Forum: Politik
Nach G7-Gipfel: Merkel zeigt sich enttäuscht von Trump
DPA

Kanzlerin Merkel hat nach dem G7-Gipfel ihre Enttäuschung über US-Präsident Trump zum Ausdruck gebracht. Die Zeiten, in denen man sich auf die USA "völlig verlassen" könne, seien "ein Stück vorbei".

Seite 7 von 35
nhorwath 28.05.2017, 16:06
60. Das ist doch selbstverständlich.

Oder ist Frau Merkel bisher tatsächlich eine Marionette der USA gewesen,wie es viele User hier schon behauptet haben.Jetzt wissen wir doch auch wer die letzten 8 Jahre regiert hat.

Beitrag melden
tulius-rex 28.05.2017, 16:08
61. Die Politik ist vollkommen uninteressant es gibt nur wirtschaftliche Interessenverbände

Es dreht sich alles ausschließlich ums Business, um Deals und Märkte. Es wird nur der Politiker (Trump und Merkel ähneln sich da vollkommen) gewählt, der Umsatz und somit unmittelbar Arbeitsplätze schafft. Alle Anstrengungen zur Umwelt oder Sozialfragen haben keinerlei Belang. Geld regiert die Welt, und wenn es den Waffenschmieden, Auto- oder Yachtbauern gut geht, fällt vielleicht auch das eine oder andere Bröckchen für den kleinen Mann und den Worker ab. Alles andere sind linke oder grüne Illusionen, die der mehrheitliche Wähler an der Urne abstraft.

Beitrag melden
GoaSkin 28.05.2017, 16:08
62. Merkels eigentliches Problem ist, dass sie von niemandem mehr geführt wird

Merkel hat bislang alle weltpolitischen Ideen der Amerikaner genauso mitgespielt, wie es jegliche Kanzler zuvor getan haben. Sie war Abkommen wie TTIP nicht abgeneigt, egal wie groß der Widerstand dagegen war und Deutschland hat als NATO-Mitgliedsstaat immer brav die militärischen Interessen der Amerikaner mitgespielt; insbesondere solche, die mit dem Zweck eines Verteidigungsbündnisses nichts zu tun haben. Im Gegenzug musste Deutschland keinen angemessenen Beitrag zur eigenen Verteidigung leisten und musste auch zu weltpolitischen Themen wenig eigene Kreativität und Initiative zeigen. Es war immer bequem, sich in vielen Fragen von den Ammis führen zu lassen. Mit Trump läuft das nun nicht mehr so und den deutschen Politikern fehlt es an Ideen, wie man weltpolitische Aspekte auf seine eigene Art lösen kann. Wer glaubt, Farbe bekennen zu müssen, wird aber merken müssen, dass es die richtige Farbe garnicht gibt.

Beitrag melden
SanchosPanza 28.05.2017, 16:08
63. Vertrauen und Verlassen

Ja wunderbar, früher unter Bush 2.0 und Obama konnten wir uns auf die Amerikaner verlassen? War da nicht mal was mit einem abgehörten Kanzlerinnenhandy?

Leider haben es Merkel und ihre außenpolitisch eher dilettantischen Großkoalionisten nachhaltig erreicht, Deutschlands früher gute Verhältnisse zu Russland, England und jetzt auch zu den USA zu beschädigen. Gleiches gilt auch für Österreich, Griechenland und andere, früher sowjetisch unterdrückte osteuropäische Staaten. Da wurde ebenfalls sehr viel Porzellan zerschlagen.

Merkel ist sicher kein Bismarck und Gabriel ist das auch nicht in die Wiege gelegt. Trotzdem wären aus ureigenstem Interesse ein wenig mehr Voraussicht und außenpolitisches Geschick dringend, wirklich dringend erforderlich. Sonst stehen wir auf einmal wieder alleine da, oder mit einigen wenigen, schwachen Verbündeten.

Beitrag melden
keine-#-ahnung 28.05.2017, 16:09
64. Genau - keine Zeit verlieren!

Zitat von Prowler
Meine erste Reaktion nach der Wahl von Trump war, dass dies eine riesige Chance für die Europäer ist, sich von den USA zu emanzipoeren. Wir sollten die Gelegenheit nutzen und keine Zeit verlieren.
Wir lassen dann unsere eigenen Flugzeugträger über den Bodensee cruisen, gesteuert von unserem eigenen GPS-System, ausgerüstet mit den modernsten Kampfflugzeugen und Marine-Hubschraubern ever und beschützt von unserem eigenen Raketenabwehrsystem, welches in der Fläche der EU-Aussengrenzen installiert ist.
Das Ganze wir gesteuert und überwacht von Rechentechnik, in den Millionen unserer potenten europäischen CPU/GPU in Windeseile vor sich hin rechnen ....
Bitte keine Zeit verlieren!!

Beitrag melden
steffen.ganzmann 28.05.2017, 16:09
65. Es ist schon lange

Zitat von chardon
an der Zeit, dass Deutschland international Verantwortung uebernimmt, Flagge zeigt [...]
Bekamen Sie eigentlich nicht mit, dass Deutschland seit der Ära Schmidt die graue Eminenz der westlichen Weltpolitik ist? Nur "Flagge zeigen" darf man als graue Eminenz eben nicht ...

Beitrag melden
aleamas 28.05.2017, 16:10
66. Es spricht...

Zitat von Alias_aka_InCognito
Die Zeiten, in denen man sich auf die Deutschland völlig verlassen konnte, sind schon sehr lange vorbei. Im Moment hat die Bundesregierung nicht bei allen Nachbarn und Partnern das Standing, sich zu erheben als Lehrmeister aller Klassen. Denn die Fehler und Verwerfungen in elementaren Kerngebieten der gemeinsamen Politikfelder in der EU und auch bei den westlichen Partnern sind verheerend. Kritik kommt von allen Seiten eingeprasselt und ist auch zum größten Teil gerechtfertigt. Nicht immer, aber bestimmte Kritik schon. Kritik bezüglich Exportüberschüsse, Erdogansche Kritik oder der Ablehnung gegenüber gemeinsame Schulden sind nicht unbedingt ernsthaft vorgetragene Kritik. Aber auf einem Feld hat sich die Bundesregierung absolut disqualifiziert als wie auch immer geartete Führungsmacht. Thema Flüchtlinge: Sowohl Aufnahme und Verteilung waren absolut fehlgesteuert und traumtänzerisch. Die Kritik aus dem Ausland, dass das Hippieland den Flüchtlingsmagneten anstellt hat und dann der Ausspruch von Merkel, es kann nicht sein, dass irgendwas geschlossen werde, spricht Bände.
...vielmehr Bände, dass sich die immergleichen Trolle zum immergleichen Sermon ihrer völkischen Ideologie unter jedwedem Artikel einfinden, um sich an ihrem Feindbild Merkel abzuarbeiten. Das Vertrauen in die Bundesrepublik - und auch und gerade die Bundesregierung - ist im Ausland derzeit so ausgeprägt wie selten. Sowohl ein Großteil der Briten als auch der Polen und Ungarn würde dieser Tage gerne mit den Deutschen tauschen, aus gutem Grund.

Es ist allerdings wahr, dass ein spezieller Teil des Auslands, namentlich das nebulöse "Reich" dem sich manche Charaktere verbunden fühlen, tatsächlich durch die Bank der Bundesrepublik misstraut. Das allerdings aus etwas anders gearteten Gründen...

Beitrag melden
pascal3er2 28.05.2017, 16:10
67. Die Europäer müssten ihr Schicksal "wirklich in die eigenen Hände nehmen".

Stimmt zwar Mutti, aber du bist nicht dazu da, rumzuquatschen, sondern die nötigen Gesetze dazu zu verabschieden. Und vorallem zu verstehen warum die Bürger sauer sind.
Weil deine Politik der letzten 10 Jahre ziemlicher Mist war.
Wenn Mutti es nicht kann, gehört es halt zur Verantwortung zurück zu treten.

Das die Zeiten nicht mehr da sind sich auf andere verlassen zu können ist mir schon lange klar.
Oder glauben sie echt, ich bin so doof und verlasse mich auf Politiker?

Beitrag melden
200MOTELS 28.05.2017, 16:10
68. Beitrag54

richtig, die SPD treibt uns in die Hände von Merkel, es ist ein Grauen dass man dieser Frau mit Verstand nicht entkommen kann. Ich freue mich wenn irgendwann in Jahrzehnten auch in der spon Redaktion die Liebe zu Merkel verschwindet und diese Frau täglich 10 mal zerrissen wird so wie heute Trump !

Beitrag melden
peter.di 28.05.2017, 16:11
69. Schicksal, Grenzen, Verträge

Wenn wir Europäer unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen müssen, dann würde ich verschlagen erstmal die Sicherung der EU Grenzen in die eigene Hand zu nehmen, damit Europa nicht länger von einem islamistischen Despoten erpressbar ist. Und es dann in die Hand zu nehmen, sich an die eigenen Verträge zu halten, die der EU und auch die der NATO.

Beitrag melden
Seite 7 von 35
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!