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Nach Giftangriff: Ärzte rechneten mit Tod von Sergej und Julija Skripal
DPA

Erstmals nach dem Giftanschlag auf Ex-Agent Sergej Skripal und seine Tochter haben sich die behandelnden Mediziner geäußert. In einem Interview sprachen sie über ursprüngliche Sorgen und langfristige Folgen.

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RalfHenrichs 29.05.2018, 05:23
1. "Wunder" ist dann doch etwas dürftig

Es bleibt die Frage, warum sollte Russland die beiden mit einer "geringen" Menge des Nervengases vergiften und nicht mit einer hierfür ausreichenden Menge. Warum überhaupt und nicht ein einfacher Autounfall o.ä.? Warum überhaupt in London und nicht schon in Russland? Und warum überhaupt? London ist weiterhin viele Antworten und Beweise schuldig.

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ulrics 29.05.2018, 05:34
2.

Wenn man es genau betrachtet stellt sich die Frage warum die Dosis zu niedrig war. So als sollten die beiden überleben. Aber was ist der Grund dafür. Wer hat Interesse an viel Berichterstattung?

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modemhamster 29.05.2018, 06:58
3. Ein Wunder

ist es, ein Nervengift zu überleben, dass 10x tödlicher ist als VX. Oder es war doch kein Novitschok.

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user124816 29.05.2018, 07:38
4.

also wenn *ich* jemanden töten wollte, würde ich kein blödes nervengift verwenden. damit kann man zwar schön z.b. eine türklinke einstreichen, weiss aber nie ob bei kontakt auch genug übertragen wird, oder ob ein unschuldiger dran fasst.
eine gugel durch den schädel ist da viel besser. schalldämpfer, unter schallgeschwindigkeits geschoss damits schön unauffällig bleibt, und ein projektil das sich im hirn gut zerlegt um sicher zu gehen das genügend zerstört wird.

stellt sich die frage ob "der russe" zu doof ist richtig zu töten, oder ob der nivitschok giftangriff eine false flag operation war um dem bösen russen was in die schuhe schieben zu können.
hatte der übergelaufene agent skripal eigentlich noch irgendeinen nutzen für großbritannien?

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muellerthomas 29.05.2018, 07:40
5.

Zitat von RalfHenrichs
Es bleibt die Frage, warum sollte Russland die beiden mit einer "geringen" Menge des Nervengases vergiften und nicht mit einer hierfür ausreichenden Menge. Warum überhaupt und nicht ein einfacher Autounfall o.ä.? Warum überhaupt in London und nicht schon in Russland? Und warum überhaupt? London ist weiterhin viele Antworten und Beweise schuldig.
Um ein klares Zeichen an alle Regimegegner und Überläufer zu setzen. Und wieso nicht London? In UK wurden bereits mehrfach russische Regimegegner ermordert - sicher alles Zufälle, die nichts mit dem Kreml zu tun haben. So kann der Geheimdienst zeigen, dass er überall und jederzeit zuschlagen kann, für Gegner Putins gibt es keine Sicherheit.

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kommanditente 29.05.2018, 07:51
6. @1, 2 und 3

Auch wenn es keinen Beweis dafür gibt, dass Russland dahintersteckt, steht das was ihr hier auflistet nicht im Widerspruch dazu:
- Die Dosis die ein Opfer abkriegt, lässt sich, wenn man keinen direkten physischen Zugriff hat, natürlich nicht steuern, ausserdem sind Attentäter auch immer fehlbar.
- Ein solches Gift zu verwenden anstatt einen Autounfall zu inszenieren macht natürlich auch Sinn, wenn man ein Zeichen setzen möchte, das auch andere verstehen sollen und insofern
- wäre Russland natürlich ein denkbar schlechter Angriffsort gewesen, zumal es dann auch schwieriger gewesen wäre, die eigene Beteiligung abzustreiten.

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muellerthomas 29.05.2018, 07:54
7.

Zitat von user124816
stellt sich die frage ob "der russe" zu doof ist richtig zu töten, oder ob der nivitschok giftangriff eine false flag operation war um dem bösen russen was in die schuhe schieben zu können. hatte der übergelaufene agent skripal eigentlich noch irgendeinen nutzen für großbritannien?
Also wenn ein Anschlag schief geht (wobei das ja sogar Absicht gewesen sein kann), war es Russland nicht und wenn es nach Unfall aussieht, war es Russland ohnehin nicht - also das arme Russland ist immer unschuldig und es ist immer der pöhse Westen schuld.

Welchen Vorteil hat der Westen denn? Die westliche Öfentlichkeit wird durch den Fall doch offenkundig tief gespalten, während sich die russische Öffentlichkeit hinter Väterchen Putin scharrt.

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PeaceNow 29.05.2018, 07:55
8. Wunder?

Man wird auf der Welt wohl keinen renomierten Giftgasexperten finden der bestätigt das man VX, geschweige denn die angeblich 10x giftigeren Gifte der Novitschock Gruppe überlebt, noch dazu ohne schwerste bleibende Nerven- und Gehirnschäden.
Bei den Skripals aber der Fall.
Was war es dann wirklich?
Und wie konnte die GB Regierung nur 24 Std. danach sofort von Novitschock sprechen und behaupten nur Russland könne es sein, obwohl es dieses NICHT als Einzelgift sondern in dutzenden Varianten und Mischungen geben soll, mind. 20 Länder weltweit daran geforscht, es besessen haben sollen oder noch besitzen, weltweit tausende natürliche wie chemische potentiell tödliche Gifte gibt, sowie die Experten zuletzt 6 Wochen lang untersuchten?
Einfachste und plausibelste Erklärung; weil sie es selbst inszeniert haben.

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gartenkram 29.05.2018, 07:59
9. Bei aller liebe

Aber hätte russland sie töten wollen, dann wären sie jetzt tot. Die beweise dafür, dass russland verantwortlich war, sind immer noch nicht bekannt gemmacht worden. U wenn nowitschok so tödlich ist und gleich ZWEI überleben ohne dass eine behandlung bekannt ist, was ist das dann? Ein wunder, ergebnis medizinischer experimente oder es war etwas fanz anderes u der zufall hat geholfen? Pffff.

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