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Nach Kritik an SPD: Grünen-Chef Habeck äußert Verständnis für Gabriel
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Die Kritik von Sigmar Gabriel an der SPD-Führung findet ein geteiltes Echo: Grünen-Chef Robert Habeck findet sie "menschlich ok", erste Äußerungen aus der SPD sind tadelnd.

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carlitom 09.02.2018, 14:39
70.

Zitat von Pless1
War das denn so? Machen wir uns doch bitte nichts vor. Damals war die Situation aussichtslos. Von "Vortritt lassen" kann da wohl kaum die Rede sein. Den Minenhund vorschicken trifft es eher. Jetzt Dankbarkeit dafür zu erwarten, dass Schulz sich dieses "Debakel mit Ansage" statt seiner angetan hat finde ich ein bisschen aus der Realität gefallen.
Es mag ja sein, dass Gabriel eh nicht mit einem Sieg gerechnet hat (realistischerweise), aber Schulz sah das anders. Er hat sich nicht etwa geopfert. Der Größenwahnsinnige (unterstützt von dem blödsinnigen und oberpeinlichen 100-Prozent-Ergebnis) hat tatsächlich geglaubt, er könne Kanzler werden. Und deshalb muss man Ihre Aussage etwas relativieren. Schulz wollte das Amt (Parteivorsitzender) und hat es von Gabriel bekommen. Und dankbar war er ihm dafür nicht.

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carlitom 09.02.2018, 14:41
71.

Zitat von welkdp
sind an Arroganz und Selbstverliebtheit kaum noch zu überbieten. Er wahr es doch, der die SPD in das das Tal der 18% geführt hat.
Öh, nö. Das war unbestrittenerweise Schulz. Wieso schieben Sie dieses desaströse Ergebnis ausgerechnet Gabriel in die Schuhe, der im Wahlkampf rein gar keine Rolle gespielt hat und noch dazu in der Gunst des Volkes als einziger SPDler vorne steht?

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spontan7 09.02.2018, 15:08
72.

Zitat von carlitom
Öh, nö. Das war unbestrittenerweise Schulz. Wieso schieben Sie dieses desaströse Ergebnis ausgerechnet Gabriel in die Schuhe, der im Wahlkampf rein gar keine Rolle gespielt hat und noch dazu in der Gunst des Volkes als einziger SPDler vorne steht?
Ach hören Sie auf, warum hat den Gabriel auf die Kanzlerkandidatur verzichtet, doch nicht weil die SPD bei 30%+ lag in den Umfragen.

SigiPo hat jede Wahl bisher verloren, auf seine Pöstchen kam er nur Förderer innerhalb der Partei. Sogar Westerwelle hatte gute Umfragewerte als Außenminister, das ist keine Kunst.

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birdie 09.02.2018, 15:35
73. Bahnt sich hier etwa etwas an, das ...

wie eine Koalition aus CDU + SPD + Grüne aussehen könnte? Ohne csü-chen?

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m.gu 09.02.2018, 16:45
74. Wer eigene Parteimitglieder wie Gabriel behandelt zeigt sein wahres

Gesicht.Ich verstehe Herrn Gabriel. So wie sie einen der ihren behandeln, behandeln sie auch große Teile der deutschen Bevölkerung. Vor allem die Menschen der unteren Bevölkerungsgruppen, denn heute haben ca 18 Millionen Menschen in Deutschland im Monat weniger als 1 036 Euro im Monat für Mietzahlung und zum Leben zur Verfügung. Trotz minimaler Erfolge in den Sondierungsgesprächen zur GroKo bleib Deutschland Europameister, von hinten gesehen, bei siehe Beweise Quellen: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa," sowie "Deutschland hat die meisten Obdachlosen." Immerhin müssen heute ca, 370 000 deutsche Mitbürger im Freien campieren, denn sie kommen aus einer gewaltigen Masse von Menschen, siehe Quelle. "Wohnungslosigkeit - 860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Das sich auch in den kommenden Jahren nichts verändern wird, wurde von Wissenschaftlern in Bochum vor wenigen Stunden festgestellt, siehe Quelle: "Studie mit präziseren Kriterien: Arme Familien sind ärmer als gedacht." Denn das Schönen dieser Armut von Millionen von Menschen in Deutschland untermauert siehe Quelle: "Bertelsmann Studie zu Familienarmut: Geschönte Armut statt schön."

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jamguy 09.02.2018, 16:58
75.

Zitat von spiegel-wolf
Außenminister sind immer beliebt. Weit weg von den inneren Problemen eines Landes. Auch Westerwelle wurde plötzlich beliebt, zuvor musste der Mann landauf landab Spießrutenlaufen. Gabriel war froh, einen Schulz gefunden zu haben, der die SPD-Karre weiter durch die schlechten Zeiten zieht. Immerhin hat Schulz in Brüssel einen krisensicheren Job aufgegeben für etwas, von dem keiner wusste, wie es enden würde. Dass der Mann Fehler gemacht hat, ist im Nachhinein locker feststellbar. Vertrauensverlust ist nun beileibe nicht auf Schulz begrenzt, da haben alle Politiker im Lande erfolgreich daran gearbeitet. Auch Gabriel. Und noch eins: Gabriel hat sich noch nicht mal sehr vorsichtig von seinem niedersächsichen Freund Gerhard Schröder distanziert und der und dessen frühere Politik sind nun mal der Hauptgrund für den Niedergang der SPD. Nahles und Schulz und Scholz (??) hätten das Zeug dazu, die unglückseligen SPD Größen von damals wie Müntefering, Schröder und weitere hinter sich zu lassen und zu neuen Ufern aufzubrechen.
Gabriels Beliebtheitswerte in Partei und Öffentlichkeit waren weniger als schmeichelhaft und die Zustimmungsprozente rutschten auch mit Gabriel immer weiter in den Keller.

Der Irrtum war der Schulzhype wo man hoffte die SPD könnte eventuell den neuen Kanzler stellen und vermutlich war das Gabriels Kalkül?

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