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Nach türkischem Einmarsch in Nordsyrien: US-Senatoren wollen Erdogan persönlich mit S
ANDREJ CUKIC/EPA-EFE/REX

Mit einer parteiübergreifenden Resolution wollen US-Senatoren den Druck auf den türkischen Präsidenten erhöhen: Sollte er die Offensive in Nordsyrien nicht stoppen, werde unter anderem sein Vermögen in den USA eingefroren.

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majonga 10.10.2019, 02:56
1. Scheinheilig!!

mich würde interessieren ob die Politiker*in, diese Vorgehensweise auch bei ihren eigenen Politiker*in so gehen würden? Oder aber bei befreundeten Staaten wie Saudi-Arabien mit MBS oder Konsorten... Die Amerikaner machen sich immer mehr unglaubwürdig. Selber leisten die sich alles, Viktoria Nuland-Ukraine, aber wenn es nicht genehme Länder sind, dann aber die gesamte Wut der Amerikaner auf sich ziehen. Ich glaube dass die Amerikaner und die EU sich mit dem Thema gar nicht weiter verfassen werden, da die geostrategische Lage der Türkei einfach zu wichtig ist, noch dazu könnten die Türken vollends in die Arme Russlands laufen! Ich würde nur zu gerne wissen, wie teuer der Deal für die Türkei bzw Erdogan ist.

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thinking_about 10.10.2019, 03:29
2. Während in USA

Dieser Angriff der Türkei quasi die Nachrichten in USA beherrscht, auf erster Stelle , danach erst wieder das impeachment Debakel, fand die Information in unseren Nachrichten nur ganz am Ende statt, offenbar, weil man derzeit nicht so recht weiß, wie man sich dazu verhalten soll. Schließlich darf man ja Erdogan nicht verärgern?
Und der NATO Generalsekretär hat sich auch nur sehr zurückhaltend geäußert.

Besonders angemahnt wird in USA, dass man einen verläßlichen Partner *im Regen stehen läßt*. Denn man ist der Überzeugung, hätte Trump die 50 Truppen dort gelassen, hätte sich Erdogan nicht gewagt, das Vorhaben zu starten.
Als der erste Protest in USA gegen Trumps Entscheidung aufkam, sagte er am Nachmittag noch ( selbst gehört auf CNN) er wolle die Entscheidung dem Congress vorlegen, um die Truppen wieder einzustellen, aber dazu kam es dann doch nicht.
Nun bleibt er bei seiner Entscheidung, ich hoffe, die im Artikel erwähnte kommt in diesem Fall durch.
Aber bis dahin hat Erdogan dann schon so viel Unheil angerichtet und Fakten geschaffen, und der IS dürfte auch schon auf der Flucht sein, und wohin? Ja genau, wie es Trump sagt : Nun, sie werden nach Europa fliehen. Dort wollen sie hin."
Es ist bereits ein großer Flüchtlingsstrom unterwegs auf Lastwagen, aber man weiß eigentlich nicht, wohin, wo man sich in Sicherheit wiederfindet.
Die YGP sagt, sie befände sich in einem Vakuum, müßten ihre Kräfte neu ausrichten. Sie haben gebeten, für die Zivilisten eine Flugverbots-Zone zu errichten..

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thinking_about 10.10.2019, 03:47
3. Turkish Präsident Advisor

Sagte: Trump wußte genau, was die Türkei vorhatte. Nun, er hat ja Warnungen an die Türkei ausgesprochen, aber die haben die Türkei nicht von ihrem Vorhaben abgehalten, wie man sieht.
Man sagt sogar in USA, Trump habe quasi grünes Licht für den Angriff gegeben, dem die Regierung nun natürlich widerspricht.

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khm 10.10.2019, 03:55
4. Realitätsverlust

Trump hat allen Ernstes behauptet die Kurden nur deswegen ihrem Schicksal überlassen zu haben, weil sie im Zweiten Weltkrieg nicht an der Seite Amerikas gekämpft hätten. "Sie halfen uns nicht in der Normandie", gab er den staunenden Reportern mit auf den Weg. Damit wird nun für alle Welt sichtbar was Bedienstete des Weißen Hauses schon seit einigen Monaten im Schutze der Anonymität und hinter vorgehaltener Hand gegenüber US-Medien unermüdlich ventilieren. Ihren Ausführungen zufolge verliert Trump zusehends den Verstand, redet ungereimtes Zeug, erleidet in kurzen Abständen Wutanfälle und Nervenzusammenbrüche und ändert alle paar Tage seine Meinung zu wichtigen Themen der Innenpolitik. Seitdem er fast alle erfahrenen Parteigrößen aus der Regierung geworfen hat ist er nur noch von Speichelleckern und von ihm abhängigen Quereinsteigern umgeben, die ihm bedingungslos gehorchen.

Mit seiner gestrigen Entscheidung hat er sich in den eigenen Reihen viele mächtige Feinde gemacht: Die christliche Rechte, die bisher immer treu zu ihm stand, schäumt wegen des "abscheulichen Verrats" an den Kurden und arbeitet sich unermüdlich an Trump ab, der den Abzug aus Nordsyrien nach seinem vertraulichen Gespräch mit Erdogan ohne Rücksprache mit dem Verteidigungsministerium "selbstherrlich" angeordnet hatte. Republikanische Parteifreunde, die ihm sonst unentwegt zur Seite springen, machen ihrem Entsetzen Luft und geben ihrem Präsidenten die alleinige Schuld am Einmarsch der Türken. Lindsey Graham, der Vorsitzende des Justizausschusses des Senats, forderte die Öffentlichkeit auf "für die Kurden zu beten, die von der Trump-Administration schamlos im Stich gelassen wurden", und weiter: "Trumps Entscheidung führt zwangsläufig zum Wiedererstarken der ISIS-Terrormiliz".

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dereuropaeer 10.10.2019, 04:00
5. Erdogan's Offensive

Nicht Erdogan sollte mit Sanktionen belegt werden, sondern Trump, der seinen Verbündeten in den Rücken fällt. Was für ein Irrer

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Henry Jones Jr. 10.10.2019, 04:02
6. Logik

Wenn die Türkei in Syrien einmarschiert, nur weil die Amis abziehen, heisst das, dass alle anderen rein gar nichts dafür tun, dass die Kurden nicht angegriffen werden. Auch wenn es stimmt, dass Trump mit dem Truppenabzug die türkische Aggression ermöglicht, fällt es mir sehr schwer, aus dieser Position mit dem Finger auf jemanden zu zeigen.

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geotie1 10.10.2019, 04:15
7.

Genau so haben wir es uns vorgestellt! Der IS will nach Europa! Den IS, den die US-Amis geschaffen haben!
Aber da sind die Deutschen auch selbst schuld. Verkaufen den Türken Waffe, angeblich für Selbstverteidigung, und dann das. Und natürlich tanzt der Bär, der Berliner, nach der Nase der Amis.

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raoul2 10.10.2019, 04:28
8. Alles nicht genug an Sanktionen

Wer völkerrechtswidrig ein anderes Land überfällt, gehört vor ein internationales Tribunal.

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Korf 10.10.2019, 04:33
9. Völkerrecht?

Handelt es sich bei diesem Einmarsch nicht klar um einen Bruch des Völkerrechts, der mindestens in gleicher Weise geahndet werden muss wie die Krim-Annexion? Oder wird die Türkei geschont, weil sie noch gebraucht wird? Als Waffenkäufer, NATO-Partner und für den Flüchtlingsdeal? Insofern ist die Vorbereitung von Sanktionen der richtige Schritt, die sanfte Mahnung Trumps und die hilflos wirkenden Worte aus Europa sind es nicht.

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