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Nach Vertreibung aus Mossul: Bundestagsvize Singhammer fordert Aufnahme irakischer Ch
DPA

Die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" hat Tausende Christen aus Mossul im Irak vertrieben. Der CSU-Bundestagsvize Singhammer will nun ein neues Flüchtlingskontingent für diese Menschen in Deutschland schaffen.

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minsch 23.07.2014, 14:19
60.

Ja, ja, wenn es um Christen geht, dann entdecken auf einmal einige von den C-Parteien ihr Herz für Flüchtlinge, wo sie sonst Flüchtlinge nicht weit genug von den deutschen Grenzen fernhalten können: Das ist genau die Art von Christen, die mich ankotzen, denn sie sind nichts anderes als Islambrüder mit einer anderen Religion, eben Christenbrüder!

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jenli 23.07.2014, 14:24
61. Haben in diesem Fall nicht alle ..

... muslimischen Deutschen einmal die Gelegenheit für ihre christlichen Mitmenschen zu demonstrieren, anstatt die Hassparolen der Hamas zu brüllen? Das ist wohl eine vergebliche Hoffnung, denn was bedeutet schon das Leben eines Ungläubigen in der archaischen muslimischen Welt.

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minsch 23.07.2014, 14:28
62.

Zitat von apalanca
Die Religionszugehörigkeit darf nocht Grund der Hilfestellung sein. Es ist ein Akt der Menschlichkeit hilfsbedürftigen Menschen zu helfen. Ob Moslem oder Christ. Falsch fände ich die Ausgrenzung von Moslems aufgrund ihres Glaubens!
Das ist doch in Deutschland ganz alltäglich, nicht nur bei der NPD sondern auch in breiten Kreisen von CDU und CSU. So ist das eben mit Religionsparteien, egal, ob muslimische oder christliche oder hinduistische oder buddhistische: Gläubige fühlen sich alle im Besitz der absoluten Wahrheit und wenn sie Politik machen, versuchen sie diese, ihre absolute Wahrheit nach Möglichkeit für alle verbindlich zu machen, und wer nicht an diese Wahrheiten glaubt, wird von denen im besten Falle wie ein Dummkopf behandelt, im schlimmsten Fall wird er ermordet. Und Solidarität gibt es für die Radikalen und Extremisten unter denen sowieso nur gegenüber den Glaubensbrüdern, gerade daran kann man die Radikalen und Extremisten erkennen, an der Ungleichbehandlung anderer aufgrund der Religion!

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Zappa_forever 23.07.2014, 14:28
63. Ok Erklärung...

Zitat von discworldproblems
Also wenn man die Nachrichten in den letzten Tagen verfolgt hat wird man feststellen das nicht nur Christen explizit mit dem Tode verurteilt wurden. Es wurden Todesdrohungen gegen Kurden, Shiiten, Ungläubige und weniger gläubige Sunniten ausgestossen. Ich stimme ihnen zu das ich mich der Aufklärung und Humanismus verbunden fühle. Was das aber mit dem Christentum zu tun hat müssen sie mir erklären. Humanismus und Aufklärung sind (zum Teil) gegenkonzepte zum Christentum und bauen auf den griechischen Philosphien auf.
Ich bin kein Experte aber ich bin dennoch eben der Ansicht, das Humanismus und Aufklärung schon allein aus historischen Gründen mit dem christlich geprägten Kulturkreis zu tun haben. Mag sein, dass sie im Endeffekt auf die griechischen Philosophen zurückgehen, jedoch war deren Wiederenteckung im Spätmittelalter und der Renaissance auch nur durch ein Maß an persönlicher Offenheit und Individualität möglich, die sich innerhalb der rein christlichen Gesellschaften Schritt für Schritt Bahn brach. Und das liegt meiner Ansicht nicht zuletzt daran, dass die christliche Religion und die Figur von Jesus in ihrer grundsätzlichen Denkweise, sich wesentlich besser mit Ideen wie Friedfertigkeit, Toleranz (Backe hinhalten ;) ) und Individualität und persönliche Verantwortung verträgt.
Dabei muss man sich nur vergegenwärtigen, dass der Islam kategorisch eine Unterteilung in Gläubige und Ungläubige vornimmt. Zudem ist zu beachten, dass Mohammed im Gegensatz zu Jesus selbst Kriegsherr war und eigenhändig tötete. Man führe sich auch nur die höchst unterschiedliche Behandlung der Ehebrecherin durch Mohammed und Jesus vor Augen. Zudem - um sozusagen wieder bei wissenschaftlichen Kriterien anzugelangen - muss Ihnen klar sein, dass der Islam an sich und die betreffenden Gesellschaften der Kategorie "Schamkultur" zuzuordnen sind, die im Gegensatz zu christlich-westlich geprägten "Schuldkulturen" nicht das reine Gewissen des einzelnen Individuums als höchsten Gut ansieht sondern dessen Ansehen vor der Gemeinschaft (Umma). Darin ähnelt er nicht nur dem, was das Dritte Reich als Gesellschaftsform anstrebte sondern auch kommunistischen Denkweisen. Einfach bei Wikipedia für Grundinformationen nachlesen (Scham- und Schuldkultur).

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phaenologos 23.07.2014, 15:05
64. Wirklich Unsinn

Zitat von kuac
"Das ist Unsinn." GWB war in den Irak einmarschiert, nicht weil er Christ ist. Hitler war in anderen ländern einmarschiert, nicht weil er Christ war. Israelis marschieren nach Gaza, nicht weil sie Juden sind. Die Russen waren nach AFG einmarschiert, nicht weil sie orthodox christen sind, Saddam war auch nach Kuwait einmarschiert......usw.
Wollen Sie uns jetzt vermitteln, es wäre besser aus areligiösen Gründen zerbombt zu werden, als aus religiösen?
Bush hat den Irak überfallen lassen, obwohl er Christ ist, theoretisch hat er damit sogar mindestens zwei Gebote gebrochen und die ganze NATO-Brut gleich mit ihm. Macht s das besser.
Gleiches gilt für Ihre anderen Beispiele. Sie schreiben also zurecht: Das ist Unsinn.

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mcgrant1 25.07.2014, 02:26
65. Austausch wäre besser!

Zitat von sysop
Die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" hat Tausende Christen aus Mossul im Irak vertrieben. Der CSU-Bundestagsvize Singhammer will nun ein neues Flüchtlingskontingent für diese Menschen in Deutschland schaffen.
Selbstverständlich sind die Christen aus den Irak der Herrschaft der ISIS zu entreissen. Ich empfehle deshalb einen Austausch, soll heissen für jeden Christen schicken wir einen Sunniten in den Irak. Dort kann er sich ja dann mit seinen Glaubensbrüdern um das geraubte Gut der Christen streiten bzw. es nutzen.
Wo bleibt übrigens der Aufschrei der ach so friedliebenden Islamisten in Deutschland und der deren Einflussnahme auf die Geschehnisse im Irak - oder ist der Islam gar nicht so friedlich, wie er uns immer verkauft wird?

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