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Nach Offensive auf Tripolis: Libyscher Regierungschef bei Merkel
Michele Tantussi/Getty Images

In Libyen eskalieren die Kämpfe zwischen den Truppen des abtrünnigen Generals Haftar und denen der international anerkannten Regierung von Fajes al-Sarraj. Der bat nun in Berlin um Unterstützung.

bernteone 08.05.2019, 04:39
1. Die deutschen werden sich hüten

die Libyeschen zu helfen oder auch nur zusagem zu machen , speziell der Amerika Freund Maas . Die Würfel sind gefallen . Die Amus und die Russen setzten ausnahmsweise mal suf die gleiche Personalie Hafta . Da wird Deutschland mit Sicherheit keine eigene Position beziehen . Libyen wird weiter dem Chaos überlassen , Gadhaffis Fluch für Europa . Sollte eine Wahrnung sein zu denken das man alles besser weiß und besser kann . Gadhaffi war ein übler Zeitgenosse , wie die meisten in der Region , aber er hatte den Laden unter kontrolle . Nach Intervention der USA und der EU Chaos und Krieg und Terror wie überall wo man sich von außen einmischt .

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koch-51 08.05.2019, 08:13
2. Revision angesagt

Angela Merkel muss ihre bisherige Unterstützung der offiziellen libyschen Regierung revidieren und zwar aus zwei Gründen: Zum Ersten unterstützt Frankreich General Haftar, der die Regierung stürzen will. Danach haben wir uns zu richten. Zum Zweiten würden wir, wenn wir weiter die Libysche Regierung unterstützen, uns damit auf die Seite der rechtspopulistischen Regierung Italiens und damit gegen Macron stellen, das geht nicht. Interessant ist, dass die italienischen Rechtspopulisten nun auch das Gespräch mit Haftar suchen, ein deutliches Zeichen dafür, dass auch die EU insgesamt auf die französische Linie einzuschwenken beginnt, Frankreich ist eben nun einmal die Führungsmacht der EU. Um in Ölinteressen "zu übersetzen": Total (Frankreich) schlägt ENI (Italien) aus dem libyschen Spielfeld.

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