Forum: Politik
Nach Trump-Kritik: Deutschland verspricht Nato höhere Rüstungsausgaben
DPA

Der Wehretat soll bis 2024 auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Das hat die deutsche Regierung nach SPIEGEL-Informationen der Nato zugesagt. Sie reagierte damit auch auf Kritik von US-Präsident Trump.

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PeaceNow 05.02.2019, 21:51
30. In Jahr 2014 lag der Wehretat

um 35 Mrd. EUR.
10 Jahre später will man diesen fast verdoppeln?
Damit wäre dieser dann auf Niveau des aktuellen russischen Etats!
Und wozu so viele Milliarden zusätzlich für ein Land ohne jegliche Bedrohung weit und breit?
Gleichzeitig stagniert das Wachstum und die Steuereinnahmen sinken, somit fehlt doppelt Geld was dann überall im Etat gekürzt wird, aber die Militarisierung hat offenbar Vorrang.
Werden wir von Geisteskranken regiert?
Wahltag ist Zahltag!

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gelbenesick 05.02.2019, 22:00
31. Sehe ich genauso

Zitat von Voth
Verstehe die Empörung nicht - Deutschland hat vor vielen Jahren für 2% unterschrieben und sich seit dem nie daran gehalten - nun gibts den ersten Präsidenten der darauf besteht. Evtl. sollte sich Deutschland einfach überlegen was man so unterschreibt
Was auch gerne, im molligem warmen und offenem Deutschland, von den Deutschen vergessen wird, dass sich Andere den Ar... aufgerissen haben, um unter anderem Deutschland, überhaupt die Möglichkeit zu geben, sich nun als großer Weltverbesser hinzustellen.

Hat sich doch all die Jahrzehnte wie eine Made im Speck zu leben gelohnt und nun auf einmal, wird tatsächlich erwartet und die Rechnung dafür präsentiert, dass man sich als Nutznießer anderer Leute Arbeit nicht ewig, um die Verantwortung in der Welt drücken kann!

Herrlich, wie sich hier ihm Forum aufgeregt wird, dass man ja nun gar nicht mehr Geld für die Nato ausgeben sollte. Das Blöde ist nur, dass genau die "NEIN Foristen", Ihre Meinungsfreiheit genau denen zu verdanken haben, denen sie nun "Kriegstreibeier" und etc. vorwerfen.

Aber klar, die Made im Speck, interessiert sich nicht dafür, wo der Speck ueberhaupt einmal herkam....

Frohes weiter fressen!

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anja-boettcher1 05.02.2019, 22:00
32. Was soll das?

Um zu verhindern, dass die Welt nicht in Kriegen und Chaos untergeht, braucht es Lösungen für umweltfreundliche nachhaltige Technologien, innovative Lösungen für das Problem, wie zukünftig verhindert werden kan, dass große Teile der Welt zur Wüste werden und die Wasserversorgung vieler Menschen sicherzustellen, das Sterben der Mikroorganismen im Meer zu verhindern ect...

Es braucht keine künstlichen Konflikte mir Russland und China - erst recht nicht am Gängelband einer US-Regierung, die den Klimawandel leugnet, kein internationales Abkommen einhält und für die dreckigste Form der Energiegewinnung überhaupt tonnenweise Methan in die Atmosphäre pustet.

Geld für Militär ist nicht nur totes, sondern mörderisch verschwendetes Geld.

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gammoncrack 05.02.2019, 22:05
33. Die Deutschen sind echt blöd.

Zitat von Der_zu_spät_geborene
.... das machen die Damen und Herren doch nie ! Erinnern Sie sich alleine an die Sprüche zur Währungsunion... Frau Merkel "denkt vom Ende her" WTF that means....
Hätten doch vertraglich vereinbaren sollen, dass sie 1% des BIP für die Wehrausgaben bereitstellen.

Dann hätten die Regierung eben heute gesagt, dass sie 2% zur Verfügung stellen und Sie sind dann absolut zufrieden, weil man sich, wie üblich, nicht an vertragliche Vereinbarungen gehalten hat.

Die Politik muss diesbezüglich echt umdenken.

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geando 05.02.2019, 22:06
34. Militärische Effizienz ist keine reine Budget-Frage

Deutschland sollte seine Streitkräfte sinnvollerweise aufteilen. Für den (ursprünglichen) Zweck der Verteidigung ist eine Milizarmee nach schweizer oder schwedischem Vorbild deutlich effektiver und viel billiger. Für einen reinen Verteidigungsauftrag ist es auch legitim, Wehrpflichtige einzuziehen. DIes könnten in Zukunft sowohl Männer als auch Frauen sein. Für globale Interventionen kann niemand in einer Demokratie zwangsrekrutiert werden, also müsste der zweite Streitkräfteteil eine reine Söldnerarmee sein, z.B. aus ganz Europa rekrutiert und nach dem Vorbild der französischen Fremdenlegion aufgebaut. Mit leichten Waffen und Fahrzeugen könnte diese hochmobile und kleine Truppe (vielleicht 15.000 Mann) vor allem für zeitlich eng begrenzte Einsätze von hoher Intensität verwendet werden. Synergien zwischen beiden Truppen könnten z.B. bei den Luftstreitkräfte, Logistik und Transport und der Marine sein. Länder wie die Schweiz geben etwa 5 Milliarden Euro pro Jahr für ihre Streitkräfte aus, sind aber für Verteidigungsaufgaben weit effektiver aufgestellt als etwa die BW mit ihrem Budget von über 43 Milliarden Euro. Ich bin mir sicher, wenn der Wille da wäre könnte Deutschland nach dem oben beschriebenen Modell deutlich effektivere Streitkräfte aufstellen und trotzdem noch ein gutes drittel des Budgets einsparen.

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tomatosoup 05.02.2019, 22:07
35. 1,5 % ist deutlich zu wenig

Die NATO muss das „Gleichgewicht des Schreckens“ gewährleisten und der aggressiven russischen Beute-„Politik“ die Stirn bieten. Die Krim reicht. Litauen, Lettland und Estland dürfen nicht auch Putins Beute werden. Sanktionen gegen die Russen, sind das Mittel der Wahl.

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gelbenesick 05.02.2019, 22:10
36. Vorab, vielen Dank fuer Ihre wichtige Arbeit!

Zitat von monopuls
arbeiten Sie mal eine Woche in einem Krankenhaus, vielleicht vorzugsweise in der Onkologie. Und dann fragen Sie sich, ob wir mehr Waffen brauchen.
Sind Sie aber dennoch nicht froh, dass Sie in einer sicheren Umwelt lernen konnten und in dieser sicheren Umwelt Ihren Beruf ausüben können?

Wo kommt überhaupt, diese sichere Umwelt her? Ist die vom Himmel gefallen, haben Sie sich die wirklich alleine erarbeitet?
Oder ist es nicht eher so, dass Sie hier lernen und arbeiten können, weil es eben Internationale Partner - wie die "böse" Nato gibt, die Ihnen genau dies ermöglichen?

Ich finde es erstaunlich, wie hier im Forum, gegen all die Partner gehetzt wird, die Leuten wie Ihnen, überhaupt erst ermöglicht haben, Ihren sehr geschätzten Beruf zu erlernen und auszuüben.

Einfach mal bitte, über den eigenen Tellerrand hinaus schauen!

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ser4t 05.02.2019, 22:12
37.

Die Frage ist doch: Ist Deutschland heute noch gut repräsentiert von der NATO? Vermutlich eher nicht.
Eine Annäherung an Russland könnte eine Alternative sein.
Eine neuerliche Aufrüstung Deutschlands setzte kein gutes Zeichen, ebenso wie die grenznahen NATO-Übungen es getan haben.
Und nein: Der "Russe" will uns nicht erobern. Die potentiellen Kriegsgewinner residieren in den USA.

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dirkcoe 05.02.2019, 22:17
38. Vom Hof jagen

Und zwar jetzt - nur so können wir uns noch vor einer Merkel retten, die Scheinbar zur personifizierte nicht Angst geschrumpft ist. Wir haben wahrlich andere Probleme als einen freidrehenden Trump.

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Hoberg 05.02.2019, 22:21
39. Soldaten haben

und nicht so ausstatten, dass bei einer Auseinandersetzung diese länger überleben als der Feind oder wie in Zeiten des NATO - Doppelbeschlusses es erst zu keiner Auseinandersetzung kommt ist Totschlag weg. unterlassener Hilfeleistung.

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