Forum: Politik
Nach Nahles-Rücktritt: SPD will künftig auf mehr Solidarität setzen
FILIP SINGER/EPA-EFE/REX

Die SPD steht für ihren Umgang mit Andrea Nahles in der Kritik, die Linke sieht Züge von Mobbing. Nun fordert der Juso-Chef ein Ende persönlicher Angriffe in der Partei. Und die Interims-Spitze will "solidarisch miteinander umgehen".

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Mr.Arbogast 04.06.2019, 07:46
30. Kühnert ist nichts vorzuwerfen

Es ist absurd, eine strikt inhaltliche Auseinandersetzung gleichzusetzen mit Mobbing und gezielter Demontage, wie es Herr Sattelberger macht. Kevin Kühnert mit den Angriffen aus dem Hinterhalt in Verbindung zu bringen, ist wohl nur der Versuch, einen charismatischen, jedoch weltanschaulich nicht genehmen Politiker mit Zukunft demontieren zu wollen.
Nahles ist - neben den beschämenden Intrigen aus ihrer Fraktion (der Kühnert nicht angehört) vor allem auch an dem Irrglauben gescheitert, die SPD aus der Regierung heraus erneuern zu können. Hätte sie auf Kühnert gehört und sich der GroKo versagt, wäre sie heute wohl noch Vorsitzende.

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pit.duerr 04.06.2019, 07:47
31.

Zitat von braindead0815
lafontaine haben sie ihren letzten sozialdemokratischen leader verloren. auch hier haben sie auf das falsche pferd gesetzt. seitdem ist der posten vakant und wird nur noch mit karrierespdler besetzt. und das trio weiß genau, das ihre karriere beendet ist oder erstmal abrupt stoppt, wenn sie sich auf dieses szenario einlassen. politischen willen und spd-geist ? man sieht wer in dieser phase wirklich den karren aus dem dreck ziehen will. keiner! wo sind den die ganzen seeheimer ? von denen sieht und hört man nichts.
Die" Seeheimer" haben ihre Arbeit, in wessen Namen auch immer ,ihre Arbeit doch gemacht. Warum sollten die sich jetzt zu Wort melden? In Zukunft brauchen wir "Wahlbürger" eh keine Gedanken mehr um welche Regierung auch immer , Gedanken machen. Letztes Jahr hat die jetzige "Regierung" etliche Milliarden an Untenehmensberatungsfirmen gezahlt. Dadurch wird die Wahl adabsurdum geführt, nach dem MOtto Brot und Spiele, einfach nur ums Volk ruhig zu halten. Die Politik machen ganz andere Personen, aber garantiert nicht, die die wir alle in schön gemachten Bildern sehen. Früher hieß das Lug und Trug. Heute wohl Alternativlos!!;-))

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isikat 04.06.2019, 07:47
32. Sorry, Frau Wagenknecht,

da muss ich widersprechen. Ein echter Mann hätte ganz sicher nicht am Podium gestanden und Kinder- oder Karnevalslieder geträllert. Und so ein Vokabular wie Bätschi oder ähnliches wäre ihm auch nicht über die Lippen gekommen. Auch die kindische Herumhüpferei und Wedelei hätte man bei einem Mann nicht gesehen. Das hatte alles Kindergartenniveau und in der Politik nichts zu suchen. Ebenso wenig wie das oft sehr vulgäre Vokabular und das hysterisch-schrille Gezeter. Oder dieser allzu offensichtliche Futterneid und die Feigheit im Falle Maaßen. Da hat die SPD / Nahles am lautesten gegeifert und daran hat man sehr deutlich gesehen, wie verlogen und hinterhältig und manupulierend unsere Regierung agiert, allen voran die SPD, die sich zum Anwalt Merkels gemacht hat. Inklusive der Medien. Obwohl sich JEDER vom wahren Sachverhalt überzeugen konnte. Die SPD sollte sehr genau wissen, warum sie in den Keller rauscht. Die Kommentarspalten der Leser sind seit Jahren voll von Klagen und Protesten und Aufzählungen. Vielleicht sollten sie ihr Medienkartell mal eher zur Information nutzen und nicht nur zur Meinungsmanipulation der Leser, denn dann hätten sie genügend Inhalte. Man hat seit Bildung dieser Groko nur noch den Eindruck, dass die beiden "Volksparteien" ein einziges gemeinsames Programm haben: Den Kampf gegen "rechts". Wobei rechts heute das ist was früher die Mitte war. Nicht mit Argumenten, oh nein, denn sie haben keine. Sondern mit Hasstiraden und undemokratischer Hetze und Instrumentalisierung des neuen VS-Präsidenten. Was gleichzeitig sehr entlarvend war hinsichtlich der politischen Abhängigkeit unserer Justiz. Es ist ein Kampf gegen die einzige Opposition im Bundestag. Die 6 Jahre ohne jede Opposition waren ja auch viel gemütlicher. Und zu Kühnert - da kann ich nur zustimmen, der sollte sich schämen, anstatt jetzt seinen Schnabel wieder so weit aufzureißen. Das ist mehr als zynisch. Er hat doch ganz gezielt darauf hingearbeitet, die SPD ins Nirwana zu schicken, sogar direkt vor der Wahl noch mit seinen Enteignungs-Ideen. Die von Frau Nahles auch noch bestätigt wurden. Alles SPD-Gesichter sind inzwischen nur noch mit Negativem verbunden. Diese Partei ist und bleibt der Steigbügelhalter von Frau Merkel. Und solange der rosa Elefant im Raum stehen bleibt - auch wenn gerade kräftig von ihm abgelenkt wird - und die Türen sperrangelweit offen bleiben und dieses Land keine Entlastung erfährt, gibt es sowieso keinen Grund mehr, die ehemaligen Volksparteien zu wählen.

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Teutonengriller 04.06.2019, 07:48
33. Schäfer-Gümbel

ist doch der Prototyp der SPD , die niemand will. Mehrmals als Spitzenkandidat gescheitert, also nie gewählt wordenund trotzdem steckt der immer wieder den Kopf raus. Schon optisch das Symptom des Niedergangs. Kurzsichtig und träge

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lostandfound 04.06.2019, 07:49
34. Der Elefant steht im Raum

Und wieder will keiner von ihm sprechen. Denn das Thema ist eines, was auch die SPD spaltet. Aber darüber will keiner reden.

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Sachalin 04.06.2019, 07:49
35. Abstieg

Das ganze Rumgeeiere und die Salven von Worthülsen über Neuausrichtung, Neuanfang, Respekt erinnert fatal an die Zustandsbilder von Fussballvereinen im Abstiegsmodus. Nun ja, jetzt haben sie drei Runden vor Schluss mit nur noch theoretisch möglichem Klassenerhalt nochmals den schwierigen, aber bewährten Trainer geschasst und durch den Nachwuchstrainer, ergänzt mit weiteren Bewährten aus der Jugendarbeit, ersetzt. Die Erfahrung zeigt, dass dies auch nichts mehr nützt, wenn die Wurzeln verfault sind. Der Abstieg ist gewiss - in der Regel.

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stevens-82 04.06.2019, 07:49
36.

Was Sattelberger über Kühnert sagt, kann ich nur unterstreichen. Das Kühnert gegen die Neuauflage der GroKo gekämpft hat, war sein gutes Recht, vor allem nachdem die GroKo von der SPD vorher ausgeschlossen wurde. Er hat gekämpft, es wurde demokratisch entschieden und er hat verloren. Da wäre es guter Brauch und ein Zeichen von Solidarität gewesen sich diesem Votum zu beugen und nicht ständig querzuschießen. Kühnert, mit gerade mal 30 zum Idol der Parteilinken erhoben, hat maßgeblichen Anteil am schlechten Erscheinungsbild der SPD und am Sturz von Nahles. Natürlich auch die beiden älteren Herren Schulz und Gabriel, die beide ihre Chance hatten und es auch nicht besser konnten.
Jetzt wird wieder darüber diskutiert die SPD noch weiter nach links zu rücken als ob die Partei das nicht schon seit Jahren, quasi auf der Flucht vor der Union, die die sozialdemokratischen Themen für sich vereinnahmt hat, täte. Die Partei ist dabei immer schwächer geworden weil ihre Positionen zunehmend absurd wirken. Beispiel: "Respektrente", was zum Teufel spricht gegen eine Bedarfsprüfung wie im Koalitionsvertrag vereinbart statt mit der Gießkanne das Geld von Steuer- und Beitragszahlern zu verschleudern? Wenn man das dann noch ins Verhältnis zu anderen Ausgaben setzt wird es vollends absurd. In der ganzen Legislatur will die GroKo 3,5 Mrd. € für die Förderung Künstlicher Intelligenz ausgeben, die Respektrente soll allein im ersten Jahr 3,8 Mrd. kosten. Die SPD will sich hier verloren gegangene Wähler buchstäblich zurück kaufen, eine Taktik die bei der Einführung der Rente mit 63 schon nicht funktioniert hat. Was bitte spricht dafür, das es diesmal anders läuft?
Die SPD verliert nach links und rechts. Nach links an die Grünen nach rechts an die AfD. Der Sozialdemokratie geht es in vielen europäischen Ländern schlecht, es gibt aber auch Ausnahmen. So steht nach allen Umfragen ihre dänische Schwesterpartei vor einem Wahltriumph. Ein Grund dafür dürfte sein, dass sich die dänischen Sozialdemokraten für eine radikale Begrenzung der Zuwanderung aus nicht-westlichen Staaten einsetzen und Auffanglager außerhalb der EU befürworten. Was tut unsere SPD? Organisiert immer noch mehr Zuwanderung von Menschen, die auf dem deutschen Arbeitsmarkt nie und nimmer eine Chance haben, dafür aber von ihren ehemaligen Wählern dauerhaft alimentiert werden müssen und z.B. auf dem Wohnungsmarkt als neue Konkurrenten wahrgenommen werden. Vielleicht könnte sich die SPD bei deutlich besser dastehenden Schwesterparteien mal ansehen wie erfolgreiche Politik geht. Stattdessen steht sie sich mit ihrer ideologischen Borniertheit selbst im Weg.

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Claudius32 04.06.2019, 07:50
37. Zusammen ist besser als allein

Warum soll die Troika als Führungsspitze der SPD nicht eine gute Lösung sein? Wenn man die Aufgaben untereinander klug aufteilt, Spannungen nicht zwischen den Personen sondern zwischen guter Absicht und realistischer Umsetzungsmöglichkeit deutlicher macht, Ziele und Konflikte transparent werden, Gewinn und Verlust, Lust und Schmerz, bei anstehenden Entscheidungen öffentlich diskutiert, dann entsteht vielleicht wieder mehr Vertrauen bei Wählern und Unterstützern der SPD. Komplexe Probleme müssen aus unterschiedlichen Richtungen betrachtet werden, um dann eine angemessene Lösung zu finden. Daran scheitert aktuell vieles in der Politik und die Populisten mit ihren einfachen Lösungen nerven immer mehr.
Die SPD braucht die konstruktive Auseinandersetzung der Ideen und es ist vielleicht ein Weg, diese Diskussion in der Führungsspitze über verantwortliche Personen zu spiegeln..
Eine Frau/ein Mann mit Schwerpunkt Vision, ein Gegenpart der aufzeigt, was Folgen/ Konsequenzen sind und jemand der als Netzwerker abklopft, welche Verbündeten/ Unterstützer man national und international für die Vorhaben gewinnen kann.
Irgendwie so was wie Sturm/Angriff (immer nach vorne diskutieren, nicht ständig zurückschauen), Mittelfeld (kluge Ideen und Vorlagen), Abwehr ( schauen, dass dabei hinten nix anbrennt) Wenn die SPD nun noch Jürgen Klopp als Trainer für dieses Projekt „Wiederaufstieg“ gewinnen kann, sehe ich alle Chancen für ein glänzendes Comeback dieser großen Volkspartei..

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Verurteilt 04.06.2019, 07:51
38. Ist mir egal

Die Frau war vollkommen inkompetent, wurde nur nach Geschlecht gewählt im Sinne der Gender-gaga-Ideologie und wurde verdienter maßen abgestraft mit ihrem infantilen "Humor".

Wenn diese beiden Parteien nicht endlich Politik für Bürger machen, sondern sich um sich selbst drehen und ihr Wähler beleidigen mit solchem Personal braucht sie keiner mehr.

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MadamimadaM 04.06.2019, 07:51
39. Solidarisch

Die SPD sollte sich erst mal wieder mit seinen Anhängern solidarisieren. Das wäre mal ein guter Ansatz.

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