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Nach Mueller-Bericht: Trump fordert Konsequenzen für seine Gegner
DPA

Der US-Präsident sieht sich durch den Mueller-Bericht voll entlastet. Den Initiatoren der Untersuchung macht Donald Trump aber schwere Vorwürfe - und holt zum verbalen Gegenschlag aus.

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thomas1110 26.03.2019, 07:00
10. Peinlich

Ich bin mit Sicherheit kein Fan von Trump, aber dieses Ergebnis, ist nach all den Veröffentlichungen angeblich investiver Journalisten an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Wäre zumindest ein Ausdruck des Bedauerns wert. Möglicherweise auch vom Spiegel?

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ansprechpartner 26.03.2019, 08:18
11. Zeit....

Rechtskräftige Verurteilungen gab es genug, die klar zeigen das nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Vielleicht bedarf es einfach noch etwas Zeit, bis die Wahrheit ans Licht kommt.
Irgendwie müssen die Americaner die 20 Monate noch über die Bühne bekommen um sich neu auszurichten.

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Palmstroem 26.03.2019, 08:45
12. Größer als Watergate

Natürlich ist nach diesem Abschlussbericht die Frage offen, war diese Untersuchung rechtfertigt. Einen Präsidenten des Landesverrates zu beschuldigen ist nun mal keine Kleinigkeit. Und hier kommt das von den Demokraten finanzierte Steele-Dossier ins Spiel, das auf angeblichen Aussagen von russischen Geheimdienstkreisen basiert. Oder die damalige FBI-Führungsspitze mit McCabe, Peter Strzok und Lisa Page. Und auch James Comeys Arbeit als FBI Chef wäre zu hinterfragen. Also auch hier gibt es viele offene Fragen.

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Little_Nemo 26.03.2019, 09:06
13. Durchschaubare Bekenntnisse zur Transparenz

Wenn auch Trump selbst gar nichts gegen die Veröffentlichung des vollständigen Untersuchungsberichts hat, dann sollte er doch auch umgehend vollständig veröffentlicht werden. Wenn es dazu nun nicht kommt, weil angeblich Barr oder andere das verhindern, weckt das doch sehr den Eindruck eines allzu offensichtlichen taktischen Versuchs Trumps Schuld und Verantwortung auf sein Personal abzuwälzen, was man im übrigen von ihm schon kennt.

Ich erwarte, dass Trump die Mueller-Untersuchungen nun dazu nutzen wird um das Präsidentenamt per Gesetz unangreifbarer zu machen. Seine jüngsten Äußerungen über Konsequenzen für die Initiatoren der Untersuchungen, legen diesen Schluss nahe. Damit würden sich die USA dem Zustand einer Diktatur um einen weiteren beträchtlichen Schritt annähern.

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carlitom 26.03.2019, 09:07
14.

Zitat von Palmstroem
Natürlich ist nach diesem Abschlussbericht die Frage offen, war diese Untersuchung rechtfertigt. Einen Präsidenten des Landesverrates zu beschuldigen ist nun mal keine Kleinigkeit. Und hier kommt das von den Demokraten finanzierte Steele-Dossier ins Spiel, das auf angeblichen Aussagen von russischen Geheimdienstkreisen basiert. Oder die damalige FBI-Führungsspitze mit McCabe, Peter Strzok und Lisa Page. Und auch James Comeys Arbeit als FBI Chef wäre zu hinterfragen. Also auch hier gibt es viele offene Fragen.
Trumps täglicher Palmstroem darf ja nicht fehlen. Alles, was Sie da schreiben, wurde zwar von Fachleuten und auch von Foristen hier xfach widerlegt und erklärt, aber was interessieren Fakten den Trumpisten? Verlorene Liebesmüh, hier nochmals einzusteigen. Sie wollen es nicht wissen und begreifen. Das ist ein quasireligiöses Verhältnis, dass Sie da zu Ihrem Idol pflegen. Mit Fanatisten - ob islamistisch oder trumpistisch - kann nunmal kein normaler, vernunftbegabter Mensch diskutieren.

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Watschn 26.03.2019, 09:10
15. Die Dinge sind oft einfacher als sie (medial) dargestellt werden

Man muss nur mal die eig. 'grauen Zellen' auch polit. wieder mehr aktivieren. 'Donnie' ist nicht dumm, sonst hätte er kaum als ein erfolgreicher Baulöwe u. Immobilienmogul in diesem potenzierten Haifischbecken von New York (insb. in Manhattan) über Jahrzehnte bestehen können. Trotz auch ein paar Defacto-Pleiten (Vergleiche mit Banken). Und auch da muss man sich fragen, wenn hinter 'Donnies' Ruf keine einflussreiche, geschickte u. finanzkräftige Person gestanden wäre, hätten ihn die Banken bei seinen Problemen in Atlantic City fallen lassen, u. einen Insolvenzverwalter eingesetzt.

Es muss also was dran sein an diesem Donald Trump, der zudem die angesehene, harte Business Wharton-School der University of Pennsylvania erfolgreich absolvierte..
Man kann jedenfalls nicht so daherkommen, u. Trump als ein Spinner, Loser u. Nichtsnutz titulieren. Der grosse Fehler der Politik (International, USA, Dems, Europa) u. der Medien rührt daher, ihn (anhaltend) aufgrund seiner pers. unkonventionellen Art (hat auch oft ihr Gutes) nicht ernst zu nehmen.

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Little_Nemo 26.03.2019, 09:11
16. Putsch den Putschisten

Zitat von g.eliot
Ja, die Mueller Ermittlung war doch de facto so etwas wie ein Putschversuch, oder. Trump fordert Konsequenzen? Hat doch Erdogan auch hingekriegt.
Was Trump selbst da seit ein paar Jahren macht, mit seinem Gefolge aus Rechtsradikalen und Kriminellen, ist ein Putschversuch. Aufgeklärte und intelligente Wähler könnten das leicht erkennen indem sie seine Äußerungen und sein Programm mit der Verfassung der Vereingten Staaten abgleichen.

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claus7447 26.03.2019, 09:16
17. Erinnerung

Zitat von g.eliot
Ja, die Mueller Ermittlung war doch de facto so etwas wie ein Putschversuch, oder. Trump fordert Konsequenzen? Hat doch Erdogan auch hingekriegt.
War es nicht Rump, der zum Putsch aufgerufen hat und den Bürgerkrieg ausrufen wollte, wenn der Bericht negativ für ihn ausfällt.

Nun jede Lüge/Unwahrheit von Donny = 1 Tag Knast - dann haben wir mal für die nächsten 27 Jahre Ruhe.

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Generica 26.03.2019, 09:25
18. Er meint vermutlich eigene Ermittlungen

Das Verfahren gegen ihn hatte einige zweifelhafte Akteure, wie 2# schon beschrieb. Aber es wäre auch nicht schlecht wenn es tatsächliche karrieretechnische Konsequenzen für diejenigen in den Medien und der Politik gäbe, die nach zwei Jahren haltloser Anschuldigungen als Verschwörungstheoretiker entlarvt wurden. Ich rede hierbei nicht von irgendetwas rechtlichem, sonder davon, dass sie ein unglaublich hohes Maß an Glaubwürdigkeit einbebußt haben und sie von niemandem mehr unterstützt werden sollten.
Ich sehe viele Leute anbringen, dass es ja Verurteilungen in Trumps Umkreis gab, aber diese waren alle im Zusammenhang mit Finanzverbrechen und hatten nichts mit Russland zu tun, was ja der eigentliche Kern der Untersuchung war. Auch die eine Zeile der Zusammenfassung á la "Ich will keine Aussage dazu treffen ob er sich der Justizbehinderung schuldig gemacht hat" legen manche Leute als fast sicheren Beweis aus, dass Trump doch ein Verräter ist. "Es gibt keine Beweise GEGEN eine Kooperation mit Russland!". Aber so weit ich weiß gilt auch für den Präsidenten das Rechtsstaatsprinzip "im zweifel für den Angeklagten" und dass man kein Negativ beweisen kann, sollte eigentlich auch jedem klar sein. Wenn ein Staatsanwalt keine Beweise gegen jemanden findet, dann ist das effektiv ein Freispruch.
Die vermeintliche Scheinheiligkeit des Präsidenten kann ich auch nicht ganz ernst nehemen. Genau wie er zuvor über Mueller herzog und jetzt den Bericht vollkommen ernst nimmt, gibt es mehr als genug Demokraten, die nach der Veröffentlichung der Information sofort eine noch viel größere Verschwörung mit Mueller wittern.
Der Bericht an sich kann so nicht veröffentlicht werden, es handelt sich um eine der ausführlichsten und größten Untersuchungen der US Geschichte und enthält viele geheime und private Daten. Ich schätze, dass allerdings nichts gegen eine geschwärzte Veröffentlichung oder eine Aussage der Ermittler unter Eid vor dem Kongress spricht. Um ehrlich zu sein weiß ich aber nicht, was die Demokraten da noch zu finden hoffen.

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Generica 26.03.2019, 09:36
19. Die Wiederwahl ist ihm sicher

Eine Verschwörung mit Russland war die "Trump"-Karte (entschuldigung) der Demokraten. Der Fakt, dass es keine Beweise gegen ihn gibt (was effektiv einer Entlastung gleich kommt, auch wenn es von seinen Gegnern natürlich nicht so ausgelegt wird), sichert 2020 quasi Trumps Sieg. Die Demokraten haben jetzt also keine andere Wahl, als weiterhin alles auf diese eine Karte zu setzen und weiter zu graben, in der Hoffnung doch noch irgendetwas rechtskräftiges zu finden, da die verlorene Glaubwürdigkeit sonst ihr Schicksal bis mindestens 2024 besiegelt.
Es gab von Anfang an Stimmen, die genau das jetzige Ergebnis vorausgesagt haben. Man wird Finanzverbrechen in Trumps Umgebung und vielleicht auch bei ihm finden, aber es gab definitiv keine Verschwörung mit Russland. Viele davon waren einfach nur vernünftige Trumpgegner. Aber man hat sie so gut wie nie in den Mainstreamnachrichten gesehen.

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