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Nach Griechenland-Abstimmung: Tsipras bereitet vorgezogene Neuwahlen vor
AFP

Griechenlands Premier Tsipras versucht den Befreiungsschlag gegen die linken Hardliner in seiner Partei. Nach dem Affront der letzten Nacht im Parlament will er sein Kabinett umbilden - und erwägt Neuwahlen.

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vor.morgen 16.07.2015, 20:48
1. Wer hat sie nicht schon gesehen?

Aber wer kennt sie schon?

Diese kleinen, grauen Abgeordneten im Fernsehen, die immer wieder durch das Bild huschen. Wenn das Fernsehen aus dem Reichstag berichtet.

Diese gut gewaschen aussehenden, bleichen Buben; die keine Persönlichkeit ausstrahlen.

Wenn man einen, dieser Namenlosen, im Hintergrund vorbeischlendern sieht - die Chancen stehen gut, dass dies ein Unionsabgeordneter ist.

Diese blassen Gestalten. So farblos wie das Tuch, das sie tragen.

Und genau diese Herrschaften stimmen morgen ab.

Nicht nur über unser Geld. Sondern damit auch gleich den Weg, den die Euro-Zone und EU einschlagen wird. In ihre nächste Krise.

Finanzexperten wie Steinbrück oder Schäuble wissen, dass das Ganze Unfug ist. Und nichts und niemandem LANGFRISTIG etwas bringen will.

Aber die Stimmenmehrheit bringen diese farblosen, unbekannten Geschöpfe. Die abstimmen, so wie ihr Fraktionsvorsitzender es ihnen sagt.

Und so kann Merkel später sagen: das Chaos, das kam, war nicht ich alleine. Das Parlament, wollte es so.

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vor.morgen 16.07.2015, 20:52
2. Tsipras ist ein Taktiker.

Bei ihm weiß man nie, was wirklich kommt.

Er unterwirft sein Handel der Maxime, für Griechenland das Beste herauszuholen.

Und scheut sich auch nicht vor Neuwahlen.

Jetzt, wo er das Griechsiche Geld in trockene Tücher gebracht hat.

Und bei uns?

Da ist es anders.

Mutti scheut Neuwahlen, macht lieber YouTube und versucht das Parlament in ihrem Sinne, schon bei der Besetzung der Abgeordneten ihrer Fraktionen, "richtig" zu besetzen.

Wer hat sie nicht schon gesehen? Diese Abgeordneten.

Aber wer kennt sie schon?

Diese kleinen, grauen Palramentarier, die immer wieder durch das Bild huschen. Wenn das Fernsehen aus dem Reichstag berichtet.

Diese gut gewaschen aussehenden, bleichen Buben; die keine Persönlichkeit ausstrahlen.

Wenn man einen, dieser Namenlosen, im Hintergrund vorbeischlendern sieht - die Chancen stehen gut, dass dies ein Unionsabgeordneter ist.

Diese blassen Gestalten. So farblos wie das Tuch, das sie tragen.

Und genau diese Herrschaften stimmen morgen ab.

Nicht nur über unser Geld. Sondern damit auch gleich den Weg, den die Euro-Zone und EU einschlagen wird. In ihre nächste Krise.

Finanzexperten wie Steinbrück oder Schäuble wissen, dass das Ganze Unfug ist. Und nichts und niemandem LANGFRISTIG etwas bringen will.

Aber die Stimmenmehrheit bringen diese farblosen, unbekannten Geschöpfe. Die abstimmen, so wie ihr Fraktionsvorsitzender es ihnen sagt.

Und so kann Merkel später sagen: das Chaos, das kam, war nicht ich alleine. Das Parlament, wollte es so.

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tommit 16.07.2015, 20:59
3. Die Linken

in der marktkonformen Demokratie...
unglaubliche Vorgänge.. ich bastel mir eine Regierung wie ich und wann ich will..
Wenn das schiefgeht dann Gute Nacht

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rkinfo 16.07.2015, 21:20
4. Als hätte das Land keine anderen Sorgen

Andere Länder hätten nun Regierungen der nationalen Einheit. Die athener Euro-Bananenrepublik hingegen beschäftigt sich lieber teuer und zeitfressend mit Wahlkampf und Postenschieben.

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Bhur Yham 16.07.2015, 21:21
5. Merkwürdig

Vor kaum zwei Wochen hat sich Tsipras noch mit aller Kraft für ein Nein beim Referendum eingesetzt, heute ist er mit aller Kraft fürs Gegenteil. Aber ganz egal wie sich die Griechen entscheiden, der Krebsschaden Europas heißt EU. Denn wir brauchen kein normiertes und gleichgemachtes Europa, in dem von Nord bis Süd dieselben kleinen Teutonen nach denselben Regeln werkeln, wir brauchen die vielgestaltigen Nationalstaaten, die Europa schon immer ausgemacht haben. Die EU ist deren Tod, denn zuerst sollen sie sozial abspecken, dann müssen sie "reformieren" und am Ende sind sie nicht mehr wiederzuerkennende Sklaven Brüssels. Von EU-immanenten Begleiterscheinungen wie der Überfremdung Europas und dem Genderismus ganz zu schweigen.

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trubitz 16.07.2015, 21:23
6. Wuerde nach Neuwahlen

sich eigentlich eine neue griechische Regierung an getroffene Abmachungen und Vertraege der Vorgaenger gebunden fuehlen oder geht das ganze Gehopse incl. ELA-Kredite von Neuem los?

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frenchie3 16.07.2015, 21:24
7. Wenn der bei Neuwahlen noch mal

drankommt besteht noch Hoffnung für D. Es gäbe dann noch vergeßlichere Wähler als die Germanen

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cededa 16.07.2015, 21:31
8.

heißt das Spiel. Steht der Gewinner schon fest? Oder ist es beiderseits nur ein Phyrrussieg?

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KingTut 16.07.2015, 21:35
9. Sympathien

Ich beginne Sympathien für Tsipras zu entwickeln, jetzt, da er zur Vernunft kommt.

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