Forum: Politik
Nachfolge von der Leyens: Merkel und Kramp-Karrenbauer verhandelten zwei Wochen lang
Clemens Bilan/EPA-EFE/REX

Erst am vergangenen Dienstag entschied Annegret Kramp-Karrenbauer, dass sie Verteidigungsministerin wird. Davor hatte es lange Diskussionen gegeben. CSU-Chef Markus Söder signalisierte bereits am Montag seine Zustimmung.

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arago 19.07.2019, 11:30
40. Eine ehrliche Chance hat jeder verdient.

So auch AKK. Zumal ein Spitzname ja auch schon kursiert: Knarren-Grete. Ich wünsche AKK genug Humor, damit gelassen umzugehen. Das kann auch irgendwie zu einer Art sympathischer Marke werden, das hat sie selbst in der Hand.

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post_fuer_tutu 19.07.2019, 11:33
41. @Fritz WW

Zitat von Fritz WW
Liebe SPD, welche Qualifikation hatte denn Herr Maas nach mehreren verlorenen Wahlen? Er ist doch ein passabler Minister geworden. Warum sollte das Frau AKK nach mehreren gewonnen Wahlen nicht auch schaffen?
5 Jahre als Bundesminister Justiz vielleicht? Die Quali. dafür Jurastudium?

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labuday 19.07.2019, 11:37
42. es ist alles viel einfacher - das Ressort wurde im

Zitat von frankfurtbeat
Man muss kein SPD-fan sein um die Abstimmung der SPD zu verstehen denn: 1. wurde das alles im Hinterzimmer der Kanzlerin organisiert 2. hat vdL kein vorzeigbaren Erfolge, kein positives Ergebnis vorzuweisen 3. steht das Thema "willkürlich vergebener Beraterverträge" im Raum oder ist das jetzt etwa vom Tisch? 4. kann auch AKK bisher nicht wirklich glänzen - das bisher Gesagte war grenzwertig, wurde im nächsten Moment wieder revidiert ... Die Politik in der BRD ist nicht weit entfernt von Systemen wie diese von der deutschen Politik kritisiert werden. Das System Merkel zeigte sich von seiner besten Seite und persönlich finde ich diese ganz und gar nicht demokratisch ... wie im Sommer 2015 - Merkel zieht es einfach durch und alle sollen gefälligst den Mund halten. Erinnert mich an frühere Geschichten aus dem ehemaligen Osten der Republik - gibt es gar Parallelen?
Koalitionsvertrag der CDU zugeordnet.
Deshalb ist es klar, daß nur ein CDU-Minister ins Amt kommt.
Die SPD hatte hier gar nichts zu knödeln.

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Mister Stone 19.07.2019, 11:40
43.

Ein Minister braucht weder Fach- noch Führungskompetenz. Oberstes Prinzip ist es, sich nicht mit den mächtigen Lobbyisten anzulegen. Dann bleiben auch die Manstream-Medien brav und wohlwollend. Andere Prioritäten gibt es nicht. Die eigentliche "Arbeit" wird von einem Heer aus Staatssekretären und Beamten sowie von einem riesigen Pool von lobbynahen Beraterunternehmen erledigt.

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phantasierender... 19.07.2019, 11:40
44. diese Weiberisierung

bringt uns noch um hab ich das Gefühl. keine Ahnung kein Rückrad nur dastehen und nichts sagen .... Das endet nicht schön ....

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ohneillusion 19.07.2019, 11:41
45. Polla ta deina,

heißt es bei Sophokles Antigone: Viel Gewaltiges gibt es, doch nichts ist gewaltiger als der Mensch,
als die Dummheit der deutschen Wähler, die sich von Merkel derart vorführen lassen und sie nicht aus ihrem Sessel "jagen".

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river runner 19.07.2019, 11:46
46. Kein Bundestagsmandat nötig

Zitat von alexreil
..... Damit steht das auch AKK jederzeit offen, sollte Merkel vorzeitig abtreten.
Oder auch einem, der gar kein Mandat hat, wie z.B. Friedrich Merz, oder auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet oder auch Rezo als Beispiel für einen Bürger, der aktives und passives Wahlrecht besitzt.

Siehe:
……...Zum Bundeskanzler gewählt werden können Deutsche, die das aktive und passive Wahlrecht zum Bundestag besitzen. Aktives Wahlrecht heißt, dass sie den Bundestag mitwählen dürfen, passives Wahlrecht, dass sie selbst in den Bundestag gewählt werden könnten. Aber: Der Bundeskanzler muss kein Bundestagsabgeordneter sein.... ……..
…..Ist die Bundeskanzlerin oder der Bundeskanzler mit absoluter Mehrheit - also mit der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages - gewählt, so muss der Bundespräsident sie oder ihn binnen sieben Tagen nach der Wahl ernennen. Erreicht die oder der Gewählte nur die relative Mehrheit (also die meisten Stimmen), muss der Bundespräsident sie oder ihn entweder binnen sieben Tagen ernennen oder den Bundestag auflösen (Artikel 63 Abs. 4 GG). ………...
https://www.bundeskanzlerin.de/bkin-de/startseite/wie-funktioniert-die-kanzlerwahl--848426

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mirage122 19.07.2019, 11:49
47. "Muttis" strategische Überlegungen

Vermutlich schläft sie nachts nicht, weil sie sich neue Pläne für ihre Art zu "regieren oder besser: nicht zu regieren" ausdenken muss. Die Frau ist am Ende, es wird allerhöchste Zeit, dass sie das selbst endlich erkennt. Der vermeintliche Coup mit der kleinen Annegret aus dem Saarland hat sich doch jetzt schon als totaler Flop herauskristallisiert. Da braucht man gar nicht mehr lange zu warten. Ihr Bla-Bla-Interview wird ja sogar von der Zeitung mit den vier Buchstaben arg lächerlich gemacht. Und Madame vdL hat bis zum Amtsantritt im Oktober noch genügend Möglichkeiten, ihre Wähler zum Kopfschütteln zu bringen. Aber schuld ist wieder die "pöse, pöse SPD"! Jedenfalls sagen das übereinstimmend die Medien. Bei den Tragödien, die jetzt auf der politischen Bühne zu verzeichnen sind, gibt es keine andere Möglichkeit als die GroKo endlich platzen zu lassen. Denn: Woher wollen die Christlichen denn ihre Mehrheiten her nehmen?

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Emderfriese 19.07.2019, 11:49
48. Lobby

Obwohl strikter Antimilitarist frage ich mich dennoch, was Frau AKK für Qualifikationen mitbringt, ausgerechnet dieses Ministeramt zu besetzen. Wieder einmal schleicht sich bei mir das Gefühl ein, es ist völlig egal, wer welches Bundesministerium führt, Hauptsache, sie oder er ist in der richtigen Partei. Kein Wunder, wenn Lobbyisten so leichtes Spiel haben, Entscheidungen nach ihren Wünschen zu dirigieren.

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skeptikerjörg 19.07.2019, 11:51
49.

Zitat von MisterD
2 Wochen wollen alle miteinander gerungen haben, wahrscheinlich waren es äußerst zähe Verhandlungen. AKK wird innerlich zerrissen gewesen sein, ob sie ihr Wort ihrer Karriere opfern soll oder nicht. Will man uns eigentlich komplett für doof verkaufen? AKK wird wahrscheinlich nicht eine Sekunde gezögert haben, um diese einmalige Chance zu ergreifen...
Worin besteht denn diese "einmalige Chance"? Alle, aber wirklich alle der letzten Verteidigungsminister sind in diesem und an diesem Amt gescheitert. Rudolf Scharping, Franz Josef Jung, Karl-Theodor zu Guttenberg, Thomas de Maizière, Ursula von der Leyen, alle mit Bruchlandung geendet. Dafür gibt es viele Gründe, die meisten bestehen fort, neue kommen hinzu. Das einzige, was AKK gewinnt ist, dass sie sichtbarer wird, denn ohne Bundestagsmandat und als nur Parteivorsitzende war sie unsichtbar. Aber mit der Sichtbarkeit steigt natürlich auch das Risiko. Keines der insbesondere durch zu Guttenberg und de Maizière zu verantwortenden Probleme - leere Strukturen, die am Finanzhaushalt und nicht am Auftrag ausgerichtet waren und sind, katastrophales Material- und Instandhaltungskonzept, Fehlentscheidungen in der Beschaffung, Personalstruktur, Zerschlagung der ministeriellen Strukturen und der militärischen Führungsstruktur, lässt sich kurzfristig lösen. UvdL hat eine massive Vertrauenskrise hinzugefügt ("Haltungsproblem"), ohne eines der Vorgenannten lösen zu können. Falls es AKK gelingen sollte, auch nur eines der Probleme zu lösen, wäre sie der erfolgreichste Verteidigungsminister seit Volker Rühe oder mit Abstrichen Peter Struck.

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