Forum: Politik
Nachfolge von Ursula von der Leyen: Frau fürs Kabinett gesucht
Markus Schreiber/ AP

Die CDU-Frauenquote für Ministerposten soll bleiben: Kanzlerin Merkel und Parteichefin Kramp-Karrenbauer wollen nach SPIEGEL-Informationen im Falle des Abschieds von Ursula von der Leyen eine Nachrückerin suchen.

Seite 2 von 7
Mosttrinker 05.07.2019, 14:05
10. Oh Mann, wieder eine Frau...

"Doch immerhin eine Sache steht bereits fest: Für von der Leyen müsste eine weitere CDU-Frau ins Bundeskabinett aufrücken". Wiederum wird damit eindeutig bewiesen, daß zur Befähigung als Minister nicht die Kompetenz, politische Erfahrung oder fachliche Qualifikation ausschlaggebend ist sondern irgendein x-beliebiger Faktor den bis zur Nominierung selbst die Entscheider nicht explizit nennen können und wissen! Und wenn dann noch das Geschlecht ausschlaggebend für die Kandidatur sein wird ist das überhaupt nicht nachvollziebar. Auf dieser Grundlage wird damit höchstwahrscheinlich schon wieder ein Ministerposten mit einer unfähigen Person besetzt werden. Die Glaubwürdigkeit der Politik zu verbessern und zu stärken wird wohl nie Wirklichkeit werden. Oder alternativ: Lasset uns beten...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knobi666 05.07.2019, 14:05
11. Wie wäre es mal mit einer Fachfrau bzw. einem Fachmann

Nachdem die letzten Amtsträger in diesem Ressort nicht gerade mit Kompetenz geglänzt haben wäre es doch mal an der Zeit auf eine
ausgewiesene Fachkraft mit Erfahrung zurückzugreifen !?
Und wenn schon unbedingt die Quote erfüllt werden muss, es gibt
mittlerweile auch Generalinen in der Bundeswehr. Kompetenz sollte
ausnahmsweise einmal dem "richtigen" Parteibuch vorgezogen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haarer.15 05.07.2019, 14:08
12. AKK - wohl kaum

Zitat von Ayanami
Ich hätte ja getippt, dass AKK nachrückt. Will sie echt als saarländische Pomeranze Kanzlerkandidatin werden? Oder schlägt sie das auch noch aus?
Bei einer Rochade wäre es eigentlich ihre Chance - ja. Aber sie scheint zu kneifen und ich glaube, bei ihr ist ohnehin Hopfen und Malz verloren. Vorallem - Fähigkeit und Sachkompetenz sollten doch per se immer im Vordergrund stehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ptb29 05.07.2019, 14:09
13. Ich bitte die Nachfolgefrage schnell zu regeln

Wenn vdL jetzt 14 Tage in Brüssel auf Werbetour geht, geht es im Ministerium auch ohne sie weiter. Wird sie dann nicht gewählt, sitzt vielleicht schon ein fähigerer Kopf auf dem Ministerplatz. Ach nee, wird ja nichts, es geht ja um Quote und nicht um Kompetenz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quark2@mailinator.com 05.07.2019, 14:14
14.

Man könnte schon fast Paranoia bekommen. Die beiden Topjobs der EU gehen wohl an Frauen mit ausgewiesen feministischer Grundeinstellung, wie ja auch SPON dieser Tage bzgl. LaGarde berichtete. Wir haben eine Bundeskanzlerin, wir haben eine designierte Nachfolgerin, OK, Nahles wird wohl abgelöst, die SPD und die Linke haben Doppelspitzen. Bei der Besetzung der Machtpositionen ist die Quote ja ganz offensichtilich der einzige Weg, damit Frauen in der Politik weiterkommen. /Sarkasmus

Mir wäre es lieber Positionen würden nach Befähigung besetzt, nicht danach, was der Vater mal gemacht hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Omegatrust 05.07.2019, 14:22
15. Gute Sache

Dann kann AKK nachrücken und muss sich nicht der unangenehmen KanzlerSache stellen. Win-win für alle. Was Merkel wohl den anderen Chefs dafür versprochen hat? Makrönchen scheint sich jedenfalls zu freuen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
t.fetzberger 05.07.2019, 14:24
16. Kompetenz ist gefragt

Der Bundeswehr würde es gut zu Gesicht stehen, wenn nun endlich ein Mann als Verteidigungsminister berufen wird, der auch Sachkompetenz mitbringt und die gesamte Bundeswehr wieder auf Linie bringt. Die Ausfälle von Jagdbombern und Hubschraubern, von Wasserfahrzeugen und Panzern ist unbeschreiblich und als Verteidigungsmaterial ein Witz. Vor der Bundeswehr braucht sich kein Staat zu fürchten, das Mitleid ist uns sicher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BassErstaunt 05.07.2019, 14:24
17. Warum denn nicht?

Karliczek, Altmeier, Scheuer, Scholz, von der Leyen, Seehofer, Klöckner, Giffey, Maas, Spahn... da ist die Fachkompetenz nicht wirklich spürbar, die kann man beliebig durch die Ressorts rotieren. So ein schwaches Kabinett gab es lange nicht. Frau Schulze und Herrn Müller - die würde ich da belassen, wo die sind - das sind wenigstens noch zwei, die ihre Ministerien gefühlt irgendwie dem eigentlichen Zweck nach führen und nicht nur an ihren Parteikarrieren basteln. Frau Lambrecht kann man wohl noch nicht einschätzen - so verfassungsfeindlich wirkende Vorschläge wie von der Vorgängerin gab es zumindest noch nicht. Also vielleicht auch hier mal abwarten. Aber sonst... für das Land ist es wurscht, wer von den oben genannten was macht (oder auch nicht mehr).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
w50 05.07.2019, 14:25
18. Dann sollten wir aber auch konsequenterweise

Alle Führungsebene bis zum Zugführer im Verteidigungsfall nach Quote besetzen. Kann die Quote nicht erreicht werden, bleiben die Stellen unbesetzt und eindm eventuellen Gegner wird mitgeteilt er möge mit Kampfhandlungen zuwarten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wolfgang Heubach 05.07.2019, 14:26
19. Eignung, Kompetenz und Qualifikation spielen keine Rolle mehr

Es geht also bei der Besetzung von Ministerien nur noch um die Einhaltung der Frauenquote. Das genügt. Eignung, Kompetenz und Qualifikation spielen keine Rolle mehr. Was daraus geworden ist, sieht man am Zustand der Bundeswehr unter von der Leyen, am Zustand der Bundesregierung unter Merkel und am Zustand der CDU unter Kramp-Karrenbauer. Zum erbarmen ! Wenn Quote also das Maß aller Dinge ist, sei die Frage erlaubt: Wo bleiben die Jugend- und Seniorenquote bei der Besetzung von politischen Spitzenämtern? Wo doch zum Beispiel noch die hauptsächliche Wählerschaft der CDU in der Altersgruppe 60 Plus liegt. In allen anderen Altersgruppen ist CDU nur noch marginal vertreten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 7