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Nach Rückkehr von Bannon: Breitbart bläst zur Attacke gegen Trump
DPA

Stephen Bannon ist zurück bei Breitbart: Nachdem Trumps Chefstratege das Weiße Haus verlassen musste, schloss er sich erneut dem ultrarechten Portal an. Plötzlich hagelt es dort Kritik an Trump. Zufall?

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Bueckstueck 23.08.2017, 00:19
20.

Zitat von alfredjosef
Nein, das ist keine Änderung der Haltung von Breitbart. Es war schon immer deren Linie (und auch die von Bannon), das amerikanische Imperium zu beenden, die Kriege in weit entfernten Drittweltstaaten einzustellen und die Jungs heimzuholen. Nur - bis vor ein paar Wochen war das doch auch die Idee Trumps. aj
Nein, die Breitbartfaschisten wollen in erster Linie die Verfassung abreissen und ihren faschistischen Staat auf den Trümmern errichten.

Sie glaubten in Trump einen dummen Erfüllungsgehilfen zu haben, was im Grunde zwar stimmte, aber da Trump schon jetzt eine lame duck ist die nur noch von Skandal zu Skandal taumelt und wohl noch dieses Jahr auf die eine oder andere Weise aus dem Amt scheidet und obendrein ihren Mann im weissen Haus, Bannon, abgesägt hat, hat man realisiert das dieses Pferd längst tot ist und man von vorne beginnen muss. Da kann man Trumps Abgang genau so gut beschleunigen - und wenn es nur aus Rache ist.

Ich finds gut, wenn die Faschos den Fascho aus dem oval office helfen, dann kommt nach ihm mit Pence zwar ein verblendeter ultrakonservativer Christ, aber der Typ glaubt wenigstens an Dinge - auch wenn sie zwischen falsch und saudumm oszilieren - und es besteht daher die Chance trotz allem mit ihm einen Diskurs zu haben. Trump glaubt nur an Trump.

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sola bona 23.08.2017, 00:30
21. Bann ist nicht weg vom Fenster.

Er wird weiterhin Einfluss auf Trump ausüben, aber nicht im öffentlichen, ausgeleuchteten Raum, sondern das wird ab jetzt versteckt und im Geheimen gemacht, was viel gefährlicher sein kann. Im Dunkeln ist gut munkeln.

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desertking 23.08.2017, 00:47
22.

Wer sich mit Gestalten wie Bannon einlässt, der muss dann eben die Konsequenzen tragen. Menschen wie er sind ja nicht umsonst mit ihren wirren Ideen am Rande der Gesellschaft. Sowas bringt eine gewisse Niedertracht und Anstandslosigkeit mit sich. Da ist man sich selbst immer noch am nächsten. Man schaue in die AfD. Da ist der gleiche asoziale Menschenschlag am Werk.

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St.Baphomet 23.08.2017, 01:08
23. Liebe Leute

wen zum Teufel interessiert Breitbart?
Oder Breitbart News?
Oder Breitbart Fake-News?
Wichtig ist doch nur was dieser Idiot von US-Präsident gerade neues verbockt und dass dies den Rest des Planeten nicht in den Ruin reißt.
Warten wir einfach bis er weg ist, ist nur eine Frage der Zeit.
Dann ist der Mann definitiv Geschichte.
Knapp 4 Jahre noch dann isser weg.
Kann nur besser werden.
Oder nicht?

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1591 23.08.2017, 01:08
24. mal ne frage

Was mich immer wieder wundert ist das Breitbart unter Neo-Nazis und white supremacists so beliebt sein soll, wo es doch von dem jüdischen Andrew Breitbart gegründet wurde?. Und dieser soll dann den white supremacist Stephen Bannon eingestellt haben?.

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doutdes 23.08.2017, 01:19
25. Aufeinanderangewiesen

Der eine -Bannon -will den" administrativen Staat" abschaffen und interpretiert die US-Verfassung als Beleg für die Vorherrschaft des evangelikalen Weißen Mannes . Der andere -Trump - hat überhaupt keine Vorstellungen ,was ggf.zu tun ist .Er ist als maligner Narzisst vollauf mit seiner "Einmaligkeit "beschäftigt . Beide brauchen sie die Dumpfbacken der amerikanischen Gesellschaft ,auch in der GOP reichlich vorhanden .

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infam 23.08.2017, 03:43
26. den eigenen Käse

auch noch glauben ist schon sehr anstrengend gerade wenn der Wahrheitsgehalt so gering ist. SPON schafft das aber hier wieder gewohnt hervorragend....
Und bitte immer schön zensieren ....

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maxbee 23.08.2017, 04:07
27.

Zitat von jo.meier
Es könnte doch die Möglichkeit bestehen, dass Bannon und Trump sich deshalb ab jetzt gegenseitig beharken, damit nach aussen der Anschein geweckt wird, Trump hätte sich vom Rechten Bannon losgesagt. Das würde seine Kritiker teilweise beruhigen. Und abends schreiben die beiden dann gemeinsam Breitbart-Artikel und rauchen eine zusammen.
Eine sehr schlaue Strategie, die Sie sich hier ausgedacht haben. Trump macht das Gegenteil von dem, was er zuvor und Bannon noch immer vertritt um den Anschein(!) einer Gegenerschaft zu erwecken. Fragt sich nur, was damit bezweckt werden soll.
Im Ernst: Wenn Trump die gegenteilige Politik praktiziert, die Bannon vertritt, dann handelt es wohl kaum um den bloßen Anschein einer Gegnerschaft.

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maxbee 23.08.2017, 04:26
28.

"Bannons Rachefeldzug" - so sieht die infantile Betrachtungsweise politischer Gegensätze seitens heutiger Journalisten aus! Dabei liegen die richtigen Schlussfolgerungen auf der Hand - zumindest wenn man in logischen Kategorien zu denken in der Lage ist: Trump hat Bannon nicht gefeuert, wie dessen Gegner schadenfreudig verkündeten, vielmehr hat dieser mit seinem freiwilligen Abgang die Konsequenz aus Trumps Politik der 180°-Wendungen gezogen, weil er mit dessen Kehrtwendungen in keiner Weise einverstanden ist. Konsequenterweise kritisiert er diese nun in seiner Online-Plattform.

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maxbee 23.08.2017, 04:59
29.

Was ist denn das für ein Nonsens! Trumps Strategiewechsel in punkto Afghanistan ist real und damit zweifelsfrei. Statt wie versprochen die US-Army abzuziehen schickt er noch mehr Soldaten hin. Um das glaubwürdig zu machen braucht er kein Bauernopfer Bannon. Vielmehr ist Bannons Abgang die logische Konsequenz von dessen ablehnender Haltung gegenüber Trumps Strategiewechsel. Womit auch klar ist, dass nicht Trump Bannon gefeuert hat, sondern dieser nicht länger bereit war in einer Regierung mitzuarbeiten, die in Grundsatzfragen eine gegensätzliche Politk praktiziert.
Mit Bannons Abgang droht Trump die Unterstützung all derer zu verlieren, welche die politischen Positionen Bannons teilen. Deshalb hätte Trump lieber einen zum Schweigen verdammten Bannon in seiner Regierung gehalten.

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