auseinanderfliegt". Wenn die Briten der Anfang vom Ende sind, kann mir das nur recht sein. Ich befürchte allerdings, dass sich unsere selbstachtungslosen EU-Politiker letztendlich ALLES akzeptieren, was zur Verlängerung dieses unsäglichen Vereins und damit zur Fortführung ihrer üppigen Diäten führt. Ohne Selbstachtung lebt es sich einfach leichter!

Beitrag melden
tosun.merey 02.06.2016, 12:51
55.

Kann es sein, dass die Briten die deutsche Dominanz in der EU stört?

Beitrag melden
Atheist_Crusader 02.06.2016, 12:51
56.

Zitat von P-Centurion
Das sollen sie ruhig machen, dann werden neue Bündnisse gegen die EU entstehen und die EU wird richtig alt aussehen und noch schneller sterben.
Ahja, und woher sollen die kommen? Selbst ohne Großbritannien stecken in der EU schon 3 der 8 größten Wirtschaftsnationen.

Mit Russland stecken wir sowieso schon im Handelskrieg, mit den USA mehr oder weniger. Also wer soll da noch kommen? Japan? Kanada? Soll sich das Empire wieder erheben und aus lauter alter Bannertreue lieber ihren einstigen Herren die Füße küssen als mit der weit bedeutenderen EU zu handeln?

Beitrag melden
heinzpeter0508 02.06.2016, 12:51
57. EU Politiker wie Junker, Tusk und Schulz

kann man doch nicht mehr ernst nehmen. 3 in ihren eigenen Ländern abgehalferte Sprücheklopper die sich im warmen Brüsseler Nest eingenistet haben. Wie sagt man, "nur der Opa geht nach Europa"!! Verfahrene Politik von A bis Z, angefangen mit der verpfuschten Ukraine Politik, danach die schwachsinnigen Russland Sanktionen den Amis zuliebe, dann das TTIP den Amis zuliebe, verpfuschte Griechenlandpolitik, verpfuschte Agrarpolitik, verpfuschte Energiepolitik, verpfuschte Entwicklungspolitik, verpfuschte Aussenpolitik, verpfuschte Flüchtlingspolitik, und zuletzt die Erpressung durch die Türkei. Kompetenz, klare Planung und Entschlossenheit sieht anders aus. Falls der Brexit kommt bleibt das derzeitige Geschwafel von Junker das eines zahnlosen Tigers. Die Briten haben immer noch den Commonwealth Verbund, von so etwas träumen die in Brüssel nur, denn sie haben noch nicht einmal die von Kohl und Gorbatschow angedachte Wirtschaftsuninon mit Russland zustande gebracht. Machen lieber Konfrontation gegen Russland, statt Kooperation.

Beitrag melden
roughneckgermany 02.06.2016, 12:51
58.

Vergessen sollten die Briten auch nicht, dass zb Probleme "Heat or Eat" eine Folge der Thatcher-Politik sind und nicht durch Brüssel verursacht wurden. Der große Schrecken wird kommen, wenn handels- und finanzpolitisch in London nichts mehr läuft.

Beitrag melden
Aspekte plus 02.06.2016, 12:52
59. Alles richtig ...

Zitat von wll
Die Überschrift des Artikels ist leider extrem irreführend, im Text wird es aber dann wenigstens klar ausgeführt: niemand hat vor GB zu bestrafen. Was in der Überschrift so markig als "Strafe" bezeichnet wird, sind die ganz normalen Konsequenzen, die der auf den Brexit folgende Status der Briten als ganz normales Drittland zu gewärtigen hätte. .... Auch der Hinweis, dass GB bei einem Beitritt zur EFTA so ziemlich alle Kröten, die die Brexiter als Austrittsgrund nennen (Beitrag zum EU-Budget, Einwanderung aus anderen EU-Staaten etc.), weiterhin schlucken müssten, ist keine "Strafandrohung", da das außer der Schweiz für alle übrigen EFTA-Mitglieder seit jeher gilt. Das ist nun einmal im Assoziierungsabkommen zwischen EU und EFTA so festgelegt. ..... Mit Sanktionen hat das alles aber herzlich wenig zu tun. Ansonsten wäre es auch eine Sanktion, dass jemand nicht mehr in seiner Wohnung bleiben darf, wenn er den Mietvertrag kündigt...
Aber es geht eben nicht nur ums Geld, es geht um den Erhalt des britischen Rechtssystems, der britischen Demokratie, der britischen Kultur und der aussenpolitischen Souveränität. Dass die Briten mittelfristig ihre Streitkräfte nach Berlin abgeben sollten, dürften sie auch nicht goutieren.
Ttip könnten sie entkommen, der unkontrollierten Immigration, der Unterwerfung unter einen EU-Zentralstaat. Der totalen Abhängigkeit von einem deutschen Europa.

Die Briten sind mit dem Common Wealth auch viel globaler aufgestellt als andere EU-Mitglieder und Nicht-EU-Mitglieder.

Beitrag melden
Seite 6 von 35
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!