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Nach Niedersachsen-Wahl: Merkel sieht CDU nicht für Jamaika-Sondierungen geschwächt
DPA

Bei der Niedersachsen-Wahl hat die CDU ihr Ziel verfehlt - trotzdem sieht Kanzlerin Merkel die Union vor den Sondierungen im Bund nicht geschwächt. Sie gehe sehr selbstbewusst in die Jamaika-Gespräche, sagte die CDU-Chefin.

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GueMue 16.10.2017, 16:05
20. Es ist nicht so falsch

Merkel faellt wie fast jeder Kanzler vor ihr durch Entfremdung von eigener Partei. Das allerdings ist seit Oesterreich eher moeglich geworden. Die Karrieristen der CDU getrauen sich jetzt eher.
FDP ohne Merkelschwaeche gaebe es nicht, ebensowenig wie AFD. Sage mir mal einer die ernsthaften Aussagen der Besserwissergruenen? Keine reale Perspektive etwas zu bewegen.

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quadraginti 16.10.2017, 16:18
21. Nichtwähler zählen erst recht, wie man leicht einsieht.....

Zitat von beemef
Es sind eher dreiviertel, da auch die Nichtwähler sie nicht gewählt haben.
Das ständige Rumreden, die Nichwähler seien bedeutungslos, nervt.
Denn Nichtwähler sehen keinen Änderungsbedarf, sind also mit dem Bestehenden einverstanden.
40% Nichtwähler heißt also, dass 40% der Wahlberechtigten mit der Groko einverstanden waren.

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Schmatzer 16.10.2017, 16:20
22. Kann man so sehen

Der jubelnde Herr Weil wirkte im Morgenmagazin schon etwas verhaltener,
Rot-Grün wurde abgewählt, das ist Fakt. Die CDU hat ihr Wahlziel nicht erreicht, die Linken (wunderbar) sind nicht im Landtag, die Rechtspopulisten schon. Verweigert sich die FDP einer Ampel, kann Herr Weil -ein sympathischer Mensch- mit der gestutzten CDU eine große Koalition bilden und VW ist gerettet.

Ich sehe dieses Wahlergebnis unter den Aspekten einer Jamaikakoalition im Bund, die ich ablehne,, gleichwohl positiv.

Die Fundis der Grünen haben so richtig eine in die ...... bekommen, pardon Frau Nahles, haben eine wichtige Abfuhr erhalten.
Frau Göring-Eckhardt wollte ja schon den Altkommunisten Trittin nicht in der Verhandlungsgruppe der Grünen dabei haben, jetzt müssen die linken Kräfte der Grünen kurz treten, Die Realos um Kretschmann, Özdemir usw. konnt durch die Landtagswahlen beweisen: Überall dort wo die Grünen einen Realo-Kurs fahren, gewinnen sie, dort wo die Fundis wie der bayerische Hofreiter oder die saarländische Peters das sagen haben, verlieren sie. Das wird auch noch TSG zu spüren bekommen bei der nächsten Landtagswahl in Hessen, zumal Bouffier ja noch einmal antreten will.
Es wird Zeit, das die Fundis dies erkennen.
Robert Habeck und Boris Palmer wird das Ergebnis von Niedersachsen freuen.
Dieses Ergebnis der Niedersachsenwahl wird die Verhandlungen über die ungeliebte Jamaikaloalition nicht erschweren.
Und Herr Schulz meinte heute ja euphorisch, es gäbe eine neue linke Opposition im Bundestag!
(Welchen Beitrag hat er eigentlich geleistet? Herr Weil ließ ihn nur zweimal auftreten, er wußte warum!)

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philspector 16.10.2017, 16:23
23. Merkel kapiert wenig bis nix

Sie leidet an Wahrnehmungsvermögen. Erst die bundesweite Klatsche, jetzt noch einen obendrauf in NDS. Man muss auch nichts anders machen, die CDU ist nicht geschwächt, und die Erde ne Scheibe. Wohnungsnot, Pflegenotstand, Dieselvertuschung, Umweltziele, Energiewende, Griechenland, Altersarmut, Investitionsstau, es ist egal, die Liste ist unendlich. 25 % der Wahlberechtigten haben sie gewählt. Warum eigentlich? Und 75 % haben sie nicht gewählt, und Merkel macht trotzdem weiter so wie bisher. Und jetzt auch noch mit der FDP, das lässt nix Gutes ahnen.

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mymindisramblin' 16.10.2017, 16:26
24. Merkel

hätte noch nie „eine Position die ihr wichtig war“. Das Beste wäre jetzt ein Rücktritt, mitsamt ihrer ganzen Kamarilla, Altmaier, de Maizière, vdL und die ganze abgehalfterte Baggage die seit gefühlten Ewigkeiten die Ministerposten unter sich ausmachen. Dann Neuwahlen mit neuem Personal, das können ruhig unbekannte Leute aus der zweiten Reihe sein, der Wähler schreit doch geradezu nach einem Grund NICHT AfD wählen zu müssen. Mit einem echten Neuanfang könnte die CDU der AfD nochmal den Wind aus den Segeln nehmen. Ansonsten kann sich die AfD einfach passiv zurücklehnen und abwarten bis die Jamaica–Koalition platzt, meiner Meinung nach in spätestens 2 Jahren, um in den darauf folgenden Neuwahlen völlig ohne eigenes Zutun 20% oder mehr einzufahren. Da Merkel sich mit aller Kraft an ihren Posten Klammern wird, halte ich die zweite Option leider für wahrscheinlicher...

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donald! 16.10.2017, 16:27
25. Nicht zu fassen !

Zitat von demosthenes61
Sie sieht keine Fehler, keine Schwächung. Was muss passieren, bis sie endlich mal was sieht?! Von Natur aus blind und uneinsichtig. Wenn es schon in einer Demokratie schwierig ist, solch völlig uneinsichtige Personen abzuwählen, wie schwer ist es dann, einen Diktator loszuwerden?! Ich wünsche mir Neuwahlen dann ohne Merkel oder mit ihr,wo dann die CDU bei 20% landet.
´´Als zentrale Themen nannte Merkel nachhaltige soziale Sicherungssysteme, den Bereich Wirtschaft und Arbeit auch unter Berücksichtigung der Herausforderung der Digitalisierung sowie die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland. Weitere Punkte seien Familie, innere Sicherheit sowie die Bereiche Integration und Zuwanderung von Fachkräften´´.

Sagte Frau Merkel nach der Wahl nicht, sie wüsste nicht was sie anders machen müsste ? Das ist dann ja eine gute Basis für die Sondierungsgespräche - als ´´stärkste Kraft´´ (...)
Und was soll das ? Während der letzten 12 Jahre einschläfernder Vermerkelung ist keines der genannten Themen ernsthaft angegangen worden und nun tut sie so, als seien diese überraschend aktuell oder wie ?
Am besten ist ja ´´die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz D.´´. Lächerlich ... !
Eine (wiederholt) angeblich beabsichtigte Aufnahme der o. g. zentralen Themen während und nach drei Legislaturperioden ist an Dreistigkeit im Umgang mit dem (Wahl)volk nicht mehr zu überbieten ! Denn es ist bisher so gut wie nichts geschehen.

Das ist doch wirklich schon albern. Merkel hätte besser geschwiegen.

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Spr. 16.10.2017, 16:28
26. Merkel sieht nur, was sie sehen will!

Merkel konnte nach der Bundestagswahl ja auch keine Fehler in ihrer bisherigen Politik sehen und sieht deshalb auch keinerlei Grund, irgendetwas an ihrer Politik zu ändern. Weil Merkel nun mal unbedingt Bundeskanzlerin bleiben will und die "s"PD ihr den Gehorsam verweigert und in die Opposition gehen will, muss halt eine Schwampel her. Da versteht es sich doch von selbst, dass ein weiterer Wählerverlust bei einer Landtagswahl keinerlei Einfluss auf die von ihr gewollte nächste Regierung haben kann. Obwohl Merkel einen solchen Stimmenverlust umgehend als deutliche Abwahl der Landesregierung deuten würde, hätte es eine andere Partei als ihre eigene getroffen.

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kuac 16.10.2017, 16:33
27.

Zitat von Darwins Affe
.....2) Mich würde nicht wundern, wenn der Nachfolger von Herrn Drehhofer Jamaica platzen lässt und die CSU bei der konsekutiven Neuwahl bundesweit antritt.
Nachfolger will ja erst gar nicht verhandeln und lässt Seehofer den Vortritt. Dem Nachfolger fehlt der Mut dazu.

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kuac 16.10.2017, 16:36
28.

Zitat von philspector
Sie leidet an Wahrnehmungsvermögen. Erst die bundesweite Klatsche, jetzt noch einen obendrauf in NDS. Man muss auch nichts anders machen, die CDU ist nicht geschwächt, und die Erde ne Scheibe. Wohnungsnot, Pflegenotstand, Dieselvertuschung, Umweltziele, .....
Was wollen Sie machen? Niemand in der Union stellt die Führung von Merkel in Frage. Wo sind die Konkurrenten oder Konkurrentinnen?

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K-Mann 16.10.2017, 16:46
29. Immerhin:

Zitat von hackee1
Die SPD wird in diesem Land nur gewählt wenn auch der hinterletzte verstanden hat, dass die Union nichts aber auch gar nichts auf die Reihe bekommt.
Wenn selbst wir Niedersachsen das schon begriffen haben, ist schon ein großer Schritt in diese Richtung gemacht.
Meinen Landkreis (OS) muss ich davon leider ausnehmen, das wird dereinst das letzte gallische Dorf der Union sein... ;-)

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