Forum: Politik
Nach den Anschlägen von Brüssel: Wollen wir den totalen Krieg?

Nach den Attentaten von Paris und Brüssel steht dem Westen der Sinn nach Krieg. Statt dessen sollten wir über Versöhnung nachdenken. Wer das lächerlich findet, hat die Osterbotschaft nicht verstanden.

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AxelSchudak 28.03.2016, 10:53
1. Wollt Ihr Religion?

Sieht so aus, als müsste Augstein jetzt aus der "Osterbotschaft" heraus argumentieren.

Rückgriffe auf Religion als Argumentationsgrundlage führen nicht zu stabilen politischen Systemen, sondern letztendlich zu Religionskriegen.

Auch wenn es "gut gemeint" ist.

Übrigens: Für einen Krieg benötigt es nur eine Seite.

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Fonso 28.03.2016, 10:56
2. Anstatt, Herr Augstein,

die Religion als Schlüssel zur Lösung in Erwägung vorzuschlagen, sollten Sie sie als das benennen, was sie ist: die Ursache des Übels.

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mistergarak 28.03.2016, 10:58
3. Ehrlich überascht!

Ich hätte gedacht lieber Herr Augstein sie würden nicht mehr aufs Opium fürs Volk hereinfallen!

Aber naja immer mehr Menschen können mit Religion im allgemeinen nichts mehr anfangen und daran werden die
islamischen Religionsfanatiker mit ihrer Barbarei auch nichts ändern!

Zumal sie mit der von ihnen propagierten Haltung diese Fanatiker nur bestärken werden, denn die werden die Vergebung nie als Chance ansehen sondern nur als Zeichen der Schwäche und nur verstärkt weitermorden.

Denn was sie anscheinend nicht wahrhaben wollen ist der simple Fakt das es für die islamischen Fanatiker keine
Kompromisse mit Ungläubigen geben kann (wozu sie ja sogar andere ihnen nicht passende Muslime zählen!).

Diese Realität zu leugnen ist naiv und gefährlich. Und wenn man nicht will das Europa in Blut und Chaos versinkt muss man jetzt gegen radikale Prediger und Paralellgesellschaften vorgehen.

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ichbindochnichtbloed 28.03.2016, 10:58
4. Osterbotschaft im Spiegel?

das scheint das letzte Argument zu sein...

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lkm67 28.03.2016, 10:59
5.

Warum das zu Ostern versuchen? Warum nicht immer? Dauernd!? Zu jeder Zeit?!
Warum so oft das Trennende betonen und nicht das Verbindende suchen, finden, pflegen?
Die Bibel interesseirt mich in dem Zusammenhang wenig, stellt sie doch für mich eines der Instrumente der Trennung dar. Menschlichkeit, Mitgefühl, Wäreme und Liebe, Freude und Gerechtigkeit, Fairness. Das alles sollte jedem widerfahren egal was irgendwann irgendjemand evtl. so geschrieben hat.
Die Reiehen unserer Welt haben viel dafür getan uns in diesen Konflikt hineinzubringen. Wer bringt uns da wieder heraus?

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53er 28.03.2016, 11:00
6. Krieg geht zu weit,

so wie Versöhnung zu weit geht, denn zur Versöhnung gehören mindestens zwei. Was syrische, irakische oder afghanische Menschen angeht, die gläubig sind im Sinne eines echten Islam, bin ich gerne bereit, den ersten Schritt zu tun. Mit denjenigen, die den Islam so missbrauchen, wie ehemals die Kreuzritter das Christentum, befinden wir uns zwar nicht im Krieg, aber wir brauchen eine gute Verteidigung mit allen zur Verfügung stehenden, rechtsstaatlichen Mitteln.

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aschu0959 28.03.2016, 11:00
7. Nein

lieber Herr Augstein.
Die Attentäter sind eben nicht "unsere Kinder", sie sind Kinder eines anderen Geistes u. "Gottes" (ich wage es kaum das zu schreiben).
Wir sind Christen, weil wir versuchen nach dem Vorbild eines Jesus aus Nazareth zu leben (den nur die Kirche als "Sohn Gottes" tituliert).
Ich hab nix mit einem Gott am Hut, aber schon gar nicht mit Leuten die im Namen eines Gottes morden.

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infam 28.03.2016, 11:02
8. unabhängig von Hetze

ist es für die sicher gewünschte sachliche Diskussion nicht wünschenswert dies mit einer noch optimaleren Schlagzeile einzuleiten ?

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Achmuth_I 28.03.2016, 11:02
9.

Das so stehen zu lassen ist falsch, es ist geradezu der Kern des Problems. Eine Schuldzuschieberei! Beide ismen nähren sich gegenseitig und schaukeln sich gegenseitig hoch.

Nichts wird sich ändern so lange darüber diskutiert wird was andere zuerst ändern müssen. Veränderungen bewirke ich nur durch Änderung des eigenen Verhaltens.

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