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Nach US-Wahl: Clinton bietet Trump Zusammenarbeit an
REUTERS

Der Wahlkampf war von Hass geprägt, jetzt hat Hillary Clinton Donald Trump die Zusammenarbeit angeboten. Sie habe dem Republikaner gratuliert, sagte sie in New York. Man schulde ihm Aufgeschlossenheit.

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helmut_s 09.11.2016, 22:26
90.

Zitat von enzio
Trump ist der demokratisch gewählte Präsident. Ihm gebühren jetzt Respekt und Anerkennung.
Respekt und Anerkennung gebühren ihm, _wenn_ er seinen Job gut macht.

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Teodore 09.11.2016, 22:27
91. der Vierte

Zitat von Aberlour A ' Bunadh
Na ja, so kann man das leider nicht sehen. Zwar ist richtig, dass Clinton wohl den sogenannten "Popular Vote" knapp gewonnen hat, das heißt, die Mehrheit der absolut abgegeben Stimmen auf sich vereinigt hat und wenn man dies als normale Volksabstimmung in genau der Bedeutung des Wortes auffasst, dann müsste sie jetzt Präsidentin sein, aber das amerikanische ......
Trump wird der vierte Präsident sein, der mit einer Minderheit im electoral vote ins Amt kommt. Im "Mutterland" der Demokratie, Grossbritannien, kam es durch das Mehrheitswahlrecht ebenfalls vor, dass die Partei des Premierministers zwar die meisten Sitze, aber nicht die meisten Stimmen bekam; war zuletzt bei einer Labourregierung der Fall. Spasseshalber noch ein Vergleich: das kommt auch im Sport, z.B. Tennis vor. Mehr gewonnene Punkte bedeuten nicht unbedingt den Sieg. Es kommt auf die gewonnenen Games an.
P.S. zur "Arbeiterklasse": warum soll diese versagt haben? Sie wählte mehrheitlich den Kandidaten, von dem sie glaubt, dass er sich am besten vertritt. Und das war nicht H. Clinton, die bei uns irgendwie als links gilt. Darüber sollten unsere Eliten nachdenken, statt wegen Trump in Schockstarre zu verfallen.

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Das Pferd 09.11.2016, 23:42
92.

Zitat von qsecwichtel
.............................Aber jedes Volk bekommt den Präsidenten, den es verdient. Und wir sind nächstes Jahr auch noch dran.
bei uns ist die Lektion noch nicht lange genug her. Aber es beginnt zu bröckeln, vielleicht in 5 Jahren.

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Das Pferd 09.11.2016, 23:50
93.

Zitat von Teodore
Hat der Mann nicht im Wahlkampf öffentlich davon gesprochen, was er vorhat?
also, er will eine Mauer bauen, aus irgend einem Grund sollen die die Mexikaner bezahlen. Er findet, daß Belgien eine schöne Stadt ist, und die globale nukleare Erwärmung die Hauptgefahr. Die durch im IR-Bereich nicht ganz durchtige Gase verursachte Erwärmung hingegen hält er für eine Erfindung der Chinesen. Er empfiehlt den Japanern eigene Atombomben, die erinnern sich an die letzte diesbezügliche Lieferung nur ungern. Und 13 Millionen Menschen deportieren.......


Ist echt der erste Politiker, bei dem ich mich buchstäblich über jedes nicht eingelöste Wahlversprechen freuen werden.

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kobmicha 09.11.2016, 23:51
94. Das ist die halbseidene Frau doch gewöhnt.

Sie hat doch auch schon gegen Obama vor 8 Jahren verloren.
Und das schon bei den Vorentscheidungen.
Das könnten doch die Qualitätsjournalisten des SPON auch mal erwähnen!
Oder sitzt der Schock über Ihre Falscheinschätzung der US Wahlen noch so tief?

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Das Pferd 09.11.2016, 23:54
95.

Zitat von mc_os
Bis gestern war es Tradition, dass zunächst der Verlierer(in) der Wahl vor die Presse & seine Anhänger geht. Für die üblichen netten Worte. Dann ruft er (sie) den Sieger an und gratuliert. Schließlich geht der Sieger vor die Presse / sein Team. H. Clinton schickt gestern ihren Pressesprecher. Welch ein Affront gegen die Freiwilligen ihrer Partei!
vielleicht ging es einfach nicht. Wissen Sie überhaupt, was die Kandidaten anderthalb Jahre durchmachen? Dazu das Alter. Kann mir gut vorstellen, daß die Lösung gestern eine Flache Schnaps war. Oder ein Arzt, der sie erst mal ein paar Stunden ausknipst, weil es einfach nicht geht. Ich jedenfalls habe Verständnis.

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Das Pferd 10.11.2016, 00:00
96.

Zitat von burnedout
Ich hoffe, irgendwann kann man in Deutschland die Bundeskanzler*innen auch direkt wählen oder den Bundespräsidenten/ die Bundespräsidentinnen. Das ist im Vergleich ja noch undemokratischer....
Haben Sie das durchdacht? Unmittelbare Auftragserteilung durch den Souverän bedeutet mehr Macht, das geht in Richtung Präsidialsystem. Und ein nur auf Personen ausgerichteter Wahlkampf ist natürlich weniger an Sachfragen orientiert. Wollen Sie wirklich so was wie im letzen Jahr in Amerika gelaufen ist? Also nicht nur das Ergebnis auch Hillary hat natürlich 1000* Zirkusclown gespielt, statt zu argumentieren.

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robert.a.braun 10.11.2016, 00:01
97.

Zitat von ThomasGB
Kompliment an die doch sehr deutliche Mehrheit der US-Amerikaner. Sie scheinen doch etwas schlauer zu sein, als ich bisher gedacht habe. In einer solchen Schlammschacht noch unterscheiden zu können, wer wirklich für Kriege und......
Stimme ich völlig zu. Schlimm, dassdie sogenannten Leitmedien sich ander Schlammschlacht beteiligt haben.
Einfach einmal abwarten wie Trumpdie wirklich wesentlichen Versprechenfür die weniger gut gestellten US-Bürger umsetzt.

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Eliza 10.11.2016, 00:15
98. Puppenhaft

Zitat von spon-facebook-10000523851
Wer die Dame kennt weiss genau, dass zwischen ihren Ohren ganz andere Gedanken existieren. Ihr Mann feiert heimlich, dass sie ihn nicht zum First Boy gemacht hat und sie ueberlegt, wie sie Foundation Gelder in ein Privatkonto ueberweisen kann.
Nachdem hinlänglich betont worden ist, dass Clinton gegenüber den irrationalen Trump MINDESTENS das kleinere Übel gewesen wäre [was ich ja áuch meine, doch, ehrlich) : wenn die blöden Wähler in den US das nur erfasst hätten..., jetzt mal im Vertrauen unter uns gesagt:

Bei der Beobachtung der unechten Körpersprache und der künstlich gepressten Stimme Hillarys in diesem Concession-Video wundert es mich nicht mehr, dass Trump sie erfolgreich mit seinem Slogan in die Ecke drängen konnte: "She is crooked like a three-dollar-bill" (= falsch wie sonstwas).
Sie wirkt keinen Augenblick, als ob sie das glaubte, was sie an Wertvollem sagt, sie wirkt eher so, als ob sie vor lauter Bemühung um den gewünschten Effekt gar niemals in der Lage wäre, von irgendwas überzeugt zu sein. Alles erscheint die bloße Taktik bzw bloß Plastik, als ob sie ein digitales Programm abwickelte mit einem sinnreichen akustischen Device in sich, das politische Reden produzieren kann. Und zwar hier mal ne Rede dazu, was man eben in einer concession speech so von sich zu geben hat.

Vielleicht ist es nur Ungeschick bei ihr (und halten wir ihr zugute, dass sie ja wohl an DIESEM Tiefpunkt ihrer Karriere bei DIESER Rede kaum im Zenit ihrer Fähigkeiten gestanden haben kann), aber gegen sie wirkt die Puppe Olympia aus Hoffmann Erzählungen geradezu warmherzig.

Der negative Eindruck kommt gar nicht so sehr von Hillarys angeblich mangelnder Emotionalität (ein Merkmal. das man ohnehin nicht überschätzen sollte).

Auch ganz sachliche Zusammenhänge kann man zwar mit kühlem Kopf aber doch mit heißem Herz vorbringen. Eben, wenn man von dem Gesagten ehrlich erfasst ist.

Im Vergleich zu Clinton sprudelt es aus Trump nur so heraus, zT mit der allerzynischsten Offenheit. Anscheinend aber empfanden viele Wähler solche Spontaneität, ungeachtet Trumps ganzen Zynismus, im Vergleich zu Clintons Puppenhaftigkeit als geradezu wohltuend. Ich fürchte. Trump hat DIESER Vorsprung in puncto Echtheit mehr Wahlmänner beschert, als die versammelte Gesamt-Taktik der Maske Clinton.

Wieviel Hunderte Millionen Bürger haben die US? Und konnten in ihrem System auch einem Idioten wie Trump nichts Echteres gegenüber stellen als diese Puppe?

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hansriedl 10.11.2016, 00:24
99. Man sah es ihr an,

das sie bei ihrer Rede mit Tränen kämpfte, hätte sie ihre Abschieds Rede nicht gemacht, bliebe das Land gespalten.
Nun liegt es an Trump, ob es seine Partei Genossen in seine
Pläne einbinden kann.. Dürfte schwer genug sein, da er für sie ein Fremdkörper ist, ist zudem ein ungeliebtes Tier.

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