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Nach Kritik von der CDU: Außenminister Maas steht zu Migrationspakt
DPA

Heiko Maas verteidigt den umstrittenen Migrationspakt vor Kritik von Unionsseite. Abgeordnete hätten durchaus die Möglichkeit gehabt, sich bei den Verhandlungen einzubringen.

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Freidenker10 25.11.2018, 19:29
1.

Also ist die SPD nun eine Migrationspartei? Wäre schön wenn man sich endlich mal dazu bekennt dann weiß der Wähler auch woran er ist und kann sich entsprechend entscheiden ob er den Weg mitgeht oder eben nicht. Aber dieses wischiwaschi hin und her finde ich eher peinlich! Für mich steht die SPD völlig verdient da wo sie derzeit steht! Zu diesem Außenminister gibts eigentlich auch nichts mehr zu sagen...

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Regenwaldemar 25.11.2018, 19:32
2. Wie überheblich

Nach Maas ist es so: Deutschland ist das leuchtende Vorbild und macht bereits jetzt alles richtig. Nun ist es an der Zeit, dass die anderen es der Moral-Weltmacht nachtun. Die werden unterschreiben und uns arrogante Lehrmeister auslachen!

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Interzoni 25.11.2018, 19:45
3. @1

Erstens: Oskar Lafontaine ist kein Informatiker. Zweitens: Herr Maas wirkt wesentlich intelligenter als der Großteil unserer Politiker, das gilt allerdings leider auch für die Parteiführung der SPD.

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andregera 25.11.2018, 19:47
4. Ausgerechnet dieser Maas

müsste doch mal in den letzen drei Jahren erkannt haben, das besonders in dieser exquisiten Angelegenheit, Transparenz und Wählerinformation unbedingt wichtig sind.
Und genau aus diesen Gründen, dieser versuchten Volksverblödung, kommt nun wieder die AFD auf einer Welle der Empörung angeschwommen.

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Interzoni 25.11.2018, 19:47
5. Wer nicht will

Ansonsten hat Herr Maas völlig Recht: Es würde ausreichend informiert, aber wer nicht will, der hat schon.

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waldschrat_72 25.11.2018, 19:50
6. Naja. Herr Maas.

Ich nehme für mich in Anspruch, recht regelmäßig im öffentlich-rechtlichen TV Nachrichtensendungen zu verfolgen. Und das immer im guten Glauben, wahrheitsgemäß und vollständig über die neuesten Entwicklungen des Zeitgeschehens auf dem Laufenden gehalten zu werden. Vom im Entstehen begriffenen UN-Flüchtlingspakt jedoch war lange, eine sehr lange Zeit-, für die breite Bevölkerung nicht das Geringste zu erfahren. Der Hinweis auf irgendwelche Bundestagsausschüsse, in denen das Thema wohl angeklungen wäre, ist für mein Empfinden etwas zu kurz gesprungen. Denn es gibt Themen, die in der Tat nur in Bundestagsausschüssen erörtert gehören. Und es gibt so derart zentrale Themen, die so zentral sind, dass sie möglichst frühzeitig einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt gehören. Der UN-Flüchtlingspakt gehört m.E. eindeutig in letztere Kategorie. Denn heutige Migrationsströme kennen i.d.R. nur eine Richtung: die hin zu den westlich liberalen Industrienationen mit üppig ausgestatteten Sozialsystemen (das schrieb ich bereits in einem früheren Post). Und ich bleibe dabei, denn es ist der Kern- Haken an der Sache. Ich persönlich z.B. habe nicht vor, in naher Zukunft meinen Wohnsitz in z.B. Eritrea aufzuschlagen. Eine ganze Reihe Eriträer jedoch lieber heute als morgen hier in Deutschland, wenn denn nur die leiseste Chance dazu besteht. Es nützt mir also herzlich wenig, wenn Eritrea sich zu dem Pakt bekennt. Schlicht mangels Nachfrage. So ehrlich muss man sich an der Stelle machen. Und genau deswegen habe ich ein recht mulmiges Gefühl bei der Sache. Allen anderslautenden Beteuerungen zum Trotz.

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damianschnelle 25.11.2018, 19:52
7. Toll,

im Internet und den sozialen Medien sei darüber berichtet worden. Auch für ?normalen? Bürger?
Ich hab vorher nichts darüber gelesen.

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ArnoNym 25.11.2018, 19:52
8. Wenn Maas dieses Abkommen gut findet . . .

Wenn Maas dieses Abkommen gut findet, ist das ein zuverlässiger Indikator dafür, daß es der allergrößte Unsinn und sehr nachteilig für Deutschland ist. Zur Qualifikation dieses Herrn, der es zurecht im Saarland nie zu etwas gebracht hatte, schrieb ja schon der Forist thomas.wenzel etwas.

Hoffentlich ereilt dieses blödsinnige Abkommen das gleiche Schicksal wie TTIP!

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waldschrat_72 25.11.2018, 19:53
9. Naja. Herr Maas.

Ich nehme für mich in Anspruch, recht regelmäßig im öffentlich-rechtlichen TV Nachrichtensendungen zu verfolgen. Und das immer im guten Glauben, wahrheitsgemäß und vollständig über die neuesten Entwicklungen des Zeitgeschehens auf dem Laufenden gehalten zu werden. Vom im Entstehen begriffenen UN-Flüchtlingspakt jedoch war lange, eine sehr lange Zeit-, für die breite Bevölkerung nicht das Geringste zu erfahren. Der Hinweis auf irgendwelche Bundestagsausschüsse, in denen das Thema wohl angeklungen wäre, ist für mein Empfinden etwas zu kurz gesprungen. Denn es gibt Themen, die in der Tat nur in Bundestagsausschüssen erörtert gehören. Und es gibt so derart zentrale Themen, die so zentral sind, dass sie möglichst frühzeitig einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt gehören. Der UN-Flüchtlingspakt gehört m.E. eindeutig in letztere Kategorie. Denn heutige Migrationsströme kennen i.d.R. nur eine Richtung: die hin zu den westlich liberalen Industrienationen mit üppig ausgestatteten Sozialsystemen (das schrieb ich bereits in einem früheren Post). Und ich bleibe dabei, denn es ist der Kern- Haken an der Sache. Ich persönlich z.B. habe nicht vor, in naher Zukunft meinen Wohnsitz in z.B. Eritrea aufzuschlagen. Eine ganze Reihe Eriträer jedoch lieber heute als morgen hier in Deutschland, wenn denn nur die leiseste Chance dazu besteht. Es nützt mir also herzlich wenig, wenn Eritrea sich zu dem Pakt bekennt. Schlicht mangels Nachfrage. So ehrlich muss man sich an der Stelle machen. Und genau deswegen habe ich ein recht mulmiges Gefühl bei der Sache. Allen anderslautenden Beteuerungen zum Trotz.

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