Forum: Politik
Nach Kritik von Lungenärzten: Scheuer will Feinstaub-Grenzwerte überprüfen
DPA

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat das Positionspapier von Lungenärzten zu Feinstaub-Grenzwerten aufgegriffen und Konsequenzen angekündigt. Die Debatte hält er laut einem Bericht für "masochistisch".

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kmgeo 27.01.2019, 09:55
70. Rechtsstaat?

Es wäre grundsätzlich zu prüfen, ob Scheuer noch als Minister tragbar ist. was er vorschlägt, ist die Abkehr von Rechtsstaat als rule of Law. Die DUH hat lediglich ihre Rechte in Anspruch genommen und durfte dies offenbar, da die Klagen angenommen wurde. Alle Rufe nach Mundtotmachen der DUH und anderer Umweltverbände offenbaren ein unsägliches, fast totalitäres Verständnis des Rechtsstaats. als nächstes wird mit derselben Masche propagiert, es sei machoschistisch, seine besten Manager einzusperren bzw anzuklagen #freestadler #rehabilitate-winterkorn

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twike-fahrer 27.01.2019, 09:55
71. Scheuer will den Weg in den Abstieg ebnen

Lasche Prüfung der Grenzwerte und nicht geahndeter Abgasbetrug sind langfristig sicher kein Erfolgsrezept. Deutschland braucht ambitionierte Ziele anstatt eine be-scheuer-te Erleichterung des Abstiegs. Weitsicht statt kurzsichtiger Verdrängung des notwendigen Veränderungsdrucks.

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ajs02 27.01.2019, 09:58
72. Noch dazu

Zitat von jeffhealey
Ganze 112 Lungen-Fachärzte von über 3000 behaupten in Ihrer Petition, die geltenden Grenzwerte seien überzogen, und die Schädlichkeit von NOx nicht erwiesen. Ein paar dieser Personen hatten oder haben offensichtlich enge Verbindungen zur Autoindustrie, einer war sogar Entwickler für Dieselmotoren. Mindestens 2900 Lungen-Ärzte stellen sich gegen die Aussage der 112. Gehör bekommen jedoch jene 3%, und Herr Scheuer nimmt diese Vorlage offensichtlich dankend an. Die Gesundheit der Allgemeinheit ist offensichtlich nicht so wichtig wie das Recht auf individuelle Mobilität. Wo war eigentlich der Aufschrei der 112, als vor Jahren die Grenzwerte festgelegt wurden? Und haben diese Leute Ihren hypokatischen Eid vergessen? Wer sich als interessierter Laie etwas Mühe gibt, wird schnell erkennen, dass z.B. NO2 dem Chlorgas durchaus das Wasser reichen kann was Schädlichkeit anbetrifft. Und das NO2 ist nur einer von vielen schädlichen Bestandteilen des Diesel-Abgases. Ich persönlich bin davon überzeugt dass die Meinung der Allgemeinheit durch gewisse Kreise in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll und Fahrverbote unter allen Umständen abgewendet werden sollen. Zu den 112 möchte ich sagen: Geht noch einmal in Euch, und überlegt die Folgen Eures Handelns. Oder gebt Euern Doktortitel zurück.
berührt die Fragestellung Fachgebiete auf denen diese Ärzte keinerlei Expertise besitzen, wie Epidemiologie und Umweltmedizin.

https://www.deutschlandfunk.de/lungenfachaerzte-gegen-feinstaubgrenzwerte.676.de.html?dram:article_id=43 9257

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deepbrain 27.01.2019, 09:59
73. @12 tamna

Zitat: Es gibt keine "Feinstaubtoten" und chronisch Erkrankte aufgrund des Strassenverkehrs. ENDE

Sicher, und ich habe auch noch keine Toten durch Asbest, Rauchen oder Depression gesehen. Alles nur Korrelationen und Panikmache, um uns was von oben aufzustülpen. *facepalm*

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andree_nalin 27.01.2019, 09:59
74. Die Katze ist aus dem Sack.

Scheuer springt ganz bewusst über den Stock, den ihm die Diesel-Lobby für diese Aktion kunstvoll und gut vorbereitet geschnitzt hat. Der trumpsche Irrsinn macht auch vor unserem Land nicht halt: Klimawandel ? Doch nicht auf unserem Globus !

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transatco 27.01.2019, 10:00
75. Warum über 100 Lungenärzte aufbieten!??

Herrn Scheuer hätten sicher auch 5 Hausklempner aus der Autoindustrie genügt, die behauptet hätten die Messgeräte wären falsch angeschraubt gewesen! Der greift nach jedem noch so dünnen Lobbystrohhalm!

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malanda 27.01.2019, 10:00
76. Aha. 112 Lungenfachärzte ohne ...

irgendeine stützende Studie im Hintergrund meckern über die Grenzwerte. Das ist für Scheuer Anlass, um die Grenzwerte und die Positionen der Meßstationen zu überprüfen.

300.000 Bürger klagen gegen VW, weil sie - meiner Meinung nach - betrogen wurden: Die Software täuscht auf dem Prüfstand ein Funktionieren der Abgas-Regulierung vor, in der Praxis-Anwendung wollte der Konzern auf dieses Funktionieren verzichten.

Hm - und diese 300.000 Personen sind für Scheuer immer noch kein Grund, den Konzern zur Nachbesserung zu zwingen? Wahrscheinlich sind 300.000 weniger als 112.

Mir scheint, Scheuer ist nicht der geeignete Mann, um die Interessen der der Autofahrer zu wahren. Dass es dem Grunde nach um die Gesundheit der Menschen geht, scheint ja nicht so wichtig zu sein.

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Viking1957 27.01.2019, 10:00
77. Die Fakten im Auge behalten

Viele Mitstreiter in diesem Forum haben in ihrem Hass auf Scheuer, „die“ Lungenärzte und den Autoherstellern den Blick für das Wesentliche verloren.
1.Scheuers Vorstoß entlastet die Automobilindustrie nicht, sie müssen weiterhin Autos nach dem jetzigen Stand der Technik bauen und die Nachrüstung bezahlen.
2.Sein Vorstoß kann die Fahrverbote abwenden, dies ist im Sinne der Bürger und gegen die Automobilindustrie gerichtet, die sonst über die Umtauschaktion auch noch belohnt wird.
3.Das Positionspapier der Lungenärzte bestreitet nicht, dass Luftverschmutzung schädlich ist, es verweist lediglich darauf, dass die Verhältnismäßigkeit bei geringer Konzentration und im Vergleich zu anderen Schadstoffen, die nicht reglementiert sind, nicht gegeben ist. Demgegenüber kennen die DUH und die Grünen den Begriff der Verhältnismäßigkeit offensichtlich nicht.
4.Die Grenzwerte sollte der Minister dennoch nicht verändern, sondern nur die Aufstellungsrichtlinie für die Messungen. Am Beispiel Schweiz und Österreich ist zu erkennen, dass sogar geringere Grenzwerte eingehalten werden können, wenn repräsentativ gemessen wird.
5.Die in Deutschland angewandte Methode der Peak-Messungen stellt die Belastung der Bevölkerung falsch dar und schürt Ängste. Dieselfahrzeuge emittieren im Wesentlichen das unschädliche NO, das von den Umweltmessungen gemessen wird und in NO2 umgerechnet wird. Allein die Umrechnung erhöht den Messwert um rd. 50%. Aus dem NO entsteht im Nachgang das gefährliche NO2. Bis zu seiner Entstehung breitet es sich aber horizontal und vertikal aus, wodurch die Konzentration erheblich gemindert wird. Die deutschen Messwerte sind in Bezug auf die wirksame Gesundheitsbelastung überhaupt nicht repräsentativ.
6.Gemessen an anderen tagtäglich und rund um die Uhr vorhandenen Schadstoffen in geschlossenen Räumen, u.a. auch NO2, können die punktuellen Messwerte nicht das Gesundheitsproblem darstellen. Es wird eine Pseudogefahr dargestellt, um den Individualstraßenverkehr zu verteufeln und um Städte autofrei zu bekommen.

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dolomiti51 27.01.2019, 10:02
78. Gehirnwäsche

Wenn man viele Beiträge hier liest, kann man nur staunen, wie weit fortgeschritten die Gehirnwäsche in Deutschland vorangetrieben wurde. Da wird von giftiger Luft geredet, von Feinstaubtoten, usw., ohne dass es dafür Beweise gäbe. Es ist eine Hysterie ohne Beispiel bei der man sich mal fragen sollte, wie ein Mensch eigentlich bei viel höherem Schadstoffausstoss in Deutschland überleben konnte, z.B. im Ruhrgebiet mit der Schwerindustrie, Kokereien ohne Filter in den 60 oder 70er Jahren.

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grünbeck,harald 27.01.2019, 10:03
79. Gefahr

Wenn von 3000 Ärzten nur etwas über 100 unterschreiben,sollte doch die Diskussion dahin gehen warum über 96% nicht unterschrieben haben.Für mich ist die größe Gefahr einer Umweltverschmutzung die Macht der Politiker die keine Ahnung haben und dazu gehört unter anderen Herr Scheuer.Junge Menschen haben dies am Freitag in Berlin begriffen und die Alten sollten endlic aus iher Beqüemlichkeit herauskommen oder ist ihr Hirn durch den Wohlstand auf Kosten anderer Länder schon verklebt?

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