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Nach Giftangriff: Ärzte rechneten mit Tod von Sergej und Julija Skripal
DPA

Erstmals nach dem Giftanschlag auf Ex-Agent Sergej Skripal und seine Tochter haben sich die behandelnden Mediziner geäußert. In einem Interview sprachen sie über ursprüngliche Sorgen und langfristige Folgen.

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discprojekt 29.05.2018, 08:02
10. Also,

Ich denke schon, das es ein Geheimdienst mit viel Phantasie war. Ist es für russische Bürger so leicht, dieses gefährliche Nervengift nach England zu schmuggeln? Stehen diese nicht unter besonderer Beobachtung? Pass- und Zoll Kontrolle?

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muellerthomas 29.05.2018, 08:08
11.

Zitat von gartenkram
Aber hätte russland sie töten wollen, dann wären sie jetzt tot.
Ok, also egal wie es ausgeht, es war in jedem Fall nicht Russland: Gelingt der Mord nicht, passt das nicht zu Russland. Gelingt der Mord, aber es sieht offenkundig nach einem Mord aus, passt es auch nicht, weil der russische Geheimdienst subtiler vorgehen würde. Und sieht es nicht nach Mord, sondern nach Unfall oder Selbstmord aus, war es auch so... Die zahlreichen Morde an Regimegegnern sind sicher alle zufällig von irgendwelchen Alltags-Kriminellen begangen worden.

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discprojekt 29.05.2018, 08:18
12. muellerthomas

Es gibt genug Schurkenstaaten auf der Welt. Warum spezialisieren Sie sich so auf Russland? Ihre Volkswirtschaftskommentare waren deutlich niveauvoller.

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muellerthomas 29.05.2018, 08:28
13.

Zitat von discprojekt
Es gibt genug Schurkenstaaten auf der Welt. Warum spezialisieren Sie sich so auf Russland? Ihre Volkswirtschaftskommentare waren deutlich niveauvoller.
Ich nehme auch durchaus Stellung gegen Saudi-Arabien, den Iran, Nordkorea, die Türkei usw. Ich finde es einfach widerlich, wie hier eingie Foristen Autokratien und Diktaturen schönreden und die westlichen Demokratien für alle Übel dieser Welt verantwortlich machen.

Hier im Artikel geht es nunmal um Russland und es spricht alles dafür, dass Russland - wie auch für MH17, den Krieg in der Ostukraine, die Krimannexion, "unsere Lisa", Staatsdoping, zahlreiche Morde an Regimegegnern usw. - auch hier verantwortlich ist für diesen Mord.

Wir sehen es doch auch hier und in anderen Foren: Der Westen hätte keinerlei Vorteile von dem Mord - mal abgesehen, dass es schon reichlich geagt ist, Theresa May einen Mordauftrag zu unterstellen. Tatsächlich wird der Westen durch den Fall Skripal tief gespalten, Russland hingegen geeint hinter Putin - und damit haben wir doch auch schon ein prima Motiv. Die sonst so beliebte Cui Bono Frage wäre damit klar beantwortet.

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Rudra 29.05.2018, 08:31
14. Immer mehr Fragen

Lieber SPON, es gibt so viele offene Fragen. Hier nur einige:
War es gar kein Novitschok?
Warum wurden die Haustiere in der Wohnung der beiden nicht untersucht?
Warum werden sie zur Zeit von ihren Verwandten abgeschirmt?
Wie lässt sich erklären, dass der Brief on Yulia aller Wahrscheinlichkeit aus dem Englischen ins Russische übersetzt wurde und nicht umgekehrt?
Steckt womöglich ein westlicher Geheimdienst hinter der Storry, um Druck auf Russland auszuüben? Falls ja, sind die beiden jetzt wirklich in Lebensgefahr?
Gibt es eine Verbindung zwischen Sergej Skripal und Christopher Steele (dem Verfasser des Russland Dosiers gegen Trump)? Falls ja, sollte Skripal entsorgt werden, weil er zuviel wusste? Welche Rolle spielt Pablo Miller in der Affäre?
Bleibt dran...

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larry_lustig 29.05.2018, 08:33
15. Russland ?

Gibt es einen echten Beweis dafür, dass Russland den Anschlag verübt hat?

Das verwendete Gift verliert stark an Toxidität wenn es mit Wasser in Kontakt kommt. Hier scheint der Nebel dem beiden Opfern das Leben gerettet zu haben.

Wenn es die Russen gewesen wären, hätten diese sicher alleine deswegen eine andere Methode verwendet.

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muellerthomas 29.05.2018, 08:41
16.

Zitat von discprojekt
Es gibt genug Schurkenstaaten auf der Welt. Warum spezialisieren Sie sich so auf Russland? Ihre Volkswirtschaftskommentare waren deutlich niveauvoller.
Ich nehme auch durchaus Stellung gegen Saudi-Arabien, den Iran, Nordkorea, die Türkei usw. Ich finde es einfach widerlich, wie hier eingie Foristen Autokratien und Diktaturen schönreden und die westlichen Demokratien für alle Übel dieser Welt verantwortlich machen.

Hier im Artikel geht es nunmal um Russland und es spricht alles dafür, dass Russland - wie auch für MH17, den Krieg in der Ostukraine, die Krimannexion, "unsere Lisa", Staatsdoping, zahlreiche Morde an Regimegegnern usw. - auch hier verantwortlich ist für diesen Mord.

Wir sehen es doch auch hier und in anderen Foren: Der Westen hätte keinerlei Vorteile von dem Mord - mal abgesehen, dass es schon reichlich geagt ist, Theresa May einen Mordauftrag zu unterstellen. Tatsächlich wird der Westen durch den Fall Skripal tief gespalten, Russland hingegen geeint hinter Putin - und damit haben wir doch auch schon ein prima Motiv. Die sonst so beliebte Cui Bono Frage wäre damit klar beantwortet.

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muellerthomas 29.05.2018, 08:45
17.

Zitat von larry_lustig
Wenn es die Russen gewesen wären, hätten diese sicher alleine deswegen eine andere Methode verwendet.
Weshalb? Es reichte doch bereits, den Anschlag zu verüben, um die Ziele zu erreichen:
Abschreckung von Überläufern und Regimegegenern
Einigung der russischen Bevölkerung gegen den Westen hinter Putin
Spaltung der westlichen Öffentlichkeit

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peter0pf9 29.05.2018, 08:49
18. Wehret den Anfängen

Wenn Bestrafungen von Ländern (Embargo usw.) aufgrund von unbewiesenen und wissenschaftlich wenig glaubwürdigen Sachverhalten moderat werden, sind wir auch bald dabei einzelne Bürger aufgrund von Mutmaßungen zu bestrafen.Über die Gründe dafür kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen!! Von Beispielen wimmelt es in der Geschichte. Leider ist die Presse hierbei eine treibende Kraft und auch das hat Geschichte.

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wasistlosnix 29.05.2018, 08:51
19.

Putin ist wieder gewählt worden und somit ist doch alles gut.

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