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Nach Rechtsextremismus-Verdacht: Umstrittener BND-Ausbilder darf weiter lehren
DPA

Wegen eines umstrittenen Buches prüfte der BND dienstrechtliche Maßnahmen gegen einen Ausbilder. Nach SPIEGEL-Informationen konnte ein Gutachter kein Dienstvergehen feststellen. Nun erwägt der Professor juristische Schritte.

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simonweber1 15.03.2019, 17:43
1. Ich

hoffe Herr Wagener ist erfolgreich in seinem Klageverfahren. Vielleicht lernen Politiker ja nun endlich einmal, dass nicht jede These jedes Buch, dass Ihnen nicht gefällt rechtslastig sein muss. Es ist inzwischen eine riesengroße Unsitte geworden Menschen vorschnell Rechtslastigkeit, Fremdenfeindlichkeit usw, vorzuwerfen. Hierdurch wird der persönliche Ruf eines Schriftstellers, Journalisten, oder anderen Andersdenkenden in leichtfertigster Weise geschädigt. Wagener ist leider kein Einzelfall und auch nicht der Erste der dämonisiert wurde.

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bigroyaleddi 15.03.2019, 17:54
2. Falls dieser Prof tatsächlich rechtes Gedankengut

verbreitet, dann ist ganz sicher von seiten des Arbeitgebers und auch der Leser zu prüfen, ob es sich da um unerwünschte und gefährliche Propaganda handelt. Gerade in einem so subtilen Umfeld ist die genaue Prüfung mehr als ein muß. Auch wenn das diesem Prof nicht passt, hat er die Konsequenzen zu tragen.

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simonweber1 15.03.2019, 18:02
3. Welche

Zitat von bigroyaleddi
verbreitet, dann ist ganz sicher von seiten des Arbeitgebers und auch der Leser zu prüfen, ob es sich da um unerwünschte und gefährliche Propaganda handelt. Gerade in einem so subtilen Umfeld ist die genaue Prüfung mehr als ein muß. Auch wenn das diesem Prof nicht passt, hat er die Konsequenzen zu tragen.
Konsequenzen soll der Mann denn tragen. Dienstrechtlich hat er sich laut Bericht nichts zu schulden kommen lassen. Finden Sie es in Ordnung wenn "Hysteriker" die hinter jeden Pubs einen Rechtsradikalen sehen, den Ruf eines Menschen dermaßen schnell nachhaltig beschädigen?

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gammoncrack 15.03.2019, 18:11
4. Aber Sie haben leider nicht verstanden,

Zitat von bigroyaleddi
verbreitet, dann ist ganz sicher von seiten des Arbeitgebers und auch der Leser zu prüfen, ob es sich da um unerwünschte und gefährliche Propaganda handelt. Gerade in einem so subtilen Umfeld ist die genaue Prüfung mehr als ein muß. Auch wenn das diesem Prof nicht passt, hat er die Konsequenzen zu tragen.
dass die Untersuchung selbst ja überhaupt nicht das Problem ist. Selbst von dem Autor selbst auch nicht.

Das Problem ist nun einmal, dass diese Untersuchung öffentlich gemacht wurde. Dadurch hat man, inzwischen widerlegt, der Öffentlichkeit suggeriert, dass der Verfasser rechtsradikales Gedankengut verbreite.

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Captain Apollo 15.03.2019, 18:13
5. Ich vermisse den Inhalt des Artikels

Der Artikel enthält keinen Hinweis auf eine rechtsextreme Gesinnung des Professors. Was war denn nun so schlimm? Oder genügt schon die Feststellung, das Grenzen geschützt werden müssen, um (in Deutschland) als gefährlicher Regimekritiker zu gelten?

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hans-hermann_lensing 15.03.2019, 18:20
6. Meinungsfreiheit

Auch gegen etwas sein ist Teil der Meinungsfreiheit. Das müssen auch die politisch links stehenden Kräfte wie Frau Merkel und ihre Freunde akzeptieren.

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Darwins Affe 15.03.2019, 18:21
7. Social-Credit-System

1) Ist Deutschland schon wieder soweit? Nach 2 schrecklichen Diktaturen soll jetzt anscheinend unter pseudo-demokratischem Mäntelchen wieder die Meinungsfreiheit gekappt werden.
2) Warum führt ihr nicht offiziell ein Sozial-Kredit-System nach chinesischem Vorbild ein? Dann weiss zumindest jeder Bürger, wie er handeln und was er sagen darf.

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ernstmoritzarndt 15.03.2019, 18:23
8. Da kann es nur einen Kommentar geben: Gesinnungs-TÜV!

Berufsverbotsdiskussion aus der anderen Richtung. Wenn in den 70'er Jahren jeder vermeintlich linke Text unter die Lupe, Verzeihung, unter das Mikroskop des GesinnungsTÜV kam - erfolgt das nun von linker Seite. Da kann man nur eines Rufen: Waidmannsheil!

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aufreger1970 15.03.2019, 18:25
9. Der Klassiker!

Meinungen, Äußerungen und auch Veröffentlichungen, egal von wem, die nicht der Rot-Grünen-Ideologie entsprechen, werden, selbst obwohl es die Wahrheit ist, sofort unter den Verdacht des Rechtsextremismus gestellt!
Fleischhauer musste sich sogar dafür rechtfertigen auf einer Geburtstagsfeier gewesen zu sein, ohne sich vorher die Gästeliste geben zu lassen und alle Gäste vorher durch den Verfassungsschutz überprüfen zu lassen. Da wurde dann sogar der Arbeitgeber darüber informiert! Linkes Denunziantentum!
In was für einem kranken Land leben wir?

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