Forum: Politik
Nachbesetzungen bei EU-Kommission: Sechs Wochen kaum Arbeit, satter Verdienst, lebens
Philippe LOPEZ/ AFP

Jean-Claude Juncker wollte Kurzzeit-Nachfolger für ausscheidende EU-Kommissare verhindern - doch nicht alle Mitgliedsländer machen mit. Der Imageschaden ist groß, die Kosten hoch.

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so-long 09.09.2019, 12:41
1. Diese Spielregeln

sind beschlossen worden und bekanntgemacht. Die EU mit allen Institutionen ist DER Traumarbeitgeber.

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chjuma 09.09.2019, 12:45
2. Selbstbedienungsladen

Jeder Arbeitnehmer muss zwei Jahre arbeiten und in die Arbeitslosenversicherung einzahlen um überhaupt einen Anspruch von 12 Monaten a'60% vom Netto zu haben. Danach gibt's Hartz 4. Als Europakomissar reicht sechs Wochen Kaffee trinken um für den Rest seines Lebens ausgesorgt zu haben. Und das bezahlt nicht die EU. Die raubt uns das Geld. Und wer da ernsthaft glaubt, die Eurokraten lassen sich demokratisch wählen, der glaubt auch dass Zitronenfalter Zitronen falten. Da das hier aber die meisten toll finden und mich auf Grund meiner Europaskepsis als Nazi bezeichnen (es ist doch schön für diese einfachen Geister, die brauchen einen Feind, dem sie die Schuld geben können, sonst müssten sie sich mit sich selbst beschäftigen) muss das halt so sein. Wir haben schließlich Demokratur...gelle...

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bogedain 09.09.2019, 12:48
3. Politikverdrossenheit

Da wundert es nicht,wenn sich viele Leute von den Parteien abwenden.Hier werden von Scholz wöchentlich neue Steuern in Spiel gebracht und in Brüssel bedient man sich aus dem Vollen.

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latrodectus67 09.09.2019, 12:53
4. Wasser predigen

aber Wein trinken. Ist es nicht süss mitanzusehen wie Bürger im echten Leben jahrelang für ihre Rente schuften dürfen. Und es dazu auch stählerne Regeln gibt, damit nur ja keiner dieser möglicherweise subperformenden Steuerzahler einen Cent zuviel bekommen könnte.
Wenn es aber um die Kaste der Erlauchtesten geht, die die diese Regeln für ihre Mitbürger machen, die Herrschaften Politker, ja dann ist alles ganz anders. Man hofft auf das Parlament.
Ja, auf das Parlament hat auch die SPD gehofft, als sie zuwenige Stimme bekommen hatte und deswegen es ein paar wenige Millionen Euro Plus der Parteienfinanzierung gab. Und das Parlament hat geliefert.

Nur so zum Nachdenken, gesetzt ein Mensch arbeitet 45 Jahre und bekommt im Schnitt 30'000 Euro pro Jahr, dann hat er am Ende seines gesamten Arbeitslebens 1.35 Millionen Euro verdient, vor Steuern. Wieviele Arbeitsleben von Bürgern sind Politiker eigentlich wert? Wenn sie ausserdem, wie von Frau von der Leyen ja noch nichtmal ohne weitere zig Millionen an zusätzliche externe Berater ihren Job machen können.

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santoku03 09.09.2019, 13:02
5.

Zitat von chjuma
Jeder Arbeitnehmer muss zwei Jahre arbeiten und in die Arbeitslosenversicherung einzahlen um überhaupt einen Anspruch von 12 Monaten a'60% vom Netto zu haben. Danach gibt's Hartz 4. Als Europakomissar reicht sechs Wochen Kaffee trinken um für den Rest seines Lebens ausgesorgt zu haben. Und das bezahlt nicht die EU. Die raubt uns das Geld. Und wer da ernsthaft glaubt, die Eurokraten lassen sich demokratisch wählen, der glaubt auch dass Zitronenfalter Zitronen falten. Da das hier aber die meisten toll finden und mich auf Grund meiner Europaskepsis als Nazi bezeichnen (es ist doch schön für diese einfachen Geister, die brauchen einen Feind, dem sie die Schuld geben können, sonst müssten sie sich mit sich selbst beschäftigen) muss das halt so sein. Wir haben schließlich Demokratur...gelle...
Billige, aber typische Opferhaltung... Meinen Sie, Sie wären mit Ihrer Beurteilung dieses Sachverhalts ein einsamer Rufer in der Wüste? Und nennen Sie mir doch auch nur einen, der sie wegen dieser Kritik als Nazi bezeichnen würde. Grund zur "Europaskepsis" ist die Sache übrigens gerade nicht, denn selbst Juncker ist erbost über diese Gier.

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CouscousGauthier 09.09.2019, 13:02
6. An alle Empörten,

die den Artikel nicht richtig gelesen haben:

Diese Vorgehensweise ist ausdrücklich *nicht* von der Kommission gewünscht, sondern wird gegen deren Willen von zwei nationalen Regierungen (Estland und Rumänien) durchgedrückt. Die Europäische Union beruht auf gegenseitiger Kooperation, Rücksichtnahme und Anerkenntnis von gemeinsamen Regeln. Hier ist der Schaden umso grösser, als er durch nationale Regierungen angerichtet, aber wie üblich der EU angekreidet wird. Wer in solchen Fällen immer der EU die Schuld in die Schuhe schiebt, macht die Arbeit der Populisten.

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exil-berliner 09.09.2019, 13:03
7. Wie mit der Ehe, besser hart als gar nicht..

Deshalb macht es GB auch richtig mit dem Brexit aus dem EU Verein. Da geht es nur noch darum vor allem für die osteuropäischen politiker Geld abzugreifen! Der Rumäne macht den Gewinn seines Lebens, 20.000€ Rente pro Monat, die Durchschnittsrente in Rumänien beträgt 1,5% davon. Korrupter Sumpf und ein Selbstbedienungsladen.

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erlenstein 09.09.2019, 13:12
8. ganz klar, ich werde das nächste Mal "Die Partei" wählen,

ganz klar, ich werde das nächste Mal "Die Partei" wählen, so widert mich dieses Schauspiel des Selbstbedienungsladens an. Oder hat man bisher etwas von Protesten der beteiligten Parteien/Personen und/oder Änderungswünschen der Regularien gehört?

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korkdude 09.09.2019, 13:14
9. Nicht Brüssel ist schuld

Beim genauen lesen wird man feststellen, dass "Brüssel" den rumänischen Kandidaten gar nicht will. "Eine Ernennung der Kommissare sei mit "den finanziellen Interessen der EU" nicht zu vereinbaren." Hier wird nur ein "verdienter Parteisoldat" der korrupten RO Regierung durchgefüttert. Der sog. Kommissar wird von der RO Regierung ernannt und das war's. Das ist ein GO-Trick der übelsten Sorte. Aber sowohl Kommission, als auch Parlament sind massivst dagegen. Bitte betriebt Brüssel-Bashing nur dann, wenn es auch daher kommt, aber nicht wenn es aus Bukarest kommt.

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