Forum: Politik
Nach Olympia: Nordkorea zu Gesprächen mit USA bereit
REUTERS

Präsidenten-Tochter Ivanka Trump reiste ohne ein Treffen mit der nordkoreanischen Delegation zurück in die USA. Pjöngjang zeigt sich trotzdem gesprächsbereit. Südkorea warnt vor zu hohen Erwartungen.

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eckawol 26.02.2018, 11:46
1. Südkorea :Erwartungen auf beiden Seiten eindämmen

Die vielen Versuche der Annäherung in den vergangenen Dekaden führen zwangsläufig zu der Südkoreanischen Aufforderung, die Erwartungen einzudämmen. Aber die Aussage ,
"Es ist wichtig, dass diese Gespräche schnell zustande kommen", zeigt, dass ein konstruktives Element in Fragen der Annäherung beider Staaten aufkommt.

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nn280 26.02.2018, 11:54
2. Nein, Trump will den Atomkrieg.

Er glaubt, ein regionaler Vernichtungsschlag gegen Nordkorea sei das beste Mittel und will diese "Stufe 2" jetzt auslösen.
In Deutschland glauben daran auch viele und hoffen, das Problem Putin könne so gleich mit erledigt werden.
Und Trump hat ja auch gefragt, warum Amerika seine Atomwaffen nicht längst eingesetzt hat, dann wären in der Vergangenheit nicht so viele Kriege (alle eigentlich) verloren worden.
Und mit Trump klappt das auch!
Letztlich war das dann auch das letzte Spiegel-Forum!

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Planquadrat 26.02.2018, 11:57
3. Fakt ist

doch, dass Kim Jong-un intelligent genug ist um zu wissen, dass eine Öffnung des Landes unweigerlich zum Verlust seiner Macht führen würde. Denn sobald den Menschen klar würde, dass sie doch nicht im Paradies ihres geliebten Führers leben, werden sie revoltieren.
Was dann passiert haben 1990 auch andere Staaten erleben dürfen.
Von daher wird Kim seine Spielchen weiter spielen und versuchen das Land weiter unter Druck zu halten..

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Beat Adler 26.02.2018, 12:12
4. Moon zog die rote Linie: Atomwaffenfreies Korea.

Moon zog die rote Linie: Atomwaffenfreies Korea.

Solange der Norden keinerlei Bereitschaft zur Abruestung seiner Atromwaffen erkennen laesst, wird es nicht zu Gespraechen kommen.

Es wird eher so kommen, dass Suedkorea mit eigenen Atomwaffen nachruestet. Das kann niemand, wirklich niemand verhindern. Das wird China und Russland, die unmittelbaren Nachbarn, gar nicht erfreuen. Sie werden den Norden zur Abruestung zwingen.
mfG Beat

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micromiller 26.02.2018, 12:16
5. Das Resultat einer Wiedervereinigung

wäre ein blockfreies, gut bewaffnetes High Tech Korea! Selbstverständlich passt das nicht in die imperiale Gedankenwelt der drei Großen und Japans. Die Koreaner sollten ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und versuchen ein unabhängiges, freies Korea für die Koreaner zu schaffen.

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yasieda 26.02.2018, 12:17
6. Ich wünsche echt, dass die Leute da einfach in Frieden leben können

Das "nordkoreanische Raketenprogramm" besteht hauptsächlich im internationalen Zusammenkaufen ausgedienter Raketenteile. Diese werden im wahrsten Sinne des Wortes mit Bastelkleber zusammengehalten. Der Abschuss dieser Raketen ist mehr ein Feuerwerk als eine Bedrohung. Ein Großteil der Armeefahrzeuge fährt mit Holzvergaser. Die Armee ist mehr eine "Arbeitskolonne" als eine militärische Macht. Wie weit das Atomprogramm fortgeschritten ist ist das Einzige was Experten schwer beurteilen können.
Wenn die Nordkoreaner auf die Raketenspiele verzichten könnten, könnten sie wohl ne Menge Devisen sparen und sinnvoller ihre Gesellschaft entwickeln.
Das die Amis in Nordkorea einmarschieren halte ich für ausgeschlossen, das würde sofort von China und Russland beantwortet werden.

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sr.pablo 26.02.2018, 12:29
7. Das ist ja sehr freundlich...

von Nordkorea, sich zu Gesprächen mit den USA herabzulassen. Kim blufft nur, der hat keine Raketen auf denen er Atomsprengköpfe um die halbe Welt schicken kann. Auch muss unter allen Umständen verhindert werden, dass er in Besitzt solcher Waffen kommt.

Die gespielte Annäherung und das ganze Gelaber ist nur um Zeit zu schinden. Wenn er erst einmal einsatzbereite Raketen hat, wird er die gesamte Region und sein eigenes Volk noch intensiver terrorisieren. Also hoffentlich kommen die Amis bald mal in die Gänge! Die Forschungs- und Militäranlagen müssen dringend und nachhaltig platt gebombt werden!

Das System Kim kann nur abgeschottet überleben. Eine Öffnung ist und bleibt ausgeschlossen, weil das wenigstens mittelfristig sein Untergang wäre, bzw. dass seiner Familiendiktatur.

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ostborn 26.02.2018, 12:54
8. Eben deshalb

Zitat von Planquadrat
doch, dass Kim Jong-un intelligent genug ist um zu wissen, dass eine Öffnung des Landes unweigerlich zum Verlust seiner Macht führen würde. Denn sobald den Menschen klar würde, dass sie doch nicht im Paradies ihres geliebten Führers leben, werden sie revoltieren. Was dann passiert haben 1990 auch andere Staaten erleben dürfen. Von daher wird Kim seine Spielchen weiter spielen und versuchen das Land weiter unter Druck zu halten..
Wenn die 24 Mio. Nord-Koreaner die große Wanderung in den goldenen Süden beginnen, dann ist das das Ende Süd-Koreas.
Sollte das der Plan Kim Jong-un's sein? In Deutschland hat diese Strategie ja auch geklappt.

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StefanXX 26.02.2018, 13:00
9. Ein bisschen zu einfach und einseitig

Zitat von sr.pablo
von Nordkorea, sich zu Gesprächen mit den USA herabzulassen. Kim blufft nur, der hat keine Raketen auf denen er Atomsprengköpfe um die halbe Welt schicken kann. Auch muss unter allen Umständen verhindert werden, dass er in Besitzt solcher Waffen kommt. Die gespielte Annäherung und das ganze Gelaber ist nur um Zeit zu schinden. Wenn er erst einmal einsatzbereite Raketen hat, wird er die gesamte Region und sein eigenes Volk noch intensiver terrorisieren. Also hoffentlich kommen die Amis bald mal in die Gänge! Die Forschungs- und Militäranlagen müssen dringend und nachhaltig platt gebombt werden! Das System Kim kann nur abgeschottet überleben. Eine Öffnung ist und bleibt ausgeschlossen, weil das wenigstens mittelfristig sein Untergang wäre, bzw. dass seiner Familiendiktatur.
Dass Kim Jong-Un ein schlimmer Diktator ist, darüber besteht für wohl überwältigende Einigkeit.

Aber ich war ehrlich gesagt von der Reaktion des Westens auf das Gesprächsangebot von Ihm enttäuscht. Was ist so schlimm daran sich einfach mal zu treffen und miteinander zu reden? Deshalb werden seine Raketen bestimmt weder früher noch später fertig, das ist völlig unabhängig davon. Stattdessen kam vom Westen nur "Ja man müsse sich beraten bla bla" und es wurden wieder Bedingungen für ein Gespräch aufgestellt. Warum es so schlimm sein soll einfach nur mal miteinander zu reden, konnte mir hier bisher noch niemand erklären. Und diejenigen, die jetzt was von gespielter Annäherung reden, wären doch die ersten gewesen, die ebenso gestänkert hätten wenn er kein Gesprächsangebot ausgesprochen hätte. Frei nach dem Motto "Seht her, nicht mal die Chance Olympia nutzt er für einen Dialog".

Mir drängt sich da mittlerweile der Verdacht auf, dass auch der Westen gar nicht an einer Entspannung der Lage - zumindest unter Kim Jong-Un - interessiert ist. Seit den letzten 2 Wochen ist der Schwarze Peter in diesem Spiel auf jeden Fall nicht nur noch ausschließlich bei Kim Jong-Un, sondern auch ein kleines bisschen in Richtung Westen gewandert.

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