Forum: Politik
Nach Kritik des Pentagonchefs: US-Vize Biden lobt Mut irakischer Soldaten
AFP

"Keinen Willen zum Kampf gezeigt": So hatte Pentagonchef Ashton Carter die irakischen Soldaten nach dem Eroberungszug des IS kritisiert. Doch US-Vizepräsident Biden schlägt versöhnliche Töne an - er lobte den Mut der Truppen.

Seite 1 von 2
delta058 25.05.2015, 22:05
1.

wer hat nochmal die irakischen Truppen ausgebildet? Ist doch kein Wunder wenn die auch die moralische Standfestigkeit ihrer Ausbilder übernehmen. Hätten die Iraker auch Satellitenunterstützung, Kevlerwesten und jeder Soldat seinen eigenen Kampfbomber oder Drone wären sie best. auch so mutig wie die amerikanischen Vorbilder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Aloysius Pankburn 25.05.2015, 22:10
2. Das Problem

scheinen - wie gehabt - die irakischen Kommandeure zu sein. Bereits während "Desert Storm" hatten die bequem in ihren Bunkern herum gelungert und ihre Soldaten im Stich gelassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
K.A.S. 25.05.2015, 22:18
3. Um Himmels Willen,

erst der verhasste Obama der in der Ukraine zu zögerlich ist hier nicht mit Truppen rein will und jetzt droht den US-Reps auch noch das letzte Kriegsflämmchen auszugehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
premiummails 25.05.2015, 22:20
4. Die erste Meldung

war vermutlich ein Missverständnis, Übermittlungsfehler o.Ä. . Keinesfalls so gemeint . Nein, ganz bestimmt nicht. ... Echt jetzt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
an-i 25.05.2015, 22:21
5. Mut?

http://www.hintergrund.de/20080806229/politik/welt/der-inszenierte-terrorrismus-die-cia-und-al-qaida.html

Beitrag melden Antworten / Zitieren
multifunctional 26.05.2015, 23:10
6. Die Irakische Armee

war schon immer wakelig. Als vor Jahren die Amerikaner kamen, wirrten die sogennanten Revolutinsgarden im Zeug umher. Keine Chance hatten sie. Klar, die Technik war nicht auf Augenhöhe aber mit mehr Mut hätte man im Häuserkampf mehr bewirken können. Ich glaube nicht das die Irakis ohne starke Luftunterstützung der USA überhaupt etwas zustande bringen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Alias Alias 26.05.2015, 00:05
7. Biden, der alte Zyniker!

Und das ist völlig untertrieben! Wie geht es eigentlich seinem Sohn, dem Vorstandsmitglied eines ukrainischen Gaskonzerns, der sich gerade über die verlorenen Bohrrechte im Donbass ärgert, der aus der Navy wegen Kokainkonsums austreten musste?
Die US-Administrationen sind durchsetzt von den größten Widerlingen überhaupt, dagegen ist sogar Vladimir Putin das kleinere Übel. Die Leute haben wohl leider schon vergessen, wer George W. Bush oder sein Vater war.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rudy532 26.05.2015, 00:52
8.

Für wen oder was sollen denn die Iraqis kämpfen?Fuer ein Land,dass von fremden Invasoren besetzt und zerstört worden ist?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
JDR 26.05.2015, 04:55
9.

Nun, es mehren sich in bestimmten Kreisen Stimmen, die einen "echten Krieg" gegen ISIS fordern. In einem britischen Artikel war z.B. die Rede von einer Brigade, welche London stellen könnte.

Wenn man aber schon Tabus bricht, dann stellt sich auch die Frage: Warum nicht gleich größer herangehen? Einen Staat aus den sunnitischen Teilen Syriens und des Iraq schaffen. Einen schiitischen Südirak. Ein freies Kurdistan und einen Staat für Alawiten und Christen.

Persönlich muss man gar nicht viel von Sykes-Picot-Bashing halten, aber die Lösung des Balkan-Knfliktes war es nicht, die gleiche instabile Masse wieder in den selben Kanister zu pressen. So lange die Struktur der bestehenden Staaten vorhanden war und nur wieder befreit werden musste, wäre es sicher besser gewesen, diese Strukturen zu stärken und aufzubauen. Heute aber exisitiert auf weitem Gebiet des ehemaligen Syrien kein Staat mehr und Iraq besteht de facto aus einem südlichen Restirak, einem Teil des IS und dem autonomen Kurdistan.

Weder Damaskus noch Baghdad haben irgendwelche realistischen Pläne, wie "danach" die Einheiten wieder hergestellt werden sollen, geschweige denn davon, wie man die selben Fehler, die hierher geführt haben vermeidet.

Wenn die Informationen, welche nicht zuletzt auch der Spiegel wiedergegeben hat stimmen, dann scheint es immer mehr, dass der IS fundamental aus einem sunnitischen Aufstand gegen schiitisch dominierte Regime besteht, den gut vorbereitete Kader gezielt gekapert haben.

ISIS muss besiegt werden. Aber was dann?

Zweifellos würden die neuen Grenzen auch neue Reibungszonen schaffen und auch intern nicht unbedingt ideal aufgestellt sein, aber viel schlechter, als in den letzten zehn Jahren, kann es für die Menschen auf dem Gebiet des heutigen Syrien und Iraq wohl kaum werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2