Forum: Politik
Nach der Urwahl: Wie schwarz sind die Grünen?
dapd

Das Ergebnis der Urwahl hat bei den Grünen eine alte Debatte belebt: Gibt es 2013 ein schwarz-grünes Bündnis auf Bundesebene? Die Parteiführung winkt ab - doch es gibt genug Personal, das sich eine solche Option vorstellen kann.

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aufmerksamer Leser 12.11.2012, 19:46
60. Vertrauen?

Zitat von psypunk
Mir scheint, der SPIEGEL möchte unbedingt schwarz-grün herbeischreiben - ich vertrau da der Basis und der grünen Jugend, daß es aus absehbare Zeit nicht zu solch einer Koalition kommen wird.
Vertrauen wird nur selten belohnt! Auf die Basis hören diese abgehobenen Politfunktionäre schon längst nicht mehr!

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torquemada 12.11.2012, 19:49
61.

Zitat von kdshp
Sicher wird das gehen denn die Die Grünen waren noch nie eien SOZIALE partei oder LINKE partei! Mir bis heute ein rätsel warum das immer noch viele glauben!
Waren nach dem Rausschmiss der "Fundis" im Kern weder sozial noch links, sehe ich auch so.

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sanctum.praeputium 12.11.2012, 19:50
62. Die Grünen von gestern und heute

Zitat von loeweneule
Ein bemerkenswerter Satz. Ich habe seit die Grünen seit '83 immer wieder in den Bundestag (mit)gewählt, aber so langsam denke ich mir, daß die Zeit gekommen ist, mein Wahlverhalten zu ändern.
Die Grünen von gestern sind nicht die Grünen von heute. Mir geht es so
ähnlich wie Ihnen, nur seit etwas längerer Zeit. Ich fühle mich von den Grünen regelrecht belästigt, und seit sie sich u.a. für die männliche Genitalverstümmelung ausgesprochen haben, kann ich diese Leute überhaupt nicht mehr ertragen.

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ossimann 12.11.2012, 19:52
63. Macht und Kohle ich mir hohle .

Wenn es um Machtpositionen und Ministerposten geht dann geht ebend das Wahlversprechen über Bord . Sollte sich die GRÜNEN mit der CDU ankuscheln dann dürfte ja eine grüne "Galionsfigur" wieder aus der Versenkung auftauchen = Oswald Metzger . Vom Mitherausgeber des linksalternativen Zeitungsprojektes "Der Motzer" in den siebzigern wechselte er zum neoliberalen Extremisten , von der SPD wechselte er zu den Grünen dann zur CDU . Da sind ja alle politischen Ansichten abgeklappert worden . Als Plaudertasche war er in den Show all gegenwärtig bis er von der Glotze verschwand , jetzt könnte er ja ein Comeback ins Auge fassen , der Mann deckt alle "Schnittflächen" bei den Koaliationsverhandlungen ab .

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gulo-gulo 12.11.2012, 19:52
64. Also

gewählt wurde in erster Linie Trittin- und der ist?
Links.
Dann die KGE. Und die ist dazu da damit unzufriedene CDU- Wähler auch die Grünen anstatt der FDP wählen können.
Passt doch! Also wozu diese künstliche Aufregung?

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Bono Beau 12.11.2012, 19:54
65. Wer hat was wo und wann gelernt

Zitat von sehdarm
Göring-Eckardt ist Atlantikerin und aktive Protestantin, Trittin war zuletzt Teilnehmer des "unbedeutenden" Bilderberger-Treffens. Das lässt viel Platz für schöne Verschwörungstheorien.
Könnte auch fragen: wer ist vom wem eingenordet worden? Der Trittin, den ich in Studienzeiten kannte, war jedenfalls weit vom Finanzministerium entfernt. Aber Schröder-Eleve seit den ersten Tagen der Grünen in Niedersachsen. Sprich: neolib. KGE gehört in den selben Sack. Da isses sowas von egal, ob die mitmurkseln oder mit Per Scheinbrück an der Agenda 2020 schrauben.

Es wird die reale Welt sein, resp. die Zusammenbrüche von Finanzsystem und Globalisierung, die Alternativen erzwingen werden. Höchste Zeit für einen neuen FUNDAMENTALISMUS! Und da werden die Grünen, nehme ich mal an, nicht dabei sein.

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altmannn 12.11.2012, 20:01
66. Die Antwort

Zitat von sysop
Das Ergebnis der Urwahl hat bei den Grünen eine alte Debatte belebt: Gibt es 2013 ein schwarz-grünes Bündnis auf Bundesebene? Die Parteiführung winkt ab - doch es gibt genug Personal, das sich eine solche Option vorstellen kann.
auf diese Frage kann erst nach der Bundestagswahl gegeben werden. Dann wir sich zeigen, ob die Grünen bereit sind, in den wenigen Bereichen, wo es noch Unterschiede zur Union gibt, die eigenen Positionen zugunsten der Machtteilhabe aufzugeben.

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Walther Kempinski 12.11.2012, 20:05
67. Wie rot sind die Grünen?

Wieviele "Alt"-Kommunisten sind eigentlich bei den Grünen? Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, haben sich doch viele das hauchdünne grüne Mäntelchen umgeworfen und versuchen nun ihren Sozialismus (stramme Staatswirtschaft) auf dem Ökoweg durchzudrücken.

Leider schlucken viele arglose Wähler diesen bitteren grünen Tee.

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Bono Beau 12.11.2012, 20:18
68. Ach Gottchen, ham'ses auch kleiner?

Zitat von Walther Kempinski
Wieviele "Alt"-Kommunisten sind eigentlich bei den Grünen? Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, haben sich doch viele das hauchdünne grüne Mäntelchen umgeworfen und versuchen nun ihren Sozialismus (stramme Staatswirtschaft) auf dem Ökoweg durchzudrücken. Leider schlucken viele arglose Wähler diesen bitteren grünen Tee.
Was für ein Unfug. Die Linken, die Sie meinen, waren weder in den Siebzigern noch in den Achtzigern jemals an der ehemaligen Sowjetunion orientiert. Wir - das sag' ich an dieser Stelle mal - waren unabhängige Sozialisten, Anarcho-Syndicalisten, Trotzkisten, Maoisten meinetwegen, Anarchisten - aber sicher keine Anhänger der östlichen Dumpfbacken. Und wenn grün - also ökologische Verantwortung - Ihnen bitter schmeckt.... na dann sterben Sie doch einfach aus.

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kone 12.11.2012, 20:53
69. Abseits der veröffentlichten Meinung!!

Zitat von sysop
Das Ergebnis der Urwahl hat bei den Grünen eine alte Debatte belebt: Gibt es 2013 ein schwarz-grünes Bündnis auf Bundesebene? Die Parteiführung winkt ab - doch es gibt genug Personal, das sich eine solche Option vorstellen kann.
Die Grünen wären ja dumm, wenn sie sich die Koalition aus SCHWARZ-GRÜN a priori verbauen würden, während die SPD, wenn es , wie erwartet, nicht für ROT-GRÜN reichen sollte, schnellstmöglich ins GroKo-Bett schlüpft!
Außerdem würde die unsägliche FDP damit endlich, auch wahlarithmetisch, überflüssig werden. Und allein das wäre es wert!

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