Forum: Politik
Nach Deutschlands WM-Titel: Schlacht, Sieg, Verantwortung
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Die Fußballgötter müssen verrückt sein: Für die Deutschen ist Fußball kein Spiel, sondern nationaler Gründungsmythos. Und nun? Erst gehört uns der Rasen, dann der Rest der Welt? Die Meister aus Deutschland sollten ihr neues Selbstbewusstsein behutsam einsetzen.

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W. Robert 14.07.2014, 13:15
1. Fußball und Politik

Die DFB-Elf gewinnt mit viel Glück gegen eine durchaus gleichwertige argentinische Mannschaft. Es ist eben ein Spiel, das wird gelegentlich vergessen. Interessant: Putin sitzt auf der Ehrentribüne neben Merkel und wird vom Fernsehen geflissentlich übersehen. Ob sich da ein neuer Kurs in Berlin abzeichnet, nach der Konfrontation mit den USA wegen der eigentlich längst bekannten Spionage der US-Dienste? Man darf gespannt sein.

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Wunderläufer 14.07.2014, 13:28
2. Was soll das?

Was will mir der Autor damit sagen? Fußball als Kriegsersatz? WM-Titel als Kompensation für Weltmachtgelüste? Für mich ist es einfach Fußball, d.h. Sport, vorgetragen mit Leidenschaft, mehr nicht!

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DerUnvorstellbare 14.07.2014, 13:30
3. Ist doch gut so

Seit ein paar Dekaden tragen wir unsere Schlachten auf dem Rasen aus. Ich denke das ist viel besser als es mit Waffen zu tun.
Und der Eindruck das die Zeit der Heldenverehrung vorbei wäre, ist so ein pseudo-Linkes Gedenkengut. Es werden immer Helden gesucht und gefunden werden. So tickt nun mal der Mensch. Und ich finde das toll.

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moussa2010 14.07.2014, 13:33
4.

sie haben recht

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bunterepublik 14.07.2014, 13:34
5. Schlacht und Kriegsersatz

Da Fußball Kriegsersatz sein soll, haben wir alle auch ach so viel Angst vor Brasilien, Argentinien, Holland und Portugal.....militärische Weltmächte....Pakistan, China, Nordkorea lassen und hingegen vollkommen kalt....

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veritas31 14.07.2014, 13:38
6. Sehr richtig, Augstein

aber der "normale" Deutsche will im Moment nur feiern und den ganzen Mist, der um ihn herum passiert, für ein paar Tage ausblenden.
Die schmerzhafte Realität wird uns eher früher als später einholen und die vielen jubelnden Menschen auf den Hosenboden zurücksetzen

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wandfarbe 14.07.2014, 13:39
7. Ach je...

...die politisch korrekten Gutmenschen stehen auf dem Plan. Ein selbstbewusstes Deutschland darf durchaus eigene Interessen vertreten, vielleicht tut etwas nationaler Egoismus diesem Volk mal ganz gut.

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Mr.Bushkin 14.07.2014, 13:39
8.

Zitat von sysop
Die Fußballgötter müssen verrückt sein: Für die Deutschen ist Fußball kein Spiel, sondern nationaler Gründungsmythos. Und nun? Erst gehört uns der Rasen, dann der Rest der Welt? Die Meister aus Deutschland sollten ihr neues Selbstbewusstsein behutsam einsetzen.
Zitat von
Fußball ist kein Spiel mehr.
Ja. Nein.

Geh't noch sachlicher?

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joergeschnyder 14.07.2014, 13:39
9. Wie wäre es damit?

Deutsche Nationalmannschaft hat ein Wettbewerb gewonnen. Wir wäre es, sich einfach ein bisschen darüber zu freuen, anstatt gleich die "Dritte Heeresgruppe" zu zitieren und die dunklen Nationalismuswolken am Horizont zu träumen?

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