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Nach Trump-Kritik: Deutschland verspricht Nato höhere Rüstungsausgaben
DPA

Der Wehretat soll bis 2024 auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Das hat die deutsche Regierung nach SPIEGEL-Informationen der Nato zugesagt. Sie reagierte damit auch auf Kritik von US-Präsident Trump.

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collapsar 05.02.2019, 20:29
1. Letzte Gelegenheit für die SPD ...

... noch einmal so etwas wie Profil zu zeigen und der Militarisierung in Zeiten einbrechender Staatseinnahmen und eines Sacks voll gesamtgesellschaftlicher Aufgaben ( Gesundheit, Rente, Bildung, Klima, Infrastruktur) Einhalt zu gebieten.

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sven2016 05.02.2019, 20:35
2. Falsche Festlegung.

Die 1,5-2%-Werte sind nicht vergleichbar und auch nicht wünschenswert.

Wesentlich zum Vergleich sind Art und Umfang der nationalen Unterstützung für die NATO-Aufgaben.

Würde man die imperialen und die Industriefördernden Teilaufgaben aus den US-Verteidigungsausgaben herausrechnen, stünden die so viel besser nicht mehr dar.

Den Etat der Bw mittelfristig um 50% und mehr zu erhöhen, wäre unvertretbar, es sei denn, man kauft in Amerika Mittelstreckenraketen und nukleare Waffen.

Wer will das denn?

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Waldmann 05.02.2019, 20:37
3. Geld Militär aber nicht für Rentner

Wie verlogen ist da wieder die CDU, sobald Geld für soziale Zwecke in die Hand genommen werden soll schreien alle Mordio aber wenn es um reine CDU Projekte geht soll der Finanzminister das Sparen vergessen. Weniger Beraterverträge, weniger Auslandseinsätze und schon würde das Geld reichen. Es wird Zeit, dass die Halbzeitbewertung kommt und dann die Koalition verlassen. Und den Amerikaner in den wertesten kriechen bringt auch nichts, die verraten auch ihre Großmutter wenn es zu ihrem Vorteil ist.

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Silversurfer2000 05.02.2019, 20:37
4. Wozu?

Gegen welchen Gegner bitteschön?

Russlands Rüstungsetat ist heute schon viel kleiner als der der europäischen NATO-Partner.

Wollen wir jetzt Flugzeugträger kaufen und Weltmacht spielen?

Völlig verrückt.

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auweia 05.02.2019, 20:44
5. Ein erster Schritt in die richtige Richtung

Sollten aber der Wunsch nach „Neutralität“, Austritt aus der Nato, eigener europäischer Sicherheitsidentität oder was dergleichen mehr noch herumschwirrt Wirklichkeit werden, dürfte die Steigerung noch höher ausfallen. (Vgl. Schweiz...) Man wird dann auch wieder an die Wehrpflicht denken. Diese hat, BTW, Schweden gerade wieder eingeführt....

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monopuls 05.02.2019, 20:51
6. Liebe Politiker und Entscheider

arbeiten Sie mal eine Woche in einem Krankenhaus, vielleicht vorzugsweise in der Onkologie. Und dann fragen Sie sich, ob wir mehr Waffen brauchen.

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Voth 05.02.2019, 20:51
7.

Verstehe die Empörung nicht - Deutschland hat vor vielen Jahren für 2% unterschrieben und sich seit dem nie daran gehalten - nun gibts den ersten Präsidenten der darauf besteht.

Evtl. sollte sich Deutschland einfach überlegen was man so unterschreibt

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auweia 05.02.2019, 20:52
8. @ #2 sven

Wieso sollten wir Flugzeugträger und nukleare Waffen kaufen?
Die könnten wir zwar auch selber entwickeln aber das würde wahrscheinlich - siehe BER - ein ziemliches Desaster werden. Daher entsprechend der ökonomischen Theorie von Ricardo da kaufen, wo es günstiger ist. Ob das nun die US of A sind, Russland oder China,nun ja, das ist wahrscheinlich verhandelbar...

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hugahuga 05.02.2019, 20:54
9.

"Hintergrund sind die massiven Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber jenen Partnern, die aus seiner Sicht nicht genug für ihre Armeen ausgeben."
Deutschland sollte genau so viel ausgeben, dass eine vernünftige Grenzsicherung gewährleistet ist. Für US regime change "Spielchen" dürften keine Mittel freigesetzt werden. Die Amis sollen ihre häufig blutigen Umstürze selber bezahlen und selber verantworten.

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