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Nach Nahles-Rücktritt: SPD will künftig auf mehr Solidarität setzen
FILIP SINGER/EPA-EFE/REX

Die SPD steht für ihren Umgang mit Andrea Nahles in der Kritik, die Linke sieht Züge von Mobbing. Nun fordert der Juso-Chef ein Ende persönlicher Angriffe in der Partei. Und die Interims-Spitze will "solidarisch miteinander umgehen".

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wassolldasdenn52 04.06.2019, 20:09
110. Noch immer die alte spd?

Wenn man nun gesagt hätte, man wolle nicht nur parteiintern solidarisch miteinander umgehen, sondern auch mit den Menschen im Lande, dann wäre es ein Zeichen, dass man sich bessern würde! Aber nur eine innerparteiliche Solidarität lässt darauf schliessen, dass es sich nur um bessere Absprachen bei Entscheidungen - die für die Menschen auch unattraktiv ausfallen, wie z.B. bei Agenda/Hartz VI - um parteilichen Zusammenhalt geht! Die Solidarität gegenüber den Menschen abseits der Partei ist nicht gemeint. Wie seinerzeit bei der fdp, die ja meinten "Leistung müsse sich wieder lohnen"! Nur meinte Westerwelle eben nicht die arbeitende Bevölkerung, sondern ausschliesslich die Unternehmen, was er jedoch nicht sagen wollte, damit sich jeder angesprochen fühlen sollte. Es wird sich also zeigen, ob die spd nun den neoliberalen Trick aufgegriffen hat, oder sich vielleicht (?) doch erneuern möchte und die Menschen mit einbeziehen wird! Zweifel sind zumindest angebracht, solange die Seeheimer noch nicht entfernt wurden und weiter erheblich mitmischen werden!

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pan-bobber 04.06.2019, 21:01
111. Kurzes Erinnerungsvermögen

Seit Nahles an der Macht ist, geht es mit der SPD bergab. Um an der Seite der CDU in einer GroKo die eigene Identität vollständig zu verlieren, nur um an der Macht zu bleiben, war zu großen Teilen Nahles zu verdanken......die einzig richtige Entscheidung war tatsächlich die von Schulz vertretene Haltung .... keine Koalition mit der CDU.... gewesen.....wieso er damals eingebrochen ist und seinen Untergang eingeläutet hat, bleibt unverständlich, hat aber Schluss nun zum Untergang von Nahles geführt

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spon_12 04.06.2019, 21:33
112.

Zitat von monsieurlechef
Erstaunlich, gerade derjenige, der durch persönliche Angriffe auffällt, fordert einen respektvollen Umgang miteinander. Diese Heuchelei und dieses Mobbing sind es, was einen zutiefst angewidert von der SPD abwenden lässt.
Meinen Sie Kühnert? Wen greift der denn persönlich an? Es ist seine Aufgabe, der Parteilinie kontra zu geben, sonst bräuchte er nicht den JUSO-Vorsitzenden geben - Nahles kennt das noch.
Nein, das Problem ist ein ganz anderes. Das rechte Gift fängt an zu wirken - das kommt dabei heraus, wenn Populisten in Europa anfangen, ihre Agenda durchzubringen, flankiert von den Rechts-Außen der Wirtschaftsbuddys (nicht Freunde!) anderer Parteien.

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yvowald@freenet.de 04.06.2019, 22:01
113. Wie soll diese "neue Solidarität" ausschauen?

Wie soll das geschehen, sich in Solidarität üben und neue Umgangsformen praktizieren?
Alter Wein in neuen Schläuchen, ein Schmarrn.
Da müßte sich diese SPD schon von allen bisherigen Führungsfiguren trennen. Undenkbar. Die meisten klammern sich doch an ihrem Amtssessel und an ihren Abgeordneten-Sitzreihen in den Parlamenten. Undenkbar!

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