Forum: Politik
Nach Stimmzettel-Chaos: Köln verschiebt Oberbürgermeister-Wahl
DPA

Am 13. September sollten die Kölner einen neuen Oberbürgermeister wählen - doch die Abstimmung muss verschoben werden. Der Grund: die Buchstabengröße auf den bereits ausgelieferten Stimmzetteln.

Seite 4 von 5
rambazamba1968 03.09.2015, 11:10
30. Genehmigung

In Deutschland benötigt man für jeden blödsinn eine Genehmigung. Aber ein Stimmzettel kann einfach mittendrin als ungültig erklärt werden.

Das Schlimme ist, dass einige das vorläufige Ergebnis (50000 Stimmen der Briefwahl) der parteilosen Reker nicht hinnehmen wollten und so den Stimmzettel gekippt haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forumgehts? 03.09.2015, 11:33
31. Klappt

in diesem unserem Schland noch irgend etwas (Positives) auf irgend einem Gebiet, wenn die Politik/öffentliche Verwaltung ihre Finger im Spiel hat? Wer etwas weiss, bitte melden, denn der Arzt hat für das Wachstum meines diesbezüglichen Zynismus leider eine günstige Prognose abgegeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iluminar 03.09.2015, 11:46
32. Hä...

Zitat von jufo
Liebe Kölner Es gibt so viele Pannen in Eurer Stadt. Schön das SPON die aktuelle Panne überhaupt noch erwähnt :-) Herzliche Grüße aus Düsseldorf
Wo liegt das eigentlich, das Düsseldorf? In der Altmark?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bild-leser 03.09.2015, 12:37
33.

Zitat von diefreiheitdermeinung
Ein Land, das zu reich ist und anscheinend keine ANDEREN Probleme hat.
Das Problem ist leider ein ernsthaftes. Wenn in der öffentlichen Verwaltung Mitarbeiter sitzen, die ganz offensichtlich bereit sind, Wahlen zugunsten einer Partei (in diesem Fall zugunsten der SPD) zu manipulieren, so muss man sich tatsächlich Gedanken und Sorgen um die Demokratie machen. Letztlich erübrigt das ja die gesamte Wahl, wenn von vornherein missliebige Kandidaten (in diesem Fall Frau Reker, unterstützt von Grünen und CDU) entscheidend benachteiligt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mindrock 03.09.2015, 13:19
34. Schlittenfahren

Zitat von bild-leser
Das Problem ist leider ein ernsthaftes. Wenn in der öffentlichen Verwaltung Mitarbeiter sitzen, die ganz offensichtlich bereit sind, Wahlen zugunsten einer Partei (in diesem Fall zugunsten der SPD) zu manipulieren, so muss man sich tatsächlich Gedanken und Sorgen um die Demokratie machen. Letztlich erübrigt das ja die gesamte Wahl, wenn von vornherein missliebige Kandidaten (in diesem Fall Frau Reker, unterstützt von Grünen und CDU) entscheidend benachteiligt werden.
Der Verwaltung ist es doch vollkommen egal, wer unter ihr Bürgermeister ist.
Seitdem es keine Stadtdirektoren mehr gibt, haben die Verwaltungen doch ein unsägliches Eigenleben entwickelt, welches sich jetzt nach und nach immer deutlicher zeigt.
Mit den überforderten Bürgermeistern fahren die doch nach Belieben Schlitten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bild-leser 03.09.2015, 13:35
35.

Zitat von Mindrock
Der Verwaltung ist es doch vollkommen egal, wer unter ihr Bürgermeister ist. Seitdem es keine Stadtdirektoren mehr gibt, haben die Verwaltungen doch ein unsägliches Eigenleben entwickelt, welches sich jetzt nach und nach immer deutlicher zeigt. Mit den überforderten Bürgermeistern fahren die doch nach Belieben Schlitten.
Das ist ein Irrtum. Die Parteien (vor allem die dominierende SPD) haben sich die Rathäuser der Großstädte zu ihrer Beute gemacht und befördern dort die beruflichen Karrieren. Ohne Parteizugehörigkeit läuft fast nichts. Köln scheint ein besonders schlimmes Beispiel zu sein; der verantwortliche leitende Mitarbeiter im Wahlamt wusste natürlich genau, dass er die Wahl mit dem Layout des Stimmzettels manipulieren kann und wähnte sich im Parteiinteresse vermutlich als besonders clever und gewiefter Stratege. Der Vorgang macht deutlich, dass das Rathaus in Köln dringend eine parteilose Bürgermeisterin oder einen parteilosen Bürgermeister braucht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
a1001 03.09.2015, 14:48
36.

Zitat von janix_
hätte einfach früher nicht wiedergewählt werden dürfen (Rodenkirchen-Wahlzettel), doch die SPD wollte ihn durchdrücken. Jetzt weiß man wieder, wieso. - Ich hoffe, dass Köln hieraus die Kraft zieht, sich zu erneuern. Der nüchternen Frau .....
Bitte nicht vergessen, dass auch andere Parteibücher in der Stadtverwaltung sitzen und Frau Reker (auf einem sehr grünen Ticket) als Dezernentin eine Führungsperson dieser Stadtverwaltung ist!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
a1001 03.09.2015, 14:53
37. Also echt mal!

Zitat von bild-leser
Das Problem ist leider ein ernsthaftes. Wenn in der öffentlichen Verwaltung Mitarbeiter sitzen, die ganz offensichtlich bereit sind, Wahlen zugunsten einer Partei (in diesem Fall zugunsten der SPD) zu manipulieren, so muss man sich tatsächlich Gedanken und Sorgen um die Demokratie machen. Letztlich erübrigt das ja die gesamte Wahl, wenn von vornherein missliebige Kandidaten (in diesem Fall Frau Reker, unterstützt von Grünen und CDU) entscheidend benachteiligt werden.
Entscheidend benachteiligt... Frau Reker ist doch nicht vom Zettel gestrichen worden!

Vielleicht sollte ja auch "Der PARTEI" unter die Arme gegriffen werden, da diese ja besonders groß auf dem Zettel stand.

Sie haben übrigens die FDP und Deine Freunde vergessen. Dann auch bitte alle Abhängigkeiten der unabhängigen Kandidatin auflisten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hurzi.hurzel 03.09.2015, 15:21
38.

Sollte man als aufgeklärter Bürger nicht schon vor dem Urnengang wissen wen man wählt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_vogel 03.09.2015, 16:05
39. Falsch

Zitat von bild-leser
Das ist ein Irrtum. Die Parteien (vor allem die dominierende SPD) haben sich die Rathäuser der Großstädte zu ihrer Beute gemacht und befördern dort die beruflichen Karrieren. Ohne Parteizugehörigkeit läuft fast nichts. Köln scheint ein besonders schlimmes Beispiel zu sein; der verantwortliche leitende Mitarbeiter im Wahlamt wusste natürlich genau, dass er die Wahl mit dem Layout des Stimmzettels manipulieren kann und wähnte sich im Parteiinteresse vermutlich als besonders clever und gewiefter Stratege. Der Vorgang macht deutlich, dass das Rathaus in Köln dringend eine parteilose Bürgermeisterin oder einen parteilosen Bürgermeister braucht.
Ich lebe in Köln und was diese Stadt braucht, ist sicher nicht einen "freien" Bürgermeister/in, wir brauchen einen Bürgermeister/in der die Probleme angeht. Egal, ob SPD, CDU, GRÜNE, FDP oder "frei". Wir hatten so einen Bürgermeister mal, nur leider zu früh verstorben (Harry Blum - CDU). Danach gab es nur noch Nichtskönner: Schramma und Roters!

Im Übrigen steht auf dem Wahlzettel nicht nur die SPD als Partei und nach meiner Information wurden diese Art von Wahlzetteln auch bei früheren Wahlen benutzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 5