Forum: Politik
Nachtsitzung ohne Ergebnis: GroKo-Verhandler geloben Einigung im Migrationsstreit
DPA

In der Nacht haben sich die Union und SPD beim Thema Familiennachzug für Geflüchtete verhakt. "Es quietscht", heißt es aus der SPD. In einem abgestimmten Statement geloben jedoch beide Seiten, sich einige zu wollen.

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angelobonn 29.01.2018, 07:34
1. Standfest bleiben CSU

Die CSU muss hier unbedingt Standfestigkeit beweisen, will sie nicht auch noch den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verspielen. Die Wähler wollen nicht noch mehr Einwanderung. In einer aktuellen Civey-Umfrage halten nicht einmal 5% dieses Thema für relevant.

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JerryKraut 29.01.2018, 07:44
2. Also,

Flüchtlinge sind jetzt eigentlich nicht die traditionelle Wählerschaft der SPD. Ich finde die Prioritäten dieser Partei schon etwas sonderbar. Wissen die nicht, wen sie vertreten und von wem sie gewählt bzw. nicht mehr gewählt wurden? Vielleicht sollte sie ihre Humanität zuerst einmal den bedürftigen Wahlberechtigten, wie z.B. Flaschensammelnden Rentnern, (danke für das Video, Spiegel) zu Teil werden lassen.

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Socialmen 29.01.2018, 07:47
3. Die GroKo sollte...

...sich geloben, mehr für den "Otto - normal - Wähler" zu kümmern, anstatt um die Wähler der AFD!
Wir haben dringlichere Probleme als die Migration, wir haben eine erdrückende zunahme von Armut in verschiedensten formen, wir haben kaum noch eine soziale Marktwirtschaft, sondern einen stetig steigender Niedriglohnsektor, der Menschen auch nach Jahrzehnten ohne umwege dann in Hartz 4 bringen.
Die von der SPD aufgebrachte diskussion der 2klassen Medizin, oder sachlich begründete befristete Arbeitsverträge, sind nur Augenwischerei, in einem System, welches von der SPD gepusht wurde, und im grunde niemand aus der SPD ändern will...da hängen zu viele Lobby - Interessen hinter.
Doe GroKo richtet sich zu sehr nach dem Rechtruck, anstatt sich um die Symptome zu kümmern...und Armut ist dass Hauptsymptom dieser Entwicklung, da kaum noch jemand einsieht, Steuern und Sozialabgaben für eine prekär angewendete Sozialpolitik zu zahlen, oder Banken und andere Länder zu Retten...und schon gar nicht eine Politik, die mehr und mehr die Interessen einiger weniger vertritt, indem z.B. frisches Humanes Kapital besorgt wird, und letztendlich feststellen muss, dass es nicht so leicht ist.

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kpkuenkele 29.01.2018, 07:48
4. Höchste Motivation

Kein Wunder, dass ein starker Wille zur Einigung vorhanden ist: Mit Angela Merkel, Horst Seehofer und Martin Schulz sitzen die drei Verlierer der letzten Bundestagswahl am Verhandlungstisch, und für jeden der Drei gibt es keine politische Zukunft mehr außerhalb einer Bundesregierung. Sollten die Drei es aber schaffen, ihren Parteien den kleinstmöglichen gemeinsamen Nenner als Zukunftsmodell zu verkaufen, können sie gleichzeitig ihre innerparteilichen Gegner abstrafen. Markus Söder wird mit dem Einknicken beim Familiennachzug bei der Landtagswahl eine krachende Niederlage einfahren, Sigmar Gabriel fliegt aus der Ministerriege und Angela Merkel hat vier weitere Jahre um jede aufkeimende Konkurrenz in der Union zu ersticken. So sehen Sieger aus...

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grommeck 29.01.2018, 07:53
5. Es quietscht vor Allem im Kopf

dieser Lobbyisten. Unfähigkeit und Ignoranz sind deren größten Eigenschaften.

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ForistGump2 29.01.2018, 07:54
6. Ich sehe da kein Problem...

Wer bei den beiden Standpunkten "garantiert KEINE Obergrenze" und "garantiert EINE Obergrenze" vor einer Bundestagswahl von einem "gleichen, gemeinsamen Ziel" sprechen kann, der dürfte auch "Familiennachzug" und "kein Familiennachzug" locker unter einen Hut bringen.

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frentzen001 29.01.2018, 07:54
7. Für die Galerie

Es „quietscht „ hatte uns ja Frau Nahles versprochen. Also muss es quietschen egal ob es das tatsächlich tut und mit irgendwelchen marginalen Änderungen wird man uns die bahnbrechende Einigung verkaufen. Frau Nahles und Herr Schulz kennen das Ergebnis der Verhandlungen. Es gibt eine GroKo weil man den kleinen Menschen ( die Formulierung ärgert mich jedesmal) ja was gutes tun will und ein Scheitern das eigene politische Ende wäre. Also auf zum Ministerposten in Berlin.

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hanka-matho 29.01.2018, 08:00
8. Beeindruckender

Fände ich es, wenn die Diskussion darüber, wie die ganze Familienzusammenführung in der Infrastruktur finanziert und organisiert wird im Mittelpunkt steht.
Wichtig wäre es wenn es quietscht, mit dem Ziel, dass es in zwei Jahren keine Schulen mehr gibt in denen kein Unterricht möglich ist.
Dringend quietschen darf es auch in der Frage, wie wir unsere Schul- und Erwachsenenbildung aufbauen damit die Menschen auch in 10 Jahren wertschöpfende Arbeit haben.
Wenn dann der Familiennachzug dabei ist, : Gern.
So wird das Pferd wieder mal von hinten aufgezäumt und die SPD wundert sich, dass sie damit nicht punkten kann.

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Socialmen 29.01.2018, 08:09
9. Die GroKo sollte...

...sich geloben, mehr für den "Otto - normal - Wähler" zu kümmern, anstatt um die Wähler der AFD!
Wir haben dringlichere Probleme als die Migration, wir haben eine erdrückende zunahme von Armut in verschiedensten formen, wir haben kaum noch eine soziale Marktwirtschaft, sondern einen stetig steigender Niedriglohnsektor, der Menschen auch nach Jahrzehnten ohne umwege dann in Hartz 4 bringen.
Die von der SPD aufgebrachte diskussion der 2klassen Medizin, oder sachlich begründete befristete Arbeitsverträge, sind nur Augenwischerei, in einem System, welches von der SPD gepusht wurde, und im grunde niemand aus der SPD ändern will...da hängen zu viele Lobby - Interessen hinter.
Doe GroKo richtet sich zu sehr nach dem Rechtruck, anstatt sich um die Symptome zu kümmern...und Armut ist dass Hauptsymptom dieser Entwicklung, da kaum noch jemand einsieht, Steuern und Sozialabgaben für eine prekär angewendete Sozialpolitik zu zahlen, oder Banken und andere Länder zu Retten...und schon gar nicht eine Politik, die mehr und mehr die Interessen einiger weniger vertritt, indem z.B. frisches Humanes Kapital besorgt wird, und letztendlich feststellen muss, dass es nicht so leicht ist.

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