Forum: Politik
Nach Telefonat mit Merkel: London hält Brexit-Gespräche für zum Scheitern verurteilt
Dan Kitwood/Getty Images

Sind die Verhandlungen über einen geregelten EU-Austritt Großbritanniens am Ende? London glaubt nach einem Telefonat zwischen Boris Johnson und Angela Merkel offenbar nicht mehr an ihr Gelingen.

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pietschko 08.10.2019, 17:34
140.

Zitat von Schartin Mulz
haben sich damals mit großer Mehrheit für den Beitritt entschieden. Dass SIe jetzt Vorbehalte von DeGaulle, der sicher kein Interesse an einem internen EWG-Konkurrenten von der Bedeutung GBs hatte, anführen, ist doch albern. Udn wollen SIe behauopten, dass DIE Briten weiter von UNSEREN Vorstellungen entfernt sind als DIE Polen oder DIE Ungarn? Oder auch DIE Portugiesen, die sich zuletzt erfolgreich vom EU-Spardiktat befreit haben? Wenn wir die EU als ein Vereintes Europa sehen, in dem alle exakt dasselbe denken, dann ist es schon gescheitert. Was soll es sein, worauf es DEN Europäern ankommt? Das sind doch Phrasen.
naja, wenn sie sich doch damals für einen beitritt entschieden haben, warum hat man dann jetzt noch einmal abstimmen lassen? im rechten sprech: abstimmen, bis das ergebnis passt?
jedes starke mitglied macht die gemeinschaft stark. sonst hätte fr einem gemeinsamen markt mit d nie zugestimmt. und vergessen sie nicht i.
in vielen bereich sind die briten einfach anders. das kann schön sein, aber man muss dann trotzdem kompromisse finden.
und was sie von portugal erzählen, die regierung hat das spardiktat abgemildert. es wird immer noch viel gespart und die schulden werden langsam zurücgeführt. übrigens mit willen der nördlichen eu länder. denn die einsicht kam irgendwann.
niemand soll das gleich denken, aber die grundwerte sollten gleich sein. und dazu zählt eben auch, für die union einzustehen, auch finanziell.

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snruebes 08.10.2019, 17:37
141. Grundschulniveau

Zitat von timtimtam
Die EU zu mindestens 50% schuld? In welchem Paralleluniversum? UK wollte raus. UK will raus. UK will aber dies jenes alles.... UK will die Kontrolle zurück über ihre Grenze, aber will selbst nicht verantwortlich sein für die Grenze in Nordirland. Soll Irland dem UK beitreten? UK ist nix Chef im Ring. UK nix hat zu machen Ansage so läuft oder nix... Vielleicht verstehen Sie so besser. UK nix gut in diese Sache. UK selbst 100% schuld sein... Ok?
Ihre Antwort ist leider nicht mein Niveau - schönen Tag noch!

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snruebes 08.10.2019, 17:39
142. Argumente Fehlanzeige!

Zitat von frenchie3
Zitat: "Hier geht es um Macht und die EU ist zumindest zu 50% Prozent mit schuldig an dem Desaster - die Briten sollen mir allen Mitteln gezwungen werden, so schlecht wie möglich aus der EU rauszukommen...". Wenn es schon Leute nicht raffen die die Möglichkeit haben etwas anderes als die Sun zu lesen. Vorschlag: lesen Sie Bild, selbst da steht weniger Blödsinn drin als in Ihrem Post
Mehr Argumente haben sie nicht? Traurig!

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snruebes 08.10.2019, 17:45
143.

Zitat von unglaublich_ungläubig
So ein Unfug. Das UK ist kein Schengen-Mitglied und war von der Nicht-Grenzschließung (es war keine Grenzöffnung, die Grenze war und ist offen!) nicht betroffen. Nur nationalistisch-fremdenfeindliche Kleingeister schaffen es, sich ihr Weltbild so zurechtzubiegen, dass "Frau Merkel schuld ist". Was hätte euch denn vorgeschwebt, Bundeswehr und Schießbefehl? So bekloppt kann man doch eigentlich gar nicht sein, nicht mal wenn man sein Kreuz bei gewissen Parteien macht. Als jemand, der lange genug im UK gelebt hat und dort viele Freunde hat, kann ich Ihnen versichern, dass es schon immer eine große Bevölkerungsgruppe gab, die nicht EU-Mitglied sein wollte. Da musste niemand von außen etwas auslösen. Es hat gereicht, dass ein paar Nationalisten mehr mobilisiert werden konnten und ein paar Internationalisten zu viel zu Hause geblieben sind. Und nur, um das zur Sicherheit auch noch einmal festzustellen: niemand, absolut niemand, zwingt das UK, in der EU zu bleiben. Sie können jederzeit erklären, dass sie ab sofort nicht mehr Mitglied sind. Nur gibt's dann eben keine Bonbons mehr, denn die sind nur für Mitglieder, und das goutiert nicht. Die EU hat sich sehr geduldig gezeigt und Möglichkeiten und Spielräume eröffnet, wie dem UK ein Austritt ohne Schmerzen und ohne Bürgerkrieg gelingen kann, aber dem trotzigen Kind BJ und seiner Entourage passt das nicht. Das ist nicht unser Problem. Unser "Problem" (nein, unser Fokus) ist unser Mitglied Irland, und zu ihm und unseren Grundwerten (wir wollen nicht, dass Menschen an dieser bescheuerten Grenze sterben!) sollten wir stehen. Nur deshalb, ausschließlich deshalb, reden wir mit den Brexit-Spinnern überhaupt noch! Frau Merkel ist es zu danken, dass sie sich die Zeit und die Nerven genommen hat, mit BJ zu telefonieren und es ihm alles gutmütig und geduldig, wie es ihre Art ist, noch einmal auseinanderzuschrauben. Er wird es ihr danken, indem er eine Dolchstoßlegende mit ihr als Protagonistin erfindet. Nein, man muss micht mit Frau Merkels Politik in allen Punkten übereinstimmen, aber "schuld am Brexit" und seinem grandiosen Scheitern (naja, wie man es nimmt) sind nun wirklich andere.
Ob sie es glauben oder nicht - ich habe nie und ich werde nie AfD wählen - aber das passt nicht in Ihr kleingeistiges CDU Hirn!

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carlitom 08.10.2019, 17:51
144.

Zitat von Willi S.
Es ist falsch, dass EU-Regierungsvertreter wie z.B. Merkel das Brexit Thema überhaupt mit den Briten bilateral inhaltlich besprechen, anstatt diese Gespräche strikt beim EU-Verhandlungsführer und den Besprechungen im Rat zu belassen.
Wie stellen Sie sich das vor? Soll sie ein Telefonat verweigern, wenn Johnson anruft? Das gehört zu den diplomatischen Gepflogenheiten, da ranzugehen und mit dem anderen zu sprechen. Wir sind ja nicht im Krieg mit GB. Derzeit wirbt Johnson ja bei allen möglichen EU-Ländern um Verständnis oder sonstwas. Selbstverständlich geht man da ran und redet mit dem Premier, um ihm zum hundertsten Mal die Position der EU zu verklickern. Und das darf jeder der 27.

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dieter-ploetze 08.10.2019, 17:52
145. @93,soerensen

Zitat von soerensen
Unfug. Keiner hat Schuld. Warum auch. Die Briten wollten austreten. Die EU wollte sie nicht rausschmeißen. Damit es für beide Seiten einfacher wird, in die folgenden Verhandlungen zu treten einigte man sich auf einen Vertrag. Beide Seiten haben diesen unterschrieben. Es gibt keine Schuld, weil es gar kein Problem gibt. Es gibt nur einen anstehenden Zustand, der für die Briten unangenehmer ist. Sie kommen ohne deal in üble wirtschaftliche Zustände. In so einer Situation zu verhandeln, wird für die Briten übel. Aber sie wollten es so haben. Aber Schuld gibt es nicht. Es gibt nur einen Zustand, den sich die Briten wünschten.
beide seiten haben den vertrag so ausgehandelt, auf UK seite theresa may. so weit haben Sie recht. der vertrag wurde und wird aber nicht vom britischen parlament verabschiedet, wegen der backstopregel.
nun haben manche vernuenftige politiker, meist nicht mehr in verantwortung, da kann man freier sprechen, gemeint, so einen vertrag mit dieser backstopregel wuerde von keinem parlament der welt verabschiedet, da man damit dem eigenen land fesseln anlegt. diese regel beinhaltet einen weitestgehenden verbleib in der EU ohne kuendigungsrecht. das hiesse pflichten fuer UK, rechte in der EU gaebe es aber keine mehr, da austritt.
die meinung dieser warner war und ist, die EU solle sich bewegen.
ich bitte darum, sich zu informieren. das ist heutzutage nicht mehr allzu schwer.
ich bitte, meine beitraege nicht zu canceln, da oder obwohl ich hier einer der wenigen mit anderer meinung bin als die sogenannte allgemeinheit.

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ulijoergens 08.10.2019, 17:52
146. Nur für die Briten eine neue Position

Die Position der EU hat sich doch in den letzten 12 Monaten nicht bewegt. Ein Armutszeugnis, dass den Briten (respektive Boris Johnson) erst jetzt aufgefallen sein will.
Hoffentlich begreift Johnson in den nächsten Tagen dann auch, was ein Brexit ohne Abkommen für GB bedeutet. Wetten würde ich darauf aber nicht.

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r_saeckler 08.10.2019, 17:56
147.

Zitat von Schartin Mulz
[Die Briten] haben sich damals mit großer Mehrheit für den Beitritt entschieden. Dass SIe jetzt Vorbehalte von DeGaulle, der sicher kein Interesse an einem internen EWG-Konkurrenten von der Bedeutung GBs hatte, anführen, ist doch albern. Udn wollen SIe behauopten, dass DIE Briten weiter von UNSEREN Vorstellungen entfernt sind als DIE Polen oder DIE Ungarn? Oder auch DIE Portugiesen, die sich zuletzt erfolgreich vom EU-Spardiktat befreit haben? Wenn wir die EU als ein Vereintes Europa sehen, in dem alle exakt dasselbe denken, dann ist es schon gescheitert. Was soll es sein, worauf es DEN Europäern ankommt? Das sind doch Phrasen.
Albern, lieber Sch. M., albern ist, dass sie eine Erkenntnis de Gaulles, die sich über die rund 45 Jahre danach immer und immer wieder in der Realität als zutreffend erwiesen hat als "albern" bezeichnen.
Und wenn Ihr Vorposter "unsere Vorstellungen" anführt dann meint er eher die kontinentaleuropäische allgemein als die deutesche nun gerade speziell.
Und dass "die Portugiesen" sich von einem vorgeblichen "Spardiktat befreit haben" zeigt doch wohl deutlich, dass es ein solches gar mcht gab, oder? Sondern nur Vorgaben, die allgemeinen Haushaltseckdaten, auf die ALLE Euro-Nationen sich verpflichtet hatten (!!) auch verd***t nochmal umzusetzen. Was ja "den Portugiesen" dann auch besser gelungen ist als z.B. "den Italienern" - nur mal so.
Kurz, verehrter Sch. M., wenn gerade Sie in gerade diesem ihrem Post von "Phrasen" schwafeln dann sollten Sie besser in den Spiegel (nein, nicht den SPIEGEL!) gucken...
P.S.: und ich bin absolut dafür, dem britischen Kasperltheater endlich ein Ende zu machen und uns (Kontinetaleuropäer) und die Briten glücklich zu machen.

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matrix64 08.10.2019, 17:58
148. Lieber ein Ende mit Schrecken,

als ein Schrecken ohne Ende. Mich wundert, mit welcher Ernsthaftigkeit die Briten auf den No-Deal Brexit hinarbeiten. Der Regierungschef hat im Parlament keine Mehrheit mehr und das Parlament ist unter sich total zerstritten. Ein Neuwahltermin ist nicht in Sicht und auch keine Ahnung wie es nach einem Brexit weitergehen soll, besonders wenn es einen Brexit ohne Abkommen geben sollte. Für mich haben die Briten eindeutig mehr zu verlieren als die EU. Dann kann man nur sagen, aus Schaden wird man klug (oder auch nicht).

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claus7447 08.10.2019, 17:58
149. Nun, lol....

Zitat von dieter-ploetze
die pflichten sollen per backstop an UK haengenbleiben. rechte aber haette UK mit solchem vertrag keine mehr. bitte sich zu informieren!
... es liegt ausschließlich wie rasch BoJo und UK die technischen Lösungen, sofern sie funktionieren, einführen. Gotscha... ist doch pillepalle für ein Genie wie Johnson, warum haben seine Eltern viel Geld in seine Eton Ausbildung gesteckt, wenn er das jetzt nicht schafft!

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