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Nach Todesschüssen: Nordkoreanischer Soldat flieht in den Süden
AFP

Einen solchen Vorfall hat es seit 2010 nicht mehr gegeben: Ein nordkoreanischer Soldat ist nach Südkorea geflohen. Zuvor soll er zwei Vorgesetzte erschossen haben.

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tobilino 06.10.2012, 12:21
1. bei allem verständnis...

...für fluchtgedanken,aber vorher zwei menschen zu ermorden,das geht nicht.
er sollte direkt inhaftiert werden,und in südkorea wegen doppelmord verurteilt werden.

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Inuk 06.10.2012, 12:34
2. Flucht nach Südkorea

Zitat von sysop
Einen solchen Vorfall hat es seit 2010 nicht mehr gegeben: Ein nordkoreanischer Soldat ist nach Südkorea geflohen. Zuvor soll er zwei Vorgesetzte erschossen haben.
Eine schwere Entscheidung für den geflohenen Soldaten. Entweder den Weg freischießen und Kameraden, die ihre Pflicht erfüllen töten, als selbst erschossen zu werden. Näheres über die Flucht war leider in spon nicht zu entnehmen. Es ist nur schade, dass Menschen zu solchen Mitteln greifen müssen, um in Freiheit leben zu können.

Vielleicht hat der Geflohene Glück und findet einen milden Richter oder er kann Militärgeheimnisse freigeben, die zu einem milden Urteil führen.

Mein Mitgefühl gilt den getöteten Offizieren und deren Familien, aber nicht dem nordkoreanischem Regime.

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tobilino 06.10.2012, 12:40
3.

Zitat von Inuk
Eine schwere Entscheidung für den geflohenen Soldaten. Entweder den Weg freischießen und Kameraden, die ihre Pflicht erfüllen töten, als selbst erschossen zu werden.
völlig falsch...niemand wollte ihn erschiessen.
es war keine notwehr...denn er hat diese notlage selbst herbeigeführt.
egal wie das gelaufen ist.und auch,wenn es aus verständlichen gründen fluchtgedanken und wille gab.
er wusste,dass man ihn aufhalten würde.
er hat aber deswegen nicht das recht andere zu ermorden...
er ist durch seine tat,wenn er jemanden erschossen hat,selbst so etwas wie ein mauerschütze geworden.
es gibt da nämlich kein "richtiges" oder "in ordnung gehendes" töten nur weil man selbst der fliehende ist.

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AndreBauer 06.10.2012, 12:45
4. Nachtrag zur News

in China ist zeitgleich ein Sack Reis umgefallen und auf der Wiesn wurde eine Maß Bier getrunken.

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conny1969 06.10.2012, 12:46
5. Ich glaube nicht

dass der Soldat die Flucht geplant hat. Mitleid muss man vor allem mit den Angehörigen des geflohenen Soldaten haben. Für die beginnt ein Leben in der Hölle, egal ob Frau oder Kind.

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Gaiwa 06.10.2012, 12:49
6.

Mord? Wohl kaum:

Wenn man einige der Kommentatoren als Geisel nehmen würde, und ihnen lebenslange Folter mit anschließender Exekution androht, und tausendfach bewiesen hätte, dass man dies auch tut, wäre dann eine Befreiung mit tödlicher Gewalt auch Mord?

Zu "die Grenzposten tun nur ihre Pflicht". Ja, kann man über KZ Aufseher auch sagen, oder? Am Ende ist dann wieder niemand mehr für sein eigenes Handeln im Unrechtsregime verantwortlich.

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bibabuzelmann 06.10.2012, 12:54
7. Nachdem offiziell immer noch Krieg ist ...

... sollte das Ganze doch nicht nach normalen Gesetzen beurteilt werden, oder nicht? Im Krieg werden genügend Menschen getötet. Maximal hat er die Waffenruhe verletzt. Fragt sich nur was der Norden jetzt macht ... würde mich nicht wundern, wenn sie die Auslieferung verlangen und ansonsten mit nem Angriff drohen ...

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Sharoun 06.10.2012, 12:55
8. Gezwungenermaßen?

Zitat von Inuk
Eine schwere Entscheidung für den geflohenen Soldaten. Entweder den Weg freischießen und Kameraden, die ihre Pflicht erfüllen töten, als selbst erschossen zu werden. Näheres über die Flucht war leider in spon nicht zu entnehmen. Es ist nur schade, dass Menschen zu solchen Mitteln greifen müssen, um in Freiheit leben zu können. Vielleicht hat der Geflohene Glück und findet einen milden Richter oder er kann Militärgeheimnisse freigeben, die zu einem milden Urteil führen. Mein Mitgefühl gilt den getöteten Offizieren und deren Familien, aber nicht dem nordkoreanischem Regime.
Warum maßt man sich im Westen immer an, Verständnis für Leute aufbringen zu müssen, die auf ihrer Flucht Menschen erschießen oder andere schwere Verbrechen begehen?

Die Beweggründe für die Dringlichkeit einer solche Flucht sind subjektiver Natur; man könnte umgekehrt Verständnis erwarten für Leute, die im 'goldenen Westen' ins Straucheln gekommen sind - Ärger mit der Justiz haben o.ä. - und sich nun den Weg in die "Freiheit" freischießen.

Das möchte ich sehen!

Der kalte Krieg ist vorbei; hat sich nur im Westen anscheinend noch nicht rumgesprochen.

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Ungustl 06.10.2012, 12:55
9. Das sehe ich anders

Soweit ich weiß, wird in Nordkorea niemand gezwungen, Soldat zu werden, insofern dienen Soldaten dem nordkoreanischen Regime über Gebühr. Man könnte sich auch dafür entscheiden, einen staatlichen Gemüseladen zu leiten o.ä. Der Flüchtling wurde gegen seinen Willen in einem Land festgehalten und stieß bei seiner Flucht auf Regime-treue Soldaten, die einem Machtapparat dienen, wegen dem jedes Jahr viele Menschen sterben. Nun haben sie eben Pech gehabt und sind gestorben. Wer so ein Regime aktiv als Soldat verteidigt, muss damit rechnen. Kein Mitleid. Ich hoffe, der Mann wird nicht eingesperrt.

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