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Nach der Petry-Wahl: Die AfD, eine deutsche Parallelwelt
DPA

Die AfD hat sich mit Frauke Petry eine neue Vorsitzende gewählt. Sie führt die Partei weiter nach Rechts - in eine Welt, in der sich Eurokritik mit Wut auf Amerika und Ablehnung von Muslimen mischt.

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eternalchii 05.07.2015, 16:40
1.

Noch eine NPD? Die braucht niemand.

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Morrison 05.07.2015, 16:44
2. Parallelwelten

Na ja! Parallelwelten findet man heutzutage ja in jeder Partei. Da macht die AFD halt keine Ausnahme! Und das mit dem Ängste schüren ist auch nicht neu!
Die CDU hat in Deutschland zB Angst vor Tsunamis und schaltet vorsichtshalber schon mal unsere Kernkraftwerke ab! Die SPD hat Angst vor Paternostern! Und die Grünen haben eigentlich Angst vor allem!
Vor dem Waldsterben, vor Feinstaub, vor dem Ozonloch, vor zu vielen Männern in Führungspositionen, vor dem angeblichen Klimawandel, vor Fleischessern, vor dem Nato-Doppelbeschluß u.v.a.m.
Man sich also nur, dass die AFD in der deutschen Parteienlandschaft angekommen ist! Nicht mehr und nicht weniger...

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infonetz 05.07.2015, 16:44
3.

in eine Welt, in der sich Eurokritik mit Wut auf Amerika und Ablehnung von Muslimen mischt.

JA und!

Darf man nicht anderer Meinung sein? Ist man wenn man gegen den Euro ist ein RECHTER? Ist man wenn man die USA Kritisiert und wütent auf deren Abhören ist ein RECHTER? Ist man wenn man gegen Muslime ist ein RECHTER?

NEIN

Warum stellt man die AfD in die RECHTE ECKE wenn aus der CDU SPD und doer CSU gleiche Töne kommen? Sind diese dann auch RECHTS?

"Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert."
A. Merkel CDU

"Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: Raus, und zwar schnell."
G. Schröder SPD

"Wir werden uns gegen Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme wehren - bis zur letzten Patrone"
H. Seehofer CSU

Würden diese Sprüche (Propaganda) jetzt aus der AfD kommen was würde man für einen Aufschrei hören.

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tomkey 05.07.2015, 16:44
4.

Wenn ich hier in verschiedenen Foren von ostdeutschen Zeitungen, bspw. der Thüringer Allgemeinen oder Ostthüringer Zeitung, die Beiträge der ganzen Wut- und Frustbürger lese, dann ist man hier der vollen Überzeugung, dass jetzt los geht und der Spuk mit dem "liberalen Scheiß " eines Herrn Lucke zu Ende ist. Die Deppen meinen wirklich, dass alle Nichtwähler nun die AfD wählen und der Islam aus Deutschland entfernt werden muss.

Besonders im Osten macht sich ein krudes Gebräu aus Islamhassern, Rassisten, Homophoben und Ultranationalen breit. Insofern wird die AfD nicht nur weit rechts sein, sie wird/ist die neue NPD.

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ich_bin_der_martin 05.07.2015, 16:44
5. Neo-NPD...

Die politische Klasse schafft sich ein Ventil.
Während vorneherum die NPD mit untauglichen jedoch Schlagzeilen produzierenden Mitteln "verboten" werden soll, wird hinten-untenherum eine modernisierte Fassung davon ettabliert.
Man könnte meinen das wäre alles aus Versehen und zufällig geschehen.
Es ist aber (für die Neo-Nazis) zu genial um dem Zufall zugeschrieben werden zu können.
Hoffentlich schießen sie über das Ziel hinaus. Denn sonst haben wir eine hardcore-csu Bundesweit...
Reich dem Seehofer doch mal schnell nen Brechbeutel...

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rainer_daeschler 05.07.2015, 16:45
6. Zweifelhafter Sieg

Nun hat Petry die Partei dorthin gebracht, wo sie viele ihrer Wähler außerhalb des Saals nicht mehr gebrauchen können und sie nur noch der NPD die Wähler ausspannen kann.online.de.

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weem 05.07.2015, 16:45
7.

Gebe dieser lächerlichen Partei noch maximal 1 Jahr, bis sie sich wieder unter "Sonstige" einordnen bzw. finden wird.

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Wunderläufer 05.07.2015, 16:46
8. Prima

Ich finde es gut, wenn endlich mal die stramm Rechten ohne Netz und doppelten Boden agieren müssen: mal sehen, wie erwachsen Deutschland geworden ist, angesichts solch Ewiggestriger

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DerUnvorstellbare 05.07.2015, 16:46
9. Ich habe es vor fast einem Jahr gesagt

Gauland und seine Truppe haben den Kampf schon damals gewonnen und die AfD endgültig nicht-wählbar gemacht. Was unglaublich schade ist, denn Deutschland hätte die Partei gebraucht, Euro-Kritik, Europa-Kritik und Anti-Feminismus sind wichtige Anliegen die im Bundestag nicht vertreten werden.

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