Forum: Politik
Nach Hanoi-Gipfel: USA und Südkorea beenden gemeinsame Militärübungen
DPA

Nach dem Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim setzt US-Präsident Trump weiter auf Deeskalation. Die USA und Südkorea haben nun das Ende ihrer gemeinsamen Großmanöver angekündigt.

Seite 1 von 6
Actionscript 03.03.2019, 08:02
1. Und der Gewinner ist...

...Kim Jong Un. Es geht Trump doch in erster Linie um die Kosten. Das Kim auch nur einen Finger rühren wird zur Denuklearisierung, davon kann man nur träumen. Kim ist paranoid, was sich daran zeigt, dass er seine eigenen Verwandten kaltblütig ermorden lässt. Trump setzt damit ein Zeichen, dass er sich um Menschenrechte und Mord nicht schert. Das hat er ja auch schon im Konflikt mit Saudi Arabien gezeigt. Es wird sich absolut nichts ändern im Verhältnis zu Nordkorea.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
saaman 03.03.2019, 08:35
2. Deeskalation ist immer klug und weise

Selbst wenn es zwischen Nord- und Südkorea und Kim und Trump nicht mehr geben sollte als Deeskalation, ist ein Fortschritt erreicht. Vieles braucht seine Zeit. Im vorliegenden Fall könnte irgendwann der Friedensvertrag unterschriftsreif sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
roflxd 03.03.2019, 08:54
3.

Endlich hat Trump verstanden, dass diese Militärübungen einfach nur großer Unsinn sind. Erstens kann man die Atommacht Nordkorea damit nicht abschrecken und zweitens ist eine konventionelle Kriegsführung in diesem Fall ohnehin zwecklos.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Watschn 03.03.2019, 08:54
4. Völlig richtiger Beschluss...

Und logischerweise könnte u. sollte die USA Nordkorea auch die komplette Entnuklearisierung Südkoreas anbieten bzw. in die Verhandlungen einflechten, den schon jetzt sind keine Nuklearwaffen in Südkorea aufgestellt.
Die USA könnten im Extremfall immer noch Millionen von Nordkoreanern umbringen - mit ihren atomgestützten U-Booten, Schiffen u. vermutl. installierten Trägersystemen auf ihrer Pazifikinsel Guam.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hausfeen 03.03.2019, 08:59
5. Angesichts des geplatzten Gipfels eine überraschende ...

... Entscheidung. Was die Frage aufwirft, was da wirklich in Hanoi passiert ist.
Ich jedenfalls vertraue weder dem einen noch dem anderen. Als Duo sind sie noch viel gruseliger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
daishi666 03.03.2019, 09:00
6. Gar nichts 'deeskaliert'

Zitat von saaman
Selbst wenn es zwischen Nord- und Südkorea und Kim und Trump nicht mehr geben sollte als Deeskalation, ist ein Fortschritt erreicht. Vieles braucht seine Zeit. Im vorliegenden Fall könnte irgendwann der Friedensvertrag unterschriftsreif sein.
Mit 'Appeasement' an Diktaturen kommt man nicht weit, es ermutigt sie höchstens.

Im Grunde haben die USA hier nur gezeigt, dass Bündnisverträge und Abkommen nichts bedeuten. Im Zweifelsfall lässt man wichtige Verbündete gern fallen. Nordkorea wird eher ermutigt weiter so vorzugehen wie bisher und China wird indirekt seinen Einfluss in dem Maße steigern, in dem die USA ihn in der Region verliert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_unbekannte 03.03.2019, 09:33
7. Deeskalation

Dies ist ein wichtiger Schritt zur Deeskalation zwischen den USA, Süd- und Nordkorea. Hoffentlich werden noch weitere folgen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hausfeen 03.03.2019, 09:35
8. Oder: er will von dem eingesparten Geld die Mauer bauen.

Zitat von roflxd
Endlich hat Trump verstanden, dass diese Militärübungen einfach nur großer Unsinn sind. Erstens kann man die Atommacht Nordkorea damit nicht abschrecken und zweitens ist eine konventionelle Kriegsführung in diesem Fall ohnehin zwecklos.
Das Notstandsgeld kommt doch zu großen Teilen aus dem Verteidigungshaushalt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vulcan 03.03.2019, 09:35
9.

Zitat von daishi666
Mit 'Appeasement' an Diktaturen kommt man nicht weit, es ermutigt sie höchstens. Im Grunde haben die USA hier nur gezeigt, dass Bündnisverträge und Abkommen nichts bedeuten. Im Zweifelsfall lässt man wichtige Verbündete gern fallen. Nordkorea wird eher ermutigt weiter so vorzugehen wie bisher und China wird indirekt seinen Einfluss in dem Maße steigern, in dem die USA ihn in der Region verliert.
Für Ihren ersten Satz gebe ich Ihnen recht - daraus aber zu schließen, die USA würden Südkorea 'fallenlassen', ist kompletter Unsinn. SK ist ein enger militärischer Verbündeter der USA, der mit Sicherheit nicht fallengelassen wird.
Ich halte es für wahrscheinlicher, dass die drei in Hanoi eben doch irgendetwas abgesprochen haben oder dass die USA und SK eine neue Strategie fahren - NK einfach links liegen zu lassen. Jeglicher Angriff auf Südkorea kommt einem Selbstmord für Nordkorea gleich, Manöver hin oder her. Man nimmt Kim damit auch den Vorwand, das kleine, ach so bedrohte Land zu spielen und dieses unsinnige Szenario innenpolitisch zu benutzen.
Die Sanktionen bleiben bestehen - die Leidtragenden sind die Nordkoreaner (bis auf die korrupte Regierungs- und Günstlingsclique natürlich). Von Appeasement kann also eigentlich nicht die Rede sein.
Bleibt die Hoffnung, dass sich die Sache von innen regelt...irgendwann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6