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Nach Fraktionswahlen: Unionspolitiker fordern Signal für personelle Erneuerung
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Das Wahldrama um Volker Kauder hat Folgen: Nach SPIEGEL-Informationen läuft in CDU und CSU eine Debatte über die Führungsposten. Dabei geht es auch um Angela Merkel.

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skeptikerjörg 28.09.2018, 16:32
1. Dann mal los

Wenn man in der CDU der Meinung ist, man brauche eine Erneuerung an der Spitze, und der Meinung kann man durchaus sein, dann muss sich jemand finden, der den Mumm hat, auf dem Parteitag gegen Angela Merkel anzutreten. Nicht ein Berlin Student, sondern jemand mit dem Format, die Partei auch führen zu können. Der oder die wird sich im Klaren sein, dass im Falle einer Niederlage seine/ihre politische Karriere zunächst mal zumindest unterbrochen wäre. Und deshalb wird sich niemand trauen und es bleibt dabei: Merkel verzichtet oder bleibt Parteivorsitzende.

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jjcamera 28.09.2018, 16:32
2. Interessenkonflikt

Es ist ein grundlegendes Dilemma unserer Politik, dass Parteivorsitzende gleichzeitig auch führende Mitglieder einer Regierung sein können. Regierungsmitglieder dienen den Volk, Parteivorsitzende dienen der Partei. Ein klassischer Interessenkonflikt.

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hn-29223 28.09.2018, 16:42
3. Nicht übertreiben

Die angemessene personelle Erneuerung der CDU hat doch mit Herrn Brinkhaus als Fraktionsvorsitzenden sowie mit Frau Kramp-Karrenbauer und Herrn Spahn schon statt gefunden. Die Partei wäre gut beraten, jetzt Angela Merkel den Rücken zu stärken statt zu überlegen, wie man ihr effektiv in ebendiesen fallen kann.

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tomatosoup 28.09.2018, 17:03
4. Alle wussten es längst,

doch ausgerechnet hat nur die AfD laut gesagt: Merkel muss weg! Das ist kein Grund, die AfD zu wählen, aber ebensowenig ein Grund, die Union zu wähen, falls Merkel nochmals antreten sollte. Erfreulicherweise scheint es Irvine Selbstreinigungskraft in der Union zu geben. Die SPD ist jedenfalls auf dem Kurs zu verglühen. Mit Typen wie Nahles, Stegner und dem „Chef“ der Jusos kein Wunder.

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pellekowski 28.09.2018, 17:06
5. Ausgemerkelt

hoffentlich findet sich ein geeigneter Gegenkandidat mit Ausstralung und politischem Format. Merkel muss weg - wie so viele Andere auch!

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e.pudles 28.09.2018, 17:23
6. A. Merkel hat die Zeichen der Zeit

anscheinend immer noch nicht erkannt, sollte sie an der Position der Parteivorsitzenden festhalten. In diesem Fall kann sie das Problem nicht einfach aussitzen und warten bis es vorbei ist. Davon haben die Bürger / Wähler endgültig genug und was jetzt noch hinzu kommt ein nicht unansehnlicher Teil ihrer Parteifreunde, sind es ebenfalls satt. Doch wer soll sie z. B. als Kanzler*In ersetzen. Sie hat doch alle fähigen Männer und Frauen entweder weg gemobbt, oder an die Wirtschaft verschachert. Ihr einziger Trost dürfte sein, dass auch die SPD niemanden hat, der diesen Job ausführen könnte.

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Watschn 28.09.2018, 17:33
7. Eine Auswechslung Kauders durch Brinkhaus....

...und dann mit Merkel an der Spitze weiterlächeln....; ...das wird nicht nun nicht mehr reichen....

Ein zwingend logisch etappierter Schritt muss mindestens folgen: ....Die Abkopplung Merkels vom CDU-Parteivorsitz...
Ansonst...könnte es zu einer Abkopplung der CDU....von Merkel kommen....

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Ruhrsteiner 28.09.2018, 17:34
8. Vielleich ist....

Friedrich Merz ja bereit, wieder bzw. "quer" einzusteigen??? Nein, wahrscheinlich doch nicht. Als Jurist ist er wahrscheinlich Anhänger des Verursacherprinzips (Wer die Karre in den Matsch fährt, soll die mal schön selber wieder heraus ziehen).

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ArnoNym 28.09.2018, 17:34
9. Einmalige Chance zur Eindämmung der AfD

Wenn Merkel clever wäre und ihrem Amtseid gemäß Schaden vom Deutschen Volk abwenden möchte, würde sie nicht mehr antreten, das Zepter als Bundeskanzlerin in Absprache mit der SPD spätestens nächstes Jahr an ihren noch zu benennenden Nachfolger übergeben und mit ihren Getreuen (Krampf-Karrenbauer, von der Leyen, Altmaier etc.) das Feld räumen. Seehofer wäre kein Problem, weil sein Ablaufdatum bereits kurz nach der Bayernwahl erreicht sein wird.

Wenn diese Nachfolger dann auch noch konstruktive, aktive Politik betrieben und die zahlreichen Probleme anpackten, hätte die AfD schlagartig ein Riesenproblem.

Aber halt, ich träume wohl wieder . . .

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